Kategorie: Niedersachsen

Schulen, Kultureinrichtungen und Sportanlagen

Schulen, Kultureinrichtungen und Sportanlagen

Die hannoversche Stadtentwicklung in den 50er und frühen 60er Jahren wird in der Rückschau vor allem mit Blick auf die Verkehrsplanung betrachtet, die als Ausbau einer autogerechten Stadt z.T. massiv kritisiert wird. Übersehen werden dabei u.a. die enormen Leistungen im Wiederaufbau bzw. Neubau von Schulen, Freitzeit- und Sportanlagen.

Aktive Medien(Video)arbeit

Die Landesmedienstelle entwickelte in den 1980er Jahren ein umfassendes Angebot an Kursen zur aktiven Videoarbeit, dass die jeweiligen technischen Neuerungen aufgriff und an die sich verändernden schulischen Anforderungen angepasst wurde. Anfang der 1990 Jahre gab es schließlich ein ständiges Angebot von 11 Video-Kursen bzw. Workshops.

Programm der Medientage 1995

Mit einer Vorführung der Laterna Magica unter dem Titel „Zwischen Wunder und Wissenschaft“ beginnt die Veranstaltung am Sonntagnachmittag. Dieser Streifzug durch die Projektionskunst versetzt uns in die „neue Medienwelt“ des vergangenen Jahrhunderts, in eine Zeit, in der man mit verschiedenen Techniken experimentierte, um die wachsende Neugier auf „bewegte Bilder“ zu befriedigen.

3. Niedersächsische Medientage 1997 in Wolfsburg

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Kommunikation und Öffentlichkeit. Datenautobahn“, „Internet“ und „Multimedia“ sind einige der wichtigsten Schlüsselbegriffe in der gegenwärtigen Diskussion um Schule und Bildung. Ob von Medien-, Informations- oder Wissensgesellschaft die Rede ist, immer richtet sich die Aufmerksamkeit auf die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechniken – als Motor und Folge des gesellschaftlichen Wandels. Medienkompetenz wird zu einer Schlüsselqualifikation der Zukunft.

Die Anfänge des belehrenden Kinos in Hannover

1918 trat die Stadt Hannover dem Bilderbühnenbund bei und verpflichtete sich damit, eine Musterlichtbildbühne einzurichten. „Veredelte Darbietungen“ sollten einerseits den Geschmack der Kinder heben und sie widerstandsfähig machen gegen den „Schundfilm“, andererseits sollten die Vorzüge des Kinematographen bei der Darstellung von Natur, Technik, Industrie dem Unterricht und der Erziehung nutzbar gemacht werden.

Niedersächsische Medientage 1993 bis 2001

Vom medienpädagogischen Kongress zum Festival der Sinne Zur Geschichte der Niedersächsischen Medientage Detlef Endeward (2024) Die Niedersächsischen Medientage können als Vorläufer der Regionalen Schulmedientage (seit 2008) und der Tage der Medienkompetenz (seit 2009) gelten. Als landesweite Veranstaltungen, die in unterschiedlichen...

Projekt ‚Offener Kanal und Schule‘ 1996 bis 1999

In Kooperation  mit dem damaligen Offenen Kanal Wolfsburg-Braunschweig und der Medienwerkstatt Linden realisierten das damalige NLI und die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) ein Projekt zur aktiven Medienarbeit. Ziel war es, Lehrerinnen und Lehrer als Multiplikatoren an die Angebote und Möglichkeiten eines Offenen Kanals heranzuführen und ihnen methodische und didaktische Hinweise für den praktischen Medienunterricht in der Schule zu eröffnen.

Medien als Elemente interkul­tu­rellen Lernens

Medien sind Fenster zur Welt, erweitern den Erfah­rungs­horizont. In ihrer Eigenschaft als Dolmetscher und Mittler zwischen verschiedenen Lebenswelten erweisen sich Medien als wertvolle Hilfe. Zugleich erweitern sie unseren Erfahrungshorizont. An die Stelle exotischer Vorstel­lun­gen treten optisch und akustisch vermittelte Eindrücke. „Fremdes“ wird nicht nur abstrakt aufge­nommen, son­dern „sinnlich“ erlebt. Dabei eröffnet das Filmbild die Möglichkeit, auch Nebensächlichkeiten, die vom Ge­wohn­ten abweichen, neu zu erkunden. Filme können also zum Entdecken einladen.

Förderung von Filmveranstaltungen zur politischen Bildung in Niedersachsen

Das Niedersächsische Landesverwaltungsamt – Landesmedienstelle – und die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung führten in den 80er Jahren in Zusammenarbeit mit den kommunalen Bildstellen/Medienzentren jährlich die Aktion Veranstaltungen „Förderung von Filmveranstaltungen zur politischen Bildung in Niedersachsen“ durch.

Atelierbetriebe Bendestorf 1948 bis 2000

Anfang 1948 pachtet Rolf Meyer vom Wirt des „Schlangenbaums“ ein Grundstück, auf dem er zwei kleine Atelierhallen sowie mehrere Nebengebäude errichtet. 1950 wird das dritte, fast 1.000 qm große Atelier eingeweiht. Mit seiner Bauhöhe von 10 Metern ist es auch für aufwendigere Produktionen geeignet. Die Junge Film-Union verfügt damit über „die bedeutendste Atelieranlage in Nordwestdeutschland“ und entwickelt sich zur produktionsstärksten Filmgesellschaft in Niedersachsen.

Weltbilder – aus einem vergangenen TV-Zeitalter

1993 brachte das Projekt „Weltbilder“ die Dokumentarfilme von Gordian Troeller, Marie-Claude Deffarge und Ingrid Becker-Ross nach Hannover und Oldenburg. Die Werkschau verband Filme über Entwicklung, Weltwirtschaft, soziale Ungleichheit, Frauen und Kinder mit Diskussion und Bildungsarbeit – und erinnert zugleich an eine Zeit, in der gesellschaftskritischer Dokumentarfilm noch einen festen Platz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen hatte.