Kategorie: Autoren

Der Ruf (1949)

Der Film von Josef v. Baky nach einer Idee und dem Drehbuch von Fritz Kortner thematisiert die Schwierigkeiten der Remigration im Nachkriegsdeutschland. Der jüdische Professor Mauthner kehrt aus dem US-Exil nach Deutschland zurück, um an seine alte Universität zurückzukehren. Dort stößt er auf Ablehnung, Antisemitismus und alte Feindbilder. 

NS-Propaganda: Massenverführung und/oder aktives Mitwirken?

Annahmen über die Wirkung politischer Propaganda Detlef Endeward (07/2021) In den Diskussionen um den Umgang mit den Vorbehaltsfilmen werden auch unterschiedliche Vorstellungen bzw. Einschätzungen zur Wirkung von Propaganda deutlich.  „Propaganda ist eine besondere Form der systematisch geplanten Massenkommunikation, die nicht...

Ausgewählte Kinos in Hannover

Die folgende Zusammenstellung vereint  Miniaturen hannoverscher Nachkriegskinos nach einem einheitlichen Schema, soweit sich die Angaben nach Vorlagen ohne größeren Aufwand recherchieren ließen. Neben Daten und Zahlen zum Werdegang der Kinos charakterisieren zeitgenössische Fotos und  Rezensionen die Filmtheater in kurzen Passagen,...

Hannoversche Kinoanfänge

Hannovers Film- und Kinogeschichte begann am 18. August 1896 in der Georgstraße 34. Eine Anzeige vom gleichen Tag im Hannoverschen Tageblatt kündigte als absolute Neuheit „die Photographie in vollster Lebenstätigkeit“ an. Auf dem Programm standen acht Titel: „Im Seebad. Spanische Lanzenreiter. Die einstürzende Mauer. Kartenspiele. Unkraut vergeht. Die Fischer. Französische Kürassiere. Königlich ungarisches Gefolge.“

Die Sünderin (1951)

Die Sünderin (Regie: Willi Forst) erzählt die tragische Geschichte von Marina, die nach einer schweren Kindheit in der Nachkriegszeit als Prostituierte lebt. Ihre Liebe zu Alexander gibt ihr Hoffnung, doch seine Krankheit führt sie in Verzweiflung. Der Film thematisiert Moral, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Ächtung und löste große Kontroversen aus.

Filmschauplätze in Niedersachsen – Filmtitel nach Orten

Die Städte und landschaftlichen Regionen Niedersachsens waren und sind beliebte Schauplätze nationaler und internationaler Filme. Die folgende Zusammenstellung beschränkt sich aus Platzgründen lediglich auf abendfüllende Spiel- und Dokumentarfilme (zum Teil auch Fernsehspiele), die hier bis Mitter der 90er Jahre gedreht worden sind.

Fragen zur Arbeit mit dokumentarischen Geschichtsdarstellungen

Der Beitrag von Peter Stettner stellt zentrale Fragen zur Arbeit mit dokumentarischen Geschichtsdarstellungen. Er betont, dass Dokumentarfilme keine objektive Realität zeigen, sondern Perspektiven vermitteln. Kritische Analyse von Bildmaterial, Kommentar und Zeitzeugen ist notwendig für historisches Lernen.

Objektivität in Dokumentarfilmen

Bei der Beschäftigung mit Dokumentarfilmen ist es unausweichlich, sich mit dem „Mythos von der Authentizität dokumentarischen Materials, der ungebrochenen Verlängerung der uns umgebenden Wirklichkeit ins filmische Medium“ (Bueb) und dem Problemkreis von Subjektivität und Objektivität zu beschäftigen.