Schlagwörter: Krieg

Wenn Krieg zum Geschäftsmodell wird

Der Beitrag nimmt die Analyse von Elke Schwarz zum Rüstungsboom im Silicon Valley zum Ausgangspunkt und verbindet sie mit Varoufakis’ Technofeudalismus, dem politischen Programm von Karp/Zamiska, Thiels Demokratiekritik und Trumps Politik. Die Spuren ergeben ein beunruhigendes Muster: Technologische, ökonomische, staatliche und militärische Macht verstärken sich wechselseitig – ein Warnruf, diese Entwicklung demokratisch zu begrenzen.

Haltungen: Mitläufer, Innere Emigranten, „Gute Menschen“

Der Beitrag untersucht, wie frühe Nachkriegsfilme Haltungen im Nationalsozialismus darstellen. Im Zentrum stehen Mitläufertum, „innere Emigration“, Widerstand und „Menschlichkeit“. Am Beispiel von In jenen Tagen wird sichtbar, wie Deutsche vor allem als Opfer oder Helfer erscheinen, während gesellschaftliche Verstrickung und Täterschaft weitgehend ausgeblendet bleiben.

Der Krieg – „Schicksal der Menschheit“

Der Beitrag untersucht die Kriegsbilder früher deutscher Nachkriegsfilme. Krieg erscheint vielfach als allgemeines Menschheitsschicksal statt als historisch und gesellschaftlich verursachtes Geschehen. An Der Apfel ist ab, Liebe 47 und Das Mädchen Christine wird gezeigt, wie Verantwortung entkonkretisiert und strukturelle Ursachen ausgeblendet werden.

Die Betrachter

Die Betrachter

2.  Wer über Bilder spricht, spricht über sich selbst! 2.1 Realistische Kriegsbilder – Propaganda für den Frieden? (1. Weltkrieg)2.2 „Ohne die politische Dimension wird man Aufnahmen von der Schlachtbank der Geschichte höchstwahrscheinlich nur als unwirklich oder als persönlichen Schock empfinden.“...

Ein anderer Blick auf die amerikanische Außenpolitik seit 1945

Der Text zeichnet ein Gegen‑Narrativ zur gängigen Darstellung US‑amerikanischer Außenpolitik. Er betont strukturelle Interessen statt moralischer Rhetorik, zeigt Mechanismen von Deutungsmacht und kritisiert die Ausblendung alternativer Perspektiven im öffentlichen Diskurs.

Kriegspropaganda

Kriegspropaganda dient der gezielten Beeinflussung von Meinungen, Einstellungen und Verhalten, um einen Krieg zu rechtfertigen, zu unterstützen und durchzuhalten.
Sie richtet sich sowohl an die eigene Bevölkerung (nach innen) als auch an ausländische Staaten und Gesellschaften (nach außen).

Film im Ersten Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg war nicht nur der erste industrialisierte Volkskrieg, er war auch der erste umfassende Medienkrieg des 20. Jahrhunderts. In allen kriegführenden Ländern entstanden neue mediale Ausdrucksformen, Kriegführung und Propaganda „durchdrangen“ sich zusehends, staatliche Kontrolle und Zensur gewannen eine nie zuvor erlangte Bedeutung.

Der Erste Weltkrieg im Dokumentar- und Spielfilm

Es ist bereits wieder 10 Jahre her, da war das Thema „Erster Weltkrieg“ medial in großem Umfang präsent und vier Jahre später erneut. Aber auch unabhängig von „Jubiläumsjahren“ wird der Krieg auch zukünftig immer wieder in den Medien aufgegriffen werden. Die Frage ist nicht, ob das Thema präsent ist, als vielmehr, wie es präsent ist.

Frank Wisbar: Spezialist für Kriegsgeschichten

Frank Wisbar musste 1938 emigrieren. Er ging mit seiner Frau in die USA. Nach seiner Rückkehr Mitte der 50er  Jahre fasste er schnell wieder Fuß im deutschen Filmgeschäft. Den Schwerpunkt seines filmischen Schaffens legte er zunächst auf Kriegsthemen. Innerhalb von drei Jahren von 1957 bis 1960 führte er bei vier Kriegsfilmen die Regie.

Filme zur Geschichte der IG Farben von den 20er Jahren bis in die Nachkriegszeit

Es gibt aber nur wenige Filme, die sich mit der Geschichte der IG Farben befassen und noch weniger Filme, die die Rolle der IG Farben beim Aufstieg des Faschismus in Deutschland und bei der Kriegsvorbereitung- und Durchführungen im Faschismus  beleuchten. Dazu müsste man sich auch mit dem Zusammenhang von Politik und Ökonomie befassen. Ein Themenkomplex, der generell eher ausgeblendet wird.