Kategorie: Erster Weltkrieg
Bedingungen und Ursachen des Ersten Weltkriegs Analysen, Deutungen, Dokumentationen und didaktische Modelle Der Erste Weltkrieg als Produkt struktureller Widersprüche des Imperialismus Zwischen Struktur unnd Entscheidung Zeitgenössische Analysen Karl Liebknecht und die Internationale der Rüstungsindustrie Rudolf Hilferding: Das Finanzkapital (1910) Rosa...
Rosa Luxemburg analysiert den deutschen Imperialismus als Produkt der Kapitalakkumulation und der Verschmelzung von Industrie‑ und Finanzmacht. Sie zeigt, wie ökonomische Expansion, militärische Rüstung und politische Macht sich gegenseitig verstärken und den Weltkrieg als strukturelle Folge kapitalistischer Dynamik hervorbringen.
Die Analysen von Hilferding, Luxemburg und Liebknecht brechen zeitgenössische Selbstbilder von Fortschritt und Nation auf. Sie zeigen Imperialismus als strukturelle Folge kapitalistischer Expansion und als politisch‑militärisch abgesicherte Machtordnung.
Die Ursachen des Ersten Weltkriegs bei Fritz Fischer und Eric Hobsbawm – und ihre Bedeutung für die Gegenwart Detlef Endeward (04/2026) Die Frage nach den Ursachen des Ersten Weltkriegs gehört zu den zentralen Kontroversen der modernen Geschichtswissenschaft. Lange dominierte die...
Der Text rekonstruiert die Ursachen des Ersten Weltkriegs nach Eric Hobsbawm als Ergebnis struktureller Spannungen des Imperialismus. Im Fokus stehen ökonomische Konkurrenz, Nationalismus, Militarisierung und politische Krisen, die zusammen den Krieg systemisch hervorbrachten.
Kriegspropaganda dient der gezielten Beeinflussung von Meinungen, Einstellungen und Verhalten, um einen Krieg zu rechtfertigen, zu unterstützen und durchzuhalten.
Sie richtet sich sowohl an die eigene Bevölkerung (nach innen) als auch an ausländische Staaten und Gesellschaften (nach außen).
Hat man aus den Kriegen des 20. Jahrhunderts gelernt? Ja – aber vor allem militärisch, strategisch, machtpolitisch. Statt Ursachen wie Imperialismus und ökonomische Interessen zu hinterfragen, gilt Aufrüstung erneut als Vernunft. Friedenspolitik wird marginalisiert, Pazifismus diffamiert.
Der Erste Weltkrieg war nicht nur der erste industrialisierte Volkskrieg, er war auch der erste umfassende Medienkrieg des 20. Jahrhunderts. In allen kriegführenden Ländern entstanden neue mediale Ausdrucksformen, Kriegführung und Propaganda „durchdrangen“ sich zusehends, staatliche Kontrolle und Zensur gewannen eine nie zuvor erlangte Bedeutung.
Das filmportal stellt 280 historische Filmdokumente aus der Zeit des Ersten Weltkriegs zur Ansicht ohne Zugangsbeschränkungen zur Verfügung.
Die Analyse zeigt Karl Liebknechts scharfe Kritik an der internationalen Rüstungsindustrie vor dem Ersten Weltkrieg. Anhand seiner Reichstagsrede und Schriften wird deutlich, wie eng Militär, Politik und Kapital verflochten waren. Liebknecht entlarvt Krieg als profitgetriebenes System und ruft zur internationalen Solidarität der Arbeiterklasse auf.
Es ist bereits wieder 10 Jahre her, da war das Thema „Erster Weltkrieg“ medial in großem Umfang präsent und vier Jahre später erneut. Aber auch unabhängig von „Jubiläumsjahren“ wird der Krieg auch zukünftig immer wieder in den Medien aufgegriffen werden. Die Frage ist nicht, ob das Thema präsent ist, als vielmehr, wie es präsent ist.
Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurde die „Zentralstelle für Auslandsdienst“ geschaffen, die im neutralen und befreundeten Ausland propagandistisch für das Reich wirken sollte.