Historische Themen

Historische Inhalte und Themen

Detlef Endeward (2022)

Dieser Arbeitsbereich ermöglicht einen inhaltsorientierten und themenbezogenen Zugriff auf die Arbeit mit Filmen. Über den Film als Zugang sollen Materialien zu wichtigen Kapiteln der deutschen Geschichte angeboten werden, auch zu Inhalten, die in den Kerncurricula und üblichen Unterrichtswerken nicht genügend ausgearbeitet oder gar nicht angeboten werden.

In einem ersten Schritt formulieren wir hier uns wichtig erscheinende Inhalte. Dabei orientieren wir uns an den inhaltlichen Vorgaben der niedersächsischen Kerncuricila für den Sekundarbereich II. Wir tun dies aus einer sozialgeschichtlichen Perspektive, die auch politisch-ökonomischen Strukturen der Gesellschaft in den verschiedenen Phasen der deutschen Geschichte einbezieht. Und wir setzen darüber hinaus Akzente in der Kultur- und Alltagsgeschichte. Beide Perspektiven führen auch dazu, dass wir die Geschichte der Arbeiterbewegung in Deutschland stärker berücksichtigen, als dies im Geschichtsunterricht der Fall ist.

Außerdem wenden wir uns natürlich, ausgehend von den zahlreichen Filmquellen, der Geschichte Niedersachsens und Hannovers im 20. Jahrhundert zu.

In einem zweiten Schritt untersetzen wir die Inhalte mit Themenkomplexen, denen Filme zugeordnet sind, mit denen sich diese Themen bearbeiten lassen.  Unter Themen verstehen wir, nach leitende Fragestellungen, die bedeutsame historische Dimensionen aufweisen, aus aktuellen Problemen resultieren oder epochaltypische Schlüsselprobleme benennen. Diese Themenkomplexe sollen Anregungen liefern für die Entwicklung von Fortbildungsveranstaltungen und eigenen Unterrichtseinheiten. Darüber hinaus machen wir selbst aber auch konkrete Vorschläge für Unterrichtseinheiten und für die Arbeit mit Film(en) in einzelnen Unterrichtsstunden.

Die historisch-politische Analyse der Filme erfordert zwingend eine mehrdimensionale Kontextualisierung. Dem dienen sowohl die filmgeschichtlichen als auch inhaltsorientierten Dossiers.

In der Lernwerkstatt sollen diese Elemente zukünftig zu einem Wissensnetz verknüpft werden, dass vor allem auch dem Selbststudium von Lehrkräften dienen kann.