Kategorie: Filmgeschichte

Denn in dieser Zeit (1957)

Der Wahlfilm behandelt in Spielfilmszenen die damals aktuellen Probleme der Bevölkerung und die Einstellung der SPD-Opposition hierzu. In die Handlung eingebunden sind Einspielungen von SPD-Wahlspots: Carlo Schmid, Fritz Erler (mit Bildern aus ATOM SO ODER SO), Erich Ollenhauer.

Razzia (1947)

Der Kampf der Berliner Polizei gegen die Hintermänner einer Schwarzmarkt-Schieberbande. Aktuelle Zeitprobleme und Gesellschaftskritik nach dem Zweiten Weltkrieg im ersten Kriminalfilm der DEFA. Nicht durchweg glaubhaft, aber spannend und historisch aufschlußreich. (filmdienst)

Freies Land (1946)

Der Film behandelt das Flüchtlingsschicksal in einem in der Mark Brandenburg gelegenen Dorf in der Westprignitz. Zu den Flüchtlingen gehört Frau Jeruscheit, deren Mann infolge des Krieges als vermisst gilt, die auf der Flucht eines ihrer Kinder verlor und am Wegesrand begraben musste. Die Flüchtlinge, die das Land der von dort geflohenen sogenannten Junker erhalten haben, entwickeln sich sukzessive zu einer solidarischen Dorfgemeinschaft.

Mythos Trümmerfrau (2016)

Vertraute Bilder: Frauen räumen Schutt beiseite, bilden lange Ketten, um die Trümmerberge des Zweiten Weltkriegs wegzuräumen. Die Trümmerfrau als Heldin des Wiederaufbaus ist fester Bestandteil nahezu jeder historischen Darstellung der Jahre nach 1945. Die Dokumentation unternimmt eine kritische Würdigung dieser Gründungslegende. (ARD)

Trümmerfrauen (1978)

Die Fernsehdokumentation beinhaltet vier Interviews mit Berliner Trümmerfrauen und zeitgenössisches Bild- und Dokumentarfilmmaterial, das die Lebensbedingun­gen und die Aufbauarbeit in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1951 veran­schaulicht.

Die Csardasfürstin (1951)

Ein Revuefilm nach der gleichnamigen Operette: Eine gefeierte Schauspielerin lernt einen adligen Rittmeister kennen, den sie, dem Standesunterschied zum Trotz, nach einigen Verwicklungen heiraten kann

Nebel im August (2016)

Der Film „Nebel im August“ erzählt die letzten Monate im Leben des 14-jährigen Ernst Lossa. Er wurde 1944 in einer „Heilanstalt“ ermordet – als eines der über 200.000 Opfer nationalsozialistischer „Euthanasieprogramme“. Grundlage dieses historischen Spielfilms ist der gleichnamige Jugendroman von Robert Domes, in dem die ganze Lebensgeschichte dieses Rebellen, des Außenseiters Ernst, erzählt wird. Er hätte „unser Leben reicher, bunter und menschlicher“ (R. Domes) machen können, wenn die Nazis ihn gelassen hätten.