Kategorie: Niedersachsen

Hanomags letzter Akt: Horst-Dieter Esch und die IBH

Der 1982 ausdrücklich „vorläufig letzte Akt“ führt Hanomag zu Horst-Dieter Esch und der IBH. Ein neues Werk und 3.000 Arbeitsplätze werden versprochen, während Stadt und Land Millionen bereitstellen und Risiken übernehmen sollen. Die Broschüre verfolgt, wer finanziert, wer entscheidet und wer abhängig bleibt – und endet bewusst offen: „Das holt er sich von anderen.“

Das Zwischenspiel

1974 erscheint Massey-Ferguson als Retter der Hanomag: staatliche Zuschüsse, neue Produktionslinien und bis zu 2.000 zusätzliche Arbeitsplätze werden angekündigt. Einige Investitionen und Einstellungen folgen tatsächlich. Doch schon wenige Jahre später kippt die Entwicklung. Kurzarbeit, Produktionsverlagerungen und Entlassungen leiten den nächsten Akt der Hanomag-Krise ein.

1966–1974: Rheinstahl schrumpft sich auf Kosten der Hanomag gesund

Noch 1968 erreicht die Hanomag mit 10.000 Beschäftigten einen Höchststand. Dann werden Produktionsbereiche verkauft oder stillgelegt, Investitionen unterlassen und Tausende Arbeitsplätze abgebaut. Der Text von 1982 deutet dies nicht als zwangsläufige Folge einer Krise, sondern als Ergebnis einer Konzernstrategie von Rheinstahl im Vorfeld der Fusion mit Thyssen.

Nach dem Kriege – mit Lastwagen und Baumaschinen im Aufwind des Wiederaufbaus

Nach 1950 profitiert die Hanomag vom westdeutschen Wiederaufbau: Lastwagen und Baumaschinen sorgen für einen langen Produktions- und Beschäftigungsboom. Zugleich übernimmt mit Rheinstahl erstmals ein Großkonzern vollständig das Unternehmen. Mit der Krise 1966/67 endet der Aufschwung – und der Text deutet bereits an, dass der folgende Niedergang nicht nur konjunkturelle Ursachen hatte.

Stadtentwicklung in Hannover 1945 bis Mitte der 1960er Jahre

Stadtentwicklung in Hannover 1945 bis Mitte der 1960er Jahre

Wohnen, Wiederaufbau und die Neuordnung des städtischen Raums – ein regionales Beispiel gesellschaftlicher Modernisierung Detlef Endeward (08/2026 Hannover eignet sich in besonderer Weise als regionales Beispiel für die Entwicklung von Wohnen, Bauen und Stadtplanung in der frühen Bundesrepublik. An kaum...

4. Niedersächsische Medientage 2001 in Nienburg/W.

Die Medientage 2001 in Nienburg/W. stellten Gender Mainstreaming, Medienkompetenz und regionale Lernkultur ins Zentrum. Sie diskutierten Gleichstellung als Querschnittsaufgabe, Medienkompetenz als Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe und die Bedeutung regionaler Bildungsnetzwerke für Zukunftschancen.

Alexandra Schatz Filmproduktion

Alexandra Schatz ist seit 1986 als Regisseurin und Produzentin tätig, spezialisiert auf künstlerische Animationsfilme für Kinder. Ihre vielfach ausgezeichneten Werke, u. a. für „Luzie taucht unter“, entstehen oft in Handarbeit und spiegeln ihre kreative Handschrift wider.

Filme über die EXPO 2000 in Hannover

Im Februar 2025 hat das Filminstitut Hannover an der Fakultät III 25 Jahre nach der Expo 2000 den Filmbestand über die Weltausstellung in Hannover übernommen.

Das Archiv umfasst etwa 100 Regalmeter Betacam SP und Digital und wurde vom Exposeeum Hannover übernommen. Wir dokumentieren in der nächsten Zeit ausgewählte Filmdokumente aus dem Archiv

Conti-Block

Der Beitrag zeichnet die bauliche und städtebauliche Entwicklung der „Conti‑Ecke“ in Hannover nach – vom polytechnischen Schulbau über das Hotel Continental bis zum Kröpcke‑Center – und zeigt, wie historische Umbrüche den Ort immer wieder neu formten.

Aegidientorplatz

Aegidientorplatz

Geschichte eines Verkehrsdrehkreuzes Astrid Sannemann/Volker Steinort (1991) Die erste schriftliche Nachricht vom Südtor der Altstadt Hannovers, dem Aegidientor, stammt aus dem Jahre 1300. Ursprünglich lag es wenig ostwärts der Aegidienkirche. Nach dem Dreißigjährigen Krieg baute man eine neue Stadtbefestigung, bei...

Alu-Palast

Der Alu-Palast „Das internationale Revue-Varieté-Theater im ersten Leichtmetall-Großhaus der Welt“ wurde 1947 anlässlich der ersten Hannover Messe in Hannover am Aegi errichtet.