Kategorie: Film in der Adenauer-Ära

Satire, Komödie und Milieubilder erzeugten argumentative Reichweite

Vergleich der Filme Wir Wunderkinder (1958) und Rosen für den Staatsanwalt (1959) als kritische Auseinandersetzung mit Kontinuitäten von NS-Zeit zur BRD. Analyse von Erzählformen, Figuren und Produktionskontext, die das Fortwirken nicht aufgearbeiteter Strukturen sichtbar machen

Eberhard Itzenplitz erinnert sich an seine Göttinger Zeit

Learning by doing oder von einem, der auszog… Wir lagen buchstäblich vor seinen Füßen, im dunklen, leeren Zuschauerraum des Theaters von Göttingen. Der, dessen Arbeit wir zusahen, hieß Heinz Hilpert, einer der ganz großen Regisseure, der sein Deutsches Theater aus...

Für die Lernwerkstatt ausgewählte Spielfilme aus den 50er und frühen 60er Jahren

Film in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre Die für die Lernwerkstatt ausgewählten Filme Frühe Kommödien: Abschied von den Trümmern der Vergangenheit Der Heimatfilm: Sehnsucht nach Geborgenheit Der Kriegsfilm: Entlastung der Wehrmacht und moralische Vorbereitung auf das neue...

Der Heimatfilm: Sehnsucht nach Geborgenheit

Der Beitrag analysiert den Heimatfilm der 1950er Jahre als populäres Genre, das gesellschaftliche Stabilität durch die Inszenierung von Idylle, Tradition und harmonischer Flüchtlingsintegration suggeriert. Dabei wird zeitgeschichtliche Realität uminterpretiert und Konflikte ausgeblendet

„Ein einstmals wohlrenommierter Regisseur“

Jugerts 30 Kinofilme bilden genaugenommen nur eines von drei Segmenten (dazu 50 Produktionen für das Fernsehen und Arbeit beim Theater) in einem Werk, das noch nicht annähernd bekannt und schon gar nicht erschlossen ist.

Der Anti-Kriegsfilm der 50er Jahre: Anklagen gegen den Krieg

Der Antikriegsfilm DIE BRÜCKE wurde  international beachtet und anerkannt, musste sich zugleich der Kritik aussetzen, er sei „politisch ambivalent“  (Kaes). Im gleichen Zeitraum Ende des Jahrzehnts entstehen mit UNRUHIGE NACHT und KIRMES zwei weitere Filme, die sich deutlich von der Kriegsfilmwelle abheben und Stellung gegen den Krieg einnehmen.

Die Sünderin (1951)

Die Sünderin (Regie: Willi Forst) erzählt die tragische Geschichte von Marina, die nach einer schweren Kindheit in der Nachkriegszeit als Prostituierte lebt. Ihre Liebe zu Alexander gibt ihr Hoffnung, doch seine Krankheit führt sie in Verzweiflung. Der Film thematisiert Moral, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Ächtung und löste große Kontroversen aus.