Autor: GFS-Admin_2021

Filmgenres in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre

Filmgenres in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre

Film in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre Filmgenres in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre Der Heimatfilm Der Kriegsfilm/Anti-Kriegsfilm Die Komödien/Filmlustspiele Der Arzt- und Priesterfilm Der Musikfilm/Schlagerfilm Rückkehr des Revuefilms Der Kriminalfilm/Thriller/Spionagefilm Der Abenteurfilm/Actionfilm Die...

Masse statt Klasse macht Kasse – aber nicht nur?

Masse statt Klasse macht Kasse – aber nicht nur?

Das Filmschaffen in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre wird bis heute gemeinhin als eher unbedeutend und künstlerisch wenig anspruchsvoll bewertet. Dieser verengte Blick auf die dominierenden Genres des bundesdeutschen Kinos verstellt aber den Zugang zu seiner tatsächlichen Vielfalt. Er verdeckt nicht nur die breite Palette an Formen und Erzählweisen, sondern auch die kulturelle Bedeutung dieser Filme als Ausdruck einer Gesellschaft,

Warum sprechen wir von Faschismus und nicht von Nationalsozialismus?

Weil wir den Faschismus als eine Form der Macht- und Herrschaftsausübung im Kapitalismus begreifen. Daraus folgt, dass es notwendig ist, nicht nur die zwölf Jahre der faschistischen Herrschaft zu betrachten, sondern auch deren gesellschaftliche und politische Voraussetzungen sowie die Kontinuitäten danach.

Nicht zuletzt vermeiden wir bewusst die Übernahme der ideologischen Selbstbezeichnung der Faschisten. Dieser Aspekt ist auch in der aktuellen Diskussion relevant, in der nicht wenige politische Akteure versuchen, eine Nähe oder gar Gleichsetzung von Faschismus und Sozialismus zu suggerieren.

Klassengesellschaft im Kapitalismus

Klassengesellschaft im Kapitalismus

Klassen, Milieus und die Sichtbarkeit von Herrschaft Detlef Endeward (03/2026) Der Begriff der „Klasse“ gehört zu den zentralen analytischen Werkzeugen der Sozialwissenschaften. Zugleich ist er umkämpft, weil sich an ihm entscheidet, ob gesellschaftliche Ungleichheit als strukturierter Herrschaftszusammenhang oder als bloße...

Geteilte Geschichte – geteilte Perspektiven im Film

Geteilte Geschichte – geteilte Perspektiven im Film

Verknüpfung individueller Lebensgeschichten mit politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen Detlef Endeward (01/2026) Filmische Erzählungen, die den Alltag von Menschen über einen Zeitraum von mehr als fünfzig Jahren verfolgen, ermöglichen eine besondere Form der historischen Reflexion. Indem sie individuelle Lebensgeschichten mit politischen...

Gründungsmythen der Bundesrepublik und ihre identitätsstiftende Funktion bis in die Gegenwart

Der Text zeigt, wie politische Mythen nach 1945 halfen, Legitimität, Identität und Abgrenzung der jungen Bundesrepublik zu formen. Narrative wie Währungsreform, Luftbrücke, Marshallplan oder Antikommunismus stabilisierten Ordnung, verschleierten Kontinuitäten und wirken bis heute diskursprägend.

Sicherheit gegen Freiheit – Demokratie als Kollateralschaden

Der Beitrag zeigt, wie Sicherheitsrhetorik zur schrittweisen Aushöhlung demokratischer Praxis führt. Kritik wird delegitimiert, Freiheit zugunsten bestehender Machtverhältnisse beschnitten. Demokratie bleibt als leere Form zurück, offen für autoritäre Umdeutung.

Warum man vom Kapitalismus sprechen muss

Was ökonomische Kompetenz verschweigt, wenn sie den Kapitalismus verschweigt Detlef Endeward (01/2026) Ökonomische Kompetenz bedeutet mehr als das Beherrschen von Fachbegriffen oder das Rechnen mit Modellen. Sie umfasst die Fähigkeit, wirtschaftliche Prozesse zu verstehen, zu bewerten und in ihren gesellschaftlichen...

Modernität ohne Herrschaft? Zur aktuellen Neubewertung des Kaiserreichs

Der Beitrag diskutiert die Neubewertung des Kaiserreichs (1871–1918). Hedwig Richter betont Modernisierung, Verwaltung und Inklusion, während Kritiker warnen: autoritäre, koloniale und militärische Strukturen werden verharmlost. Gefahr: Entpolitisierung von Macht und verzerrte Geschichtsbilder.