Kategorie: Erster Weltkrieg

Lernen aus dem Krieg?

Hat man aus den Kriegen des 20. Jahrhunderts gelernt? Ja – aber vor allem militärisch, strategisch, machtpolitisch. Statt Ursachen wie Imperialismus und ökonomische Interessen zu hinterfragen, gilt Aufrüstung erneut als Vernunft. Friedenspolitik wird marginalisiert, Pazifismus diffamiert.

Film im Ersten Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg war nicht nur der erste industrialisierte Volkskrieg, er war auch der erste umfassende Medienkrieg des 20. Jahrhunderts. In allen kriegführenden Ländern entstanden neue mediale Ausdrucksformen, Kriegführung und Propaganda „durchdrangen“ sich zusehends, staatliche Kontrolle und Zensur gewannen eine nie zuvor erlangte Bedeutung.

Karl Liebknecht und die Internationale der Rüstungsindustrie

Die Analyse zeigt Karl Liebknechts scharfe Kritik an der internationalen Rüstungsindustrie vor dem Ersten Weltkrieg. Anhand seiner Reichstagsrede und Schriften wird deutlich, wie eng Militär, Politik und Kapital verflochten waren. Liebknecht entlarvt Krieg als profitgetriebenes System und ruft zur internationalen Solidarität der Arbeiterklasse auf.

Der Erste Weltkrieg im Dokumentar- und Spielfilm

Es ist bereits wieder 10 Jahre her, da war das Thema „Erster Weltkrieg“ medial in großem Umfang präsent und vier Jahre später erneut. Aber auch unabhängig von „Jubiläumsjahren“ wird der Krieg auch zukünftig immer wieder in den Medien aufgegriffen werden. Die Frage ist nicht, ob das Thema präsent ist, als vielmehr, wie es präsent ist.

Werbefilme für Kriegsanleihen

Aufgrund der enormen Bedeutung der Anleihen für die Finanzierung des Krieges wurden sie mit entsprechend großem Aufwand beworben. Werbeplakate waren in den Straßen der größeren Städte allgegenwärtig und auch der Film wurd in die Werbung einbezogen. Diese Werbung sollte insbesondere dazu beitragen, den moralische Druck bis zum Ende des Krieges hochzuhalten, das Zeichnen von Kriegsanleihen als Pflicht gegenüber dem Vaterland zu betrachten.

Nachdenken uber Krieg und Frieden

Keine Frage, Schülerinnen und Schüler werden ausgiebig mit der Wirklichkeit des Krieges konfrontiert. Einmal mit den, „aktuellen“ Kriegen, zum anderen im Geschichtsunterricht mit den vergangenen Kriegen. Sie ,,wissen“, dass Krieg an sich schlecht ist, dass er vermieden werden muss,.

IM WESTEN NICHTS NEUES – „Der“ klassische Antikriegsfilm

IM WESTEN NICHTS NEUES – das klassische Antikriegsbuch und der gleichnamige klassische Antikriegsfilm erlebten kurz nacheinander einen furiosen Start, wie es nachher wohl kaum einem literarischen Werk und seiner Verfilmung beschieden war. Buch und Film riefen heftige Reaktionen in allen politischen und kulturellen Lagern hervor.Buch und Film riefen heftige Reaktionen in allen politischen und kulturellen Lagern hervor.