Kategorie: Gesellschaftskompetenzen

Medienkritik im Modus ihrer eigenen Bedingungen

Der Beitrag reflektiert Medienkritik als paradoxen Akt: Er nutzt die Logik der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie, um sie sichtbar zu machen und zu durchbrechen. Didaktisch eröffnet er Räume für kritische Medienkompetenz, die nicht nur konsumiert, sondern erkenntnisproduzierend agiert – auch im Umgang mit KI.

Arbeit als Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur

Arbeit = materieller Austausch mit der Natur, gesellschaftlich bestimmt und veränderbar Marx betrachtet Arbeit nicht nur als ökonomische Tätigkeit, sondern als materiellen Austausch zwischen Mensch und Natur. Der Mensch entnimmt der Natur Rohstoffe, verarbeitet sie durch Arbeit und gibt Abfallprodukte...

Ein anderer Blick auf die amerikanische Außenpolitik seit 1945

Der Text zeichnet ein Gegen‑Narrativ zur gängigen Darstellung US‑amerikanischer Außenpolitik. Er betont strukturelle Interessen statt moralischer Rhetorik, zeigt Mechanismen von Deutungsmacht und kritisiert die Ausblendung alternativer Perspektiven im öffentlichen Diskurs.

Gründungsmythen der Bundesrepublik und ihre identitätsstiftende Funktion bis in die Gegenwart

Der Text zeigt, wie politische Mythen nach 1945 halfen, Legitimität, Identität und Abgrenzung der jungen Bundesrepublik zu formen. Narrative wie Währungsreform, Luftbrücke, Marshallplan oder Antikommunismus stabilisierten Ordnung, verschleierten Kontinuitäten und wirken bis heute diskursprägend.

Sicherheit gegen Freiheit – Demokratie als Kollateralschaden

Der Beitrag zeigt, wie Sicherheitsrhetorik zur schrittweisen Aushöhlung demokratischer Praxis führt. Kritik wird delegitimiert, Freiheit zugunsten bestehender Machtverhältnisse beschnitten. Demokratie bleibt als leere Form zurück, offen für autoritäre Umdeutung.

Warum man vom Kapitalismus sprechen muss

Was ökonomische Kompetenz verschweigt, wenn sie den Kapitalismus verschweigt Detlef Endeward (01/2026) Ökonomische Kompetenz bedeutet mehr als das Beherrschen von Fachbegriffen oder das Rechnen mit Modellen. Sie umfasst die Fähigkeit, wirtschaftliche Prozesse zu verstehen, zu bewerten und in ihren gesellschaftlichen...

Kapitalismus und Utopie

Der Beitrag analysiert das Spannungsverhältnis von Kapitalismus und Utopie. Er zeigt, wie der Kapitalismus zugleich Anti‑Utopie und utopische Vision (Wachstum, Technikgläubigkeit) verkörpert. Utopische Energie wird in Konsum und Tech‑Fantasien umgeleitet. Fazit: soziale Utopie muss gegen Kapitalismus gedacht werden.

Utopiefähigkeit, Zeitbewusstsein und Zukunftsgestaltung

Der Beitrag zeigt, wie historische Kompetenz und Utopiefähigkeit bei Oskar Negt zusammenwirken: Geschichte wird als offener Möglichkeitsraum verstanden, Utopien als kritische Energiequelle. Erst ihr Zusammenspiel ermöglicht Zukunftsgestaltung jenseits von Determinismus – kreativ, solidarisch und demokratisch.

Ökonomische Kompetenz und Wirtschaftsberichterstattung in Film und Fernsehen

Der Beitrag betont, wie ökonomische Kompetenz hilft, die ideologischen Mythen der Wirtschaftsberichterstattung zu durchschauen. Wirtschaft muss als gesellschaftlich umkämpftes Feld sichtbar gemacht werden – nicht als naturgesetzlicher Sachzwang, wie es Medien oft inszenieren.