Schlagwörter: Kapitalismus

Ökologische Kompetenz

Ökologische Kompetenz ist als verantwortungsvollen Umgang mit Natur, Menschen und sich selbst zu verstehen. Arbeit erscheint dabei als Stoffwechselprozess zwischen Mensch und Natur, der durch kapitalistische Produktionsweisen entfremdet und zerstörerisch geprägt wird. Bildung soll befähigen, diese Zusammenhänge kritisch zu erkennen und demokratisch zu verändern.

Warum wir vom Kapitalismus sprechen müssen

Der Beitrag zeigt, warum der Begriff Kapitalismus notwendig ist, um gesellschaftliche Ungleichheit, Krisen, Konkurrenz und Machtverhältnisse zu verstehen. Er kritisiert eine entpolitisierte Wirtschaftssprache und verdeutlicht, dass politisch-ökonomische Prozesse historisch gewachsene gesellschaftliche Verhältnisse sind.

Die Verdrängung des Klassenbegriffs

Der Klassenbegriff wird heute in vielen Gesellschafts‑, Sozial‑ und Geschichtswissenschaften nicht mehr zentral verwendet, weil seit den 1970er–2000er Jahren mehrere theoretische, politische und institutionelle Verschiebungen stattfanden, die Klasse als strukturierende Kategorie verdrängten – zugunsten von Milieus, Schichten, Lebensstilen, Identitäten, Governance‑Konzepten und Marktmodellen. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis eines wissenschaftlichen Paradigmenwechsels, der eng mit politischen und ökonomischen Entwicklungen verbunden ist.

Zwischen Leinwand und Gesellschaft: Kapitalismus im 20. Jahrhundert

Der Beitrag beschreibt die Bedeutung kapitalismuskritischer Perspektiven für die Lernwerkstatt zu Film und Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie historische Bildungsarbeit gesellschaftliche Macht-, Eigentums- und Produktionsverhältnisse sichtbar machen und zur demokratischen Reflexion beitragen kann.

Die Formierung des Proletariats als strukturprägende Gegenkraft im deutschen Kaiserreich

Aus vereinzelten Lohnarbeitern formiert sich eine kollektive Klasse. In Organisationen und Kämpfen entwickelt sie eigene Interessen und Durchsetzungsmacht. Der Staat reagiert darauf widersprüchlich – mit Repression und zugleich mit sozialpolitischen Maßnahmen zur Stabilisierung.

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Industrialisierung, Kapitalorganisation und Imperialismus

Der Beitrag zeigt, wie Industrialisierung, Kapitalorganisation und Imperialismus zusammenwirken: Kapital konzentriert Macht, organisiert Produktion global und legitimiert Expansion als Fortschritt. So entsteht ein System, das ökonomische Rationalität mit politischer Herrschaft verschränkt.

Zur Frage der Finanzierung der NSDAP durch die Großindustrie

Die Analyse kritisiert die verengte „Lehrmeinung“, die Großindustrie habe den NS-Aufstieg kaum finanziert. Schlechte Quellenlage, verdeckte Geldflüsse und strukturelle Interessenlagen sprechen für ein komplexeres Verhältnis: punktuelle, indirekte und strategische Unterstützung bleibt plausibel.

Der deutsche Weg in den Kapitalismus (1800 – 1871)

Der deutsche Weg in den Kapitalismus verläuft evolutionär statt revolutionär: Adel und Staat steuern die Modernisierung, während das Bürgertum sich anpasst. Kapitalismus entsteht als Mischform aus Agrartradition, staatlicher Lenkung und industrieller Dynamik – ohne Bruch, aber mit Strukturwandel.

Analysen, Deutungen, Dokumentationen und didaktische Modelle

Analysen, Deutungen, Dokumentationen und didaktische Modelle

Bedingungen und Ursachen des Ersten Weltkriegs Analysen, Deutungen, Dokumentationen und didaktische Modelle Der Erste Weltkrieg als Produkt struktureller Widersprüche des Imperialismus Zwischen Struktur unnd Entscheidung Zeitgenössische Analysen Karl Liebknecht und die Internationale der Rüstungsindustrie Rudolf Hilferding: Das Finanzkapital (1910) Rosa...

Rosa Luxemburg zum Imperialismus (1916)

Rosa Luxemburg analysiert den deutschen Imperialismus als Produkt der Kapitalakkumulation und der Verschmelzung von Industrie‑ und Finanzmacht. Sie zeigt, wie ökonomische Expansion, militärische Rüstung und politische Macht sich gegenseitig verstärken und den Weltkrieg als strukturelle Folge kapitalistischer Dynamik hervorbringen.