Kategorie: 60er Jahre

Der „Kalter Krieg“ im Fernsehen der Bundesrepublik in den 60er Jahren

Der Beitrag zeigt, wie die Serie Die fünfte Kolonne den Kalten Krieg ins deutsche Fernsehen brachte: Spionagefälle, reale Vorlagen und westliche Gegenspionage prägten die Dramaturgie. Sie verband Unterhaltung mit politischem Gehalt und spiegelte Zeitgeist sowie ideologische Frontstellungen.

Für die Lernwerkstatt ausgewählte Spielfilme aus den 50er und frühen 60er Jahren

Film in der BRD der 50er und frühen 60er Jahre Die für die Lernwerkstatt ausgewählten Filme Frühe Kommödien: Abschied von den Trümmern der Vergangenheit Der Heimatfilm: Sehnsucht nach Geborgenheit Der Kriegsfilm: Entlastung der Wehrmacht und moralische Vorbereitung auf das neue...

Vom Kino zum Fernsehen

Ganz neu waren Fernsehproduktionen für die Bendestorfer Ateliers zu dieser Zeit freilich nicht mehr: Bereits in den fünfziger Jahren wurden hier auch Fernsehfilme und -serien für den NWDR hergestellt, unter anderem die legendäre ,,Familie Schölermann“. Dieser Urahn aller deutschen Fernsehserien – Titel: UNSERE NACHBARN HEUTE ABEND – wurde von 1954 bis 1960 produziert, insgesamt 177 Folgen, nicht wenige davon waren sogenannte Straßenfeger.

Krankenhaus Oststadt

Das Krankenhaus Oststadt entstand 1959 aus einem Behelfskrankenhaus in Schwarmstedt, dessen Standort geschlossen wurde, nachdem in Hannover der Neubau nahe dem eingemeindeten Dorf Klein-Buchholz nördlich des Mittellandkanals und des zu Hannover eingemeindeten Dorfes Groß-Buchholz fertiggestellt war.

Freizeitheim Linden

Am 28. Januar 1961 wurde das Freizeitheim Linden als erste Einrichtung dieser Art in Hannover durch den damaligen Oberstadtdirektor Karl Wiechert eröffnet. Es verdankt seine Existenz vielfältigen lnitiativen. lnsbesondere der,,Kulturkreis Linden“ griff die Raumnot vieler Lindener Vereine und das Bedürfnis nach einem öffentlichen Treffpunkt auf. Ein Stadtteilkulturzentrum sollte entstehen.

Abriss von Gebäuden

Was der Krieg verschonte, opferten die Nachkriegsplaner allzu oft der Vision von einer „neuen Stadt“, behaupteten die Autoren im Film VON BAUSÜNDEN UND BÜRGERPROTESTEN, in dem u.a. Hannover als Beispiel für dieses städtebauliche Handeln vorgestellt wird. Was ist der „Tabula-rasa-Mentalität“ zum  Opfer gefallen, was nicht schon vorher im Krieg zerstört wurde?

Personelle Kontinuitäten in Ministerien, Ämtern, Behörden und in der Wirtschaft

Das personelle Erbe der Nazis – im Westen Unter Berufung auf die Untersuchung zum Bundesnachrichtendienst 1), die Gerhard Sälter für die historische Kommission erstellt hat, formuliert Isabel Fannrich-Lautenschläger in einem Beitrag im Deutschlandfunk für ihr Fazit wie folgt: 2) „In...