Kategorie: Gesellschaftskompetenzen
Der Text beschreibt, wie Demokratie nicht durch äußere Feinde, sondern durch inneren Konsens und formale Verfahren ausgehöhlt wird. Normalisierte Einschränkungen und Zustimmung der Mitte verwandeln Freiheit schleichend in autoritäre Kontrolle.
Der Beitrag zeigt, wie Sicherheitsrhetorik zur schrittweisen Aushöhlung demokratischer Praxis führt. Kritik wird delegitimiert, Freiheit zugunsten bestehender Machtverhältnisse beschnitten. Demokratie bleibt als leere Form zurück, offen für autoritäre Umdeutung.
Der Beitrag analysiert das Spannungsverhältnis von Kapitalismus und Utopie. Er zeigt, wie der Kapitalismus zugleich Anti‑Utopie und utopische Vision (Wachstum, Technikgläubigkeit) verkörpert. Utopische Energie wird in Konsum und Tech‑Fantasien umgeleitet. Fazit: soziale Utopie muss gegen Kapitalismus gedacht werden.
Der Beitrag zeigt, wie historische Kompetenz und Utopiefähigkeit bei Oskar Negt zusammenwirken: Geschichte wird als offener Möglichkeitsraum verstanden, Utopien als kritische Energiequelle. Erst ihr Zusammenspiel ermöglicht Zukunftsgestaltung jenseits von Determinismus – kreativ, solidarisch und demokratisch.
Der Beitrag betont, wie ökonomische Kompetenz hilft, die ideologischen Mythen der Wirtschaftsberichterstattung zu durchschauen. Wirtschaft muss als gesellschaftlich umkämpftes Feld sichtbar gemacht werden – nicht als naturgesetzlicher Sachzwang, wie es Medien oft inszenieren.
Die Medientage 2001 in Nienburg/W. stellten Gender Mainstreaming, Medienkompetenz und regionale Lernkultur ins Zentrum. Sie diskutierten Gleichstellung als Querschnittsaufgabe, Medienkompetenz als Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe und die Bedeutung regionaler Bildungsnetzwerke für Zukunftschancen.
Der Beitrag bietet eine analytische Skizze der Wechselwirkungen zwischen Medienentwicklung, gesellschaftlichem Wandel und historisch-politischer Bildung. Sie betont die Bedeutung von Medienkompetenz, kritischer Technologiefolgenabschätzung und Filmbildung für ein reflektiertes Medialitätsbewusstsein. Film wird als kulturelles Leitmedium und Lerninstrument historischer Prozesse hervorgehoben.
Die Seite beleuchtet Medienkompetenz im Rahmen gesellschaftlicher Bildung. Sie betont die kritische Analyse medialer Inhalte, die Reflexion ihrer Wirkungen und die Förderung von Medialitätsbewusstsein. Historisches Denken und ethische Urteilsfähigkeit stehen im Zentrum.
Die Seite beleuchtet ökonomische Kompetenz als gesellschaftlich geprägtes Verständnis wirtschaftlicher Prozesse. Sie kritisiert marktliberale Dogmen, betont Machtverhältnisse und fordert demokratische Teilhabe auch in der Ökonomie. Bildung soll zur kritischen Reflexion befähigen
Der Beitrag betont historische Kompetenz als Schlüssel zur gesellschaftlichen Orientierung: Wer Vergangenheit versteht, erkennt Kontinuitäten und Brüche, kann gegenwärtige Entwicklungen einordnen und Zukunft aktiv mitgestalten – mit Geschichtsbewusstsein und utopischer Vorstellungskraft.
Geschichtsbewusstsein ist die Fähigkeit, gegenwärtige gesellschaftliche Zustände als zeitgebunden zu begreifen und aus der Deutung von Vergangenheit Orientierung für Gegenwart und Zukunft zu gewinnen.
Der Beitrag betont, dass politische und ökonomische Kompetenz das Fundament aller Gesellschaftskompetenzen bilden. Wer Macht‑ und Wirtschaftsstrukturen versteht, kann sich orientieren, einmischen und mündig handeln – ohne dieses Wissen droht Orientierungslosigkeit