Autor: GFS-Admin_2021

Wenn Fragen die Antworten rahmen

Wenn Fragen die Antworten rahmen

Ein Lernweg zur Analyse von Umfragen, Framing und journalistischer Berichterstattung am Beispiel des ARD-DeutschlandTrends zum Sozialstaat Annotation Der Lernweg bietet Lehrkräften einen Vorschlag, mit Schülerinnen und Schülern nicht nur die Ergebnisse einer politischen Umfrage, sondern deren Herstellung und mediale Weiterverarbeitung...

Hitlers Eliten – Hitlers Hofstaat

Beide Reihen erzählen Geschichte mit Personen – aber auf unterschiedliche Weise. Hitlers Eliten nach 1945 nutzt Biografien, um gesellschaftliche Funktionsbereiche und Kontinuitäten sichtbar zu machen. Der Nazi-Clan – Hitlers Hofstaat organisiert Geschichte dagegen seriell um Hitler und einzelne Personen seines Machtzirkels. Der Vergleich zeigt, wie Personalisierung historische Zusammenhänge öffnen kann – und wie ihre permanente Wiederholung im Historytainment den Blick auf Geschichte verengt.

VW: Vom Standortkonflikt zum Tarifkonflikt

VW: Vom Standortkonflikt zum Tarifkonflikt

Keine neuen Produkte auf dem Tisch – dafür die Tarifverträge Beitrag von Detlef Endeward (01.10.2026) Nach der Aufsichtsratssitzung: Die VW-Welt ist nicht stehen geblieben Die „historische“ Aufsichtsratssitzung Anfang September hat den Konflikt um die Zukunft Volkswagens nicht beendet. Für Hannover,...

Welche Themen erzählen die Geschichte Niedersachsens? Arbeitsauftrag Für jedes Jahr stehen mehrere mögliche Themen für einen kurzen Film zur Geschichte Niedersachsens zur Auswahl. Entscheidet, welche Themen ihr für besonders geeignet haltet. Setzt bei euren ausgewählten Themen ein Häkchen und begründet...

Faschismus als Geschichte „böser Männer“

Die Darstellung des Faschismus als Geschichte einzelner „böser Männer“ personalisiert historische Verantwortung und verstellt den Blick auf gesellschaftliche Ursachen, ökonomische Interessen und politische Machtverhältnisse. Der Beitrag untersucht, wie solche Geschichtserzählungen entstehen, welche Deutungsmuster sie reproduzieren und was dabei aus dem Blick gerät.

Fünf Tage zwischen Blockadedrohung und Kabinettsbeschluss

Am 25. September 2026 kündigt die SPD an, die geplante Pflegereform wegen drohender Kürzungen nicht mitzutragen. Fünf Tage später beschließt das Bundeskabinett die Reform. Grundsätzlichere Fragen der Finanzierung und Lastenverteilung werden auf das weitere Reformverfahren verschoben. Ein aktuelles Fallbeispiel dafür, wie gesellschaftliche Verteilungskonflikte politisch bearbeitet werden.

Pflege als Geschäft – die Privatisierung einer gesellschaftlichen Aufgabe

Die Privatisierung der Pflege verändert mehr als die Eigentumsverhältnisse. Wo Pflege zum Geschäft wird, treffen die Bedürfnisse Pflegebedürftiger und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten auf Renditeerwartungen von Unternehmen und Finanzinvestoren. Der Beitrag untersucht die Folgen für Pflegequalität, Kosten und soziale Sicherung – und fragt, wer von den gesellschaftlich finanzierten Pflegeleistungen profitiert.

Die Pflegeversicherung in finanziellen Nöten – wie konnte es so weit kommen?

Die Pflegeversicherung steckt in einer Finanzkrise. Doch ist sie tatsächlich zu teuer geworden? Der Beitrag untersucht die politischen und gesellschaftlichen Ursachen ihrer Finanzierungsprobleme: von der Konstruktion als Teilleistungsversicherung über die Verlagerung gesellschaftlicher Kosten bis zur Privatisierung der Pflege. Er zeigt, wie aus politischen Verteilungsentscheidungen scheinbar unausweichliche Sachzwänge werden.

Gesellschaft im Zusammmenhang denken

Historisch-materialistische, kritische und utopische Perspektiven Redaktion Lernwerkstatt Die Beiträge dieser Rubrik verbindet kein geschlossenes theoretisches System. Sie greifen Gedanken, Begriffe und Perspektiven aus marxistischen und historisch-materialistischen Theorietraditionen, aus Kritischer Theorie und Arbeiterbewegung sowie aus anderen kritischen Ansätzen auf. Gemeinsam ist...

Der Erste Weltkrieg – ein Medienereignis?

Krieg als Medienereignis, filmisches Ereignis und Gegenstand historischen Lernens Detlef Endeward (09/2026) Noch einmal von vorn – zwölf Jahre später 2014 erschien der Beitrag „Der Erste Weltkrieg – ein Medienereignis für den Geschichtsunterricht?“ in dem von Manfred Quentmeier, Martin Stupperich...

Im Westen wieder nichts Neues? Edward Bergers Neuverfilmung von 2022

Beobachtungen zu Film und Rezeption und offene Fragen für einen noch ausstehenden Vergleich mit Lewis Milestones Film von 1930 Detlef Endeward (09/2026) Eine erste Annäherung – noch keine Filmanalyse Was erzählt ein Film 1930 über den Krieg – und was...

Zweimal „Im Westen nichts Neues“

Zweimal Im Westen nichts Neues, zweimal derselbe Krieg – und doch zwei unterschiedliche Filme in unterschiedlichen historischen Situationen. Lewis Milestones Film von 1930 entstand nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs und vor der nächsten; Edward Bergers Neuverfilmung von 2022 begegnete einem Publikum, während in Europa erneut Krieg geführt wurde. Der Beitrag stellt beide Filme zunächst nebeneinander und fragt nach Entstehungsbedingungen, Kriegserzählung und zeitgenössischer Rezeption. Der eigentliche filmische und historische Vergleich steht noch aus.