Autor: GFS-Admin_2021

Du sollst dich nie vor einem lebenden Menschen bücken! – Willi Bleicher (1978)

Der Dokumentarfilm porträtiert den Gewerkschafter Willi Bleicher (1907–1981) als antifaschistischen Widerstandskämpfer und prägenden Vertreter der Arbeiterbewegung. In persönlichen Erinnerungen und Redenausschnitten verbindet er seine Lebensgeschichte mit zentralen Erfahrungen deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Nachdenken über Utopien

Der Text versteht Utopie nicht als unrealistische Zukunftsphantasie, sondern als kritische Denkform, die Erinnerung, Erfahrung und Hoffnung verbindet. Bildung erscheint dabei als Raum gesellschaftlicher Selbstaufklärung, in dem Alternativen zur bestehenden Ordnung denkbar und Gesellschaft veränderbar werden. Eingebunden: Vorträge von Oskar Negt und Paul Bartsch sowie ein Radio-Gespräch zwischen Theodor W. Adorno und Ernst Bloch aus dem Jahr 1964.

Medienbildung als Reflexion medialer Weltaneignung

Wagner und endeward verstehen Medienbildung nicht als Technikschulung, sondern als Reflexion medialer Weltaneignung. Im Mittelpunkt stehen Kulturtechniken wie Messen, Visualisieren oder Kommunizieren sowie die Einsicht, dass Wissen und Wirklichkeit stets medial konstruiert und vermittelt sind.

Zur Kritik des Future-Skills-Diskurses

Zur Kritik des Future-Skills-Diskurses

Gesellschaftskompetenzen als gegenhegemonialer Bildungsbegriff Die Diskussion um sogenannte „Future Skills“ gehört inzwischen zu den zentralen Leitdiskursen gegenwärtiger Bildungsdebatten. Im Mittelpunkt stehen dabei Fähigkeiten, die Menschen dazu befähigen sollen, sich in einer digitalisierten, globalisierten und beschleunigten Gesellschaft zurechtzufinden. Häufig genannt werden...

Mythen der NSDAP-Finanzierung – Anekdote statt Struktur

Mythen der NSDAP-Finanzierung – Anekdote statt Struktur

Der Beitrag der WELT steht exemplarisch für einen journalistischen Mainstream, der die Finanzierung der NSDAP über Anekdoten und Organisationsgeschick erklärt. Dadurch entsteht der Mythos einer weitgehend selbstfinanzierten Bewegung, während Elitennetzwerke, Industrieinteressen und strukturelle Machtbeziehungen ausgeblendet bleiben.

Ökologische Kompetenz

Ökologische Kompetenz ist als verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Menschen und sich selbst zu verstehen. Arbeit erscheint dabei als Stoffwechselprozess zwischen Mensch und Natur, der durch kapitalistische Produktionsweisen entfremdet und zerstörerisch geprägt wird. Bildung soll befähigen, diese Zusammenhänge kritisch zu erkennen und demokratisch zu verändern.

Ökonomische Kompetenz

Ökonomische Kompetenz

Der Beitrag beschreibt ökonomische Kompetenz als Bestandteil demokratischer Bildung. Ausgehend von der Kritik an kapitalistischen Markt- und Machtstrukturen wird gezeigt, dass wirtschaftliche Prozesse gesellschaftlich gestaltet und politisch beeinflusst werden können. Im Zentrum stehen die Verbindung von politischer und ökonomischer Bildung sowie die Fähigkeit, Alternativen zur marktzentrierten Ökonomie zu denken.

Literatur – Der deutsche Weg in den Kapitalismus

Literatur – Der deutsche Weg in den Kapitalismus

Literaturverzeichnis  Beckert, Sven. Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution. Hamburg: Rowohlt, 2025. Borchardt, Knut. Wachstum, Krisen, Handlungsspielräume der Wirtschaftspolitik. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1982. Bückmann, Hans Heinrich, Detlef Endeward, Hubert Heinelt und Winfried Krull. Die Überwindung traditionaler Produktionsverhältnisse und die Herausbildung der...