Spielfilme als Spuren gesellschaftlicher Wahrnehmungen, Mentalitäten und kollektiver Selbstbilder
Spielfilme sind mehr als Abbilder vergangener Wirklichkeit. Als Produkte ihrer Zeit artikulieren sie gesellschaftliche Wahrnehmungen, Bedürfnisse, Ängste, Hoffnungen und Wunschbilder – bewusst wie unbeabsichtigt. Im Anschluss an Kracauer und Ferro wird der Spielfilm so als historische Quelle lesbar, die Zugänge zu Mentalitäten und gesellschaftlichen Bewusstseinslagen eröffnet.