Autor: GFS-Admin_2021

Flucht und Vertreibung in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts

Flucht und Vertreibung in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts

Ein besonderes Merkmal deutscher Geschichte Flucht und Vertreibung sind kein singuläres Nachkriegsphänomen, sondern ein wiederkehrendes Strukturmerkmal deutscher Geschichte seit dem späten 19. Jahrhundert. Deutsche Politik war dabei wechselweise Auslöser, Betroffene und Gestalter von Fluchtbewegungen – von kolonialer Gewalt über den...

Ökonomie, Hegemonie und Zustimmung im Nationalsozialismus

Der Text analysiert den Nationalsozialismus aus materialistischer Perspektive als Einheit von Ökonomie, politischer Gewalt und kultureller Hegemonie. Besonderes Augenmerk gilt dem Film als Massenmedium, das durch Ästhetik und Unterhaltung Zustimmung erzeugte, soziale Widersprüche verdeckte und Herrschaft normalisierte.

Lernen aus dem Krieg?

Hat man aus den Kriegen des 20. Jahrhunderts gelernt? Ja – aber vor allem militärisch, strategisch, machtpolitisch. Statt Ursachen wie Imperialismus und ökonomische Interessen zu hinterfragen, gilt Aufrüstung erneut als Vernunft. Friedenspolitik wird marginalisiert, Pazifismus diffamiert.

Filmgenres in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre

Filmgenres in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre

Film in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre Filmgenres in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre Der Heimatfilm Der Kriegsfilm/Anti-Kriegsfilm Die Komödien/Filmlustspiele Der Arzt- und Priesterfilm Der Musikfilm/Schlagerfilm Rückkehr des Revuefilms Der Kriminalfilm/Thriller/Spionagefilm Der Abenteurfilm/Actionfilm Die...

Masse statt Klasse macht Kasse – aber nicht nur?

Masse statt Klasse macht Kasse – aber nicht nur?

Das Filmschaffen in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre wird bis heute gemeinhin als eher unbedeutend und künstlerisch wenig anspruchsvoll bewertet. Dieser verengte Blick auf die dominierenden Genres des bundesdeutschen Kinos verstellt aber den Zugang zu seiner tatsächlichen Vielfalt. Er verdeckt nicht nur die breite Palette an Formen und Erzählweisen, sondern auch die kulturelle Bedeutung dieser Filme als Ausdruck einer Gesellschaft,

Warum sprechen wir von Faschismus und nicht von Nationalsozialismus?

Weil wir den Faschismus als eine Form der Macht- und Herrschaftsausübung im Kapitalismus begreifen. Daraus folgt, dass es notwendig ist, nicht nur die zwölf Jahre der faschistischen Herrschaft zu betrachten, sondern auch deren gesellschaftliche und politische Voraussetzungen sowie die Kontinuitäten danach.

Nicht zuletzt vermeiden wir bewusst die Übernahme der ideologischen Selbstbezeichnung der Faschisten. Dieser Aspekt ist auch in der aktuellen Diskussion relevant, in der nicht wenige politische Akteure versuchen, eine Nähe oder gar Gleichsetzung von Faschismus und Sozialismus zu suggerieren.

Geteilte Geschichte – geteilte Perspektiven im Film

Geteilte Geschichte – geteilte Perspektiven im Film

Verknüpfung individueller Lebensgeschichten mit politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen Detlef Endeward (01/2026) Filmische Erzählungen, die den Alltag von Menschen über einen Zeitraum von mehr als fünfzig Jahren verfolgen, ermöglichen eine besondere Form der historischen Reflexion. Indem sie individuelle Lebensgeschichten mit politischen...

Gründungsmythen der Bundesrepublik und ihre identitätsstiftende Funktion bis in die Gegenwart

Der Text zeigt, wie politische Mythen nach 1945 halfen, Legitimität, Identität und Abgrenzung der jungen Bundesrepublik zu formen. Narrative wie Währungsreform, Luftbrücke, Marshallplan oder Antikommunismus stabilisierten Ordnung, verschleierten Kontinuitäten und wirken bis heute diskursprägend.