Autor: GFS-Admin_2021

Sicherheit gegen Freiheit – Demokratie als Kollateralschaden

Der Beitrag zeigt, wie Sicherheitsrhetorik zur schrittweisen Aushöhlung demokratischer Praxis führt. Kritik wird delegitimiert, Freiheit zugunsten bestehender Machtverhältnisse beschnitten. Demokratie bleibt als leere Form zurück, offen für autoritäre Umdeutung.

Warum man vom Kapitalismus sprechen muss

Was ökonomische Kompetenz verschweigt, wenn sie den Kapitalismus verschweigt Detlef Endeward (01/2026) Ökonomische Kompetenz bedeutet mehr als das Beherrschen von Fachbegriffen oder das Rechnen mit Modellen. Sie umfasst die Fähigkeit, wirtschaftliche Prozesse zu verstehen, zu bewerten und in ihren gesellschaftlichen...

Modernität ohne Herrschaft? Zur aktuellen Neubewertung des Kaiserreichs

Der Beitrag diskutiert die Neubewertung des Kaiserreichs (1871–1918). Hedwig Richter betont Modernisierung, Verwaltung und Inklusion, während Kritiker warnen: autoritäre, koloniale und militärische Strukturen werden verharmlost. Gefahr: Entpolitisierung von Macht und verzerrte Geschichtsbilder.

Kapitalismus und Utopie

Der Beitrag analysiert das Spannungsverhältnis von Kapitalismus und Utopie. Er zeigt, wie der Kapitalismus zugleich Anti‑Utopie und utopische Vision (Wachstum, Technikgläubigkeit) verkörpert. Utopische Energie wird in Konsum und Tech‑Fantasien umgeleitet. Fazit: soziale Utopie muss gegen Kapitalismus gedacht werden.

Utopiefähigkeit, Zeitbewusstsein und Zukunftsgestaltung

Der Beitrag zeigt, wie historische Kompetenz und Utopiefähigkeit bei Oskar Negt zusammenwirken: Geschichte wird als offener Möglichkeitsraum verstanden, Utopien als kritische Energiequelle. Erst ihr Zusammenspiel ermöglicht Zukunftsgestaltung jenseits von Determinismus – kreativ, solidarisch und demokratisch.

Ökonomische Kompetenz und Wirtschaftsberichterstattung in Film und Fernsehen

Der Beitrag betont, wie ökonomische Kompetenz hilft, die ideologischen Mythen der Wirtschaftsberichterstattung zu durchschauen. Wirtschaft muss als gesellschaftlich umkämpftes Feld sichtbar gemacht werden – nicht als naturgesetzlicher Sachzwang, wie es Medien oft inszenieren.

4. Niedersächsische Medientage 2001 in Nienburg/W.

Die Medientage 2001 in Nienburg/W. stellten Gender Mainstreaming, Medienkompetenz und regionale Lernkultur ins Zentrum. Sie diskutierten Gleichstellung als Querschnittsaufgabe, Medienkompetenz als Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe und die Bedeutung regionaler Bildungsnetzwerke für Zukunftschancen.

Frauen in den TV-Krimis der 90er Jahre – Bella Block und andere

Der Beitrag analysiert die Darstellung von Frauen in TV-Krimis der 1990er-Jahre und zeigt, wie weibliche Ermittlerinnen zwischen Emanzipation und Klischees inszeniert wurden. Er lädt zur kritischen Reflexion über Geschlechterrollen, Medienbilder und gesellschaftliche Machtverhältnisse ein.

Der Filmplakatmaler Helmut Krebs aus Hannover

Der Hannoveraner Helmut Krebs (Jahrgang 1919) hat das inzwischen ausgestorbene Handwerk des Plakatmalens bei der Firma Dörries und Bornemann erlernt, die seinerzeit hier das Monopol innehatte. Im Mai 1933 hatte er zunächst bei den Döring-Werken, Hannover-Hainholz. Als Lehrling angefangen und wurde dort auf verschiedenen Gebieten der Kinematographie, speziell als Trickfilmzeichner und Titeldrucker ausgebildet. Als der Betrieb jedoch im Mai 1934 nach Berlin übersiedelt, entschloss sich Helmut Krebs dennoch, dem Film treu zu bleiben.

Alexandra Schatz Filmproduktion

Alexandra Schatz ist seit 1986 als Regisseurin und Produzentin tätig, spezialisiert auf künstlerische Animationsfilme für Kinder. Ihre vielfach ausgezeichneten Werke, u. a. für „Luzie taucht unter“, entstehen oft in Handarbeit und spiegeln ihre kreative Handschrift wider.