Autor: GFS-Admin_2021

Die Journalisten

Die Journalisten

3.  Immer näher, immer dichter am Geschehen? 3.1 „Im übrigen glaube ich nicht, daß unsere Zuschauer wollen, daß wir uns für ein paar Bilder von Granaten zerreißen lassen.“ (Wortprotokoll der ARD „Tagesthemen“ vom 11. Januar 1995zum Tod des Stern-Korrespondenten Jochen...

Die Betrachter

Die Betrachter

2.  Wer über Bilder spricht, spricht über sich selbst! 2.1 Realistische Kriegsbilder – Propaganda für den Frieden? (1. Weltkrieg)2.2 „Ohne die politische Dimension wird man Aufnahmen von der Schlachtbank der Geschichte höchstwahrscheinlich nur als unwirklich oder als persönlichen Schock empfinden.“...

Paradigmenabhängigkeit der Wahrnehmung und Deutung in der Filmrezeption

Der Text analysiert Filmrezeption als paradigmatisch strukturierten Prozess. Wahrnehmung und Deutung audiovisueller Medien entstehen im Zusammenspiel von kognitiven Strukturen, kulturellen Codes und sozialen Kontexten. Filme erscheinen damit nicht als Träger fixer Bedeutungen, sondern als offene Angebote zur Sinnkonstruktion durch das Publikum.

„Mitläufer“ im Faschismus

Der Text beschreibt Mitläufertum als strukturelles Element faschistischer Herrschaft. Er zeigt, wie Anpassung, Alltagslogik und soziale Motive autoritäre Systeme stabilisieren und verbindet psychologische, kulturelle und institutionelle Perspektiven.

Ein anderer Blick auf die amerikanische Außenpolitik seit 1945

Der Text zeichnet ein Gegen‑Narrativ zur gängigen Darstellung US‑amerikanischer Außenpolitik. Er betont strukturelle Interessen statt moralischer Rhetorik, zeigt Mechanismen von Deutungsmacht und kritisiert die Ausblendung alternativer Perspektiven im öffentlichen Diskurs.

Ökonomie, Hegemonie und Zustimmung im Nationalsozialismus

Der Text analysiert den Nationalsozialismus aus materialistischer Perspektive als Einheit von Ökonomie, politischer Gewalt und kultureller Hegemonie. Besonderes Augenmerk gilt dem Film als Massenmedium, das durch Ästhetik und Unterhaltung Zustimmung erzeugte, soziale Widersprüche verdeckte und Herrschaft normalisierte.

Kriegspropaganda

Kriegspropaganda dient der gezielten Beeinflussung von Meinungen, Einstellungen und Verhalten, um einen Krieg zu rechtfertigen, zu unterstützen und durchzuhalten.
Sie richtet sich sowohl an die eigene Bevölkerung (nach innen) als auch an ausländische Staaten und Gesellschaften (nach außen).

Lernen aus dem Krieg?

Hat man aus den Kriegen des 20. Jahrhunderts gelernt? Ja – aber vor allem militärisch, strategisch, machtpolitisch. Statt Ursachen wie Imperialismus und ökonomische Interessen zu hinterfragen, gilt Aufrüstung erneut als Vernunft. Friedenspolitik wird marginalisiert, Pazifismus diffamiert.