Schlagwörter: Didaktik

Medienpädagogik und Fachdidaktik

Die fachwissenschaftliche Ausdifferenzierung hat über veränderte Fragestellung auch zu neuen Quellen geführt. Bild, Film und Ton werden genutzt, wenn es um Fragen nach kollektiven Einstellungen und Bewusstseinslagen geht. Die Vereinigung IAMHIST mit Sitz in Washington (International Association for Media and History) hat allerdings in der deutschen Geschichtswissenschaft noch geringe Resonanz, obwohl die großen Forschungsförderungen (VW-Stiftung und DFG) sich auf neue Fragestellungen, die Massenmedien als historische Quellen einbeziehen, einstellen.

Dramaturgie der Annäherung

Die didaktische Qualität eines Films für die Bildungsarbeit liegt dann folgerichtig auch nicht in einer vordergründigen, auf ”korrekte” Faktenschilderung orientierten Darstellung, sondern in der Tiefe und Komplexität, mit der die jeweilige Grundproblematik ausgeführt wird, statt nur als Aufhänger zu fungieren.

Auszeichnungen für die interaktiven Bildungspakete

Die Kooperationspartner dieser Lernwerkstatt haben in den letzten sieben Jahren gemeinsam oder selbständig zahlreiche interaktive Bildungspakete für den Unterricht konzipert und erstellt – nicht nur für die historisch politisch Bildung. Für mehrere der in diese Lerwerkstatt eingebundenen Filmbildungspakete hat es Auszeichnungen gegeben.

Warum interaktive Unterrichtsmaterialien?

Für die Gestaltung von Lernprozessen sind didaktische Lernumgebungen erforderlich, die es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich eigenaktiv, konstruktiv und kommunikativ mit den Analysedimensionen Filmrealität, Bedingungsrealität, Bezugsrealität und Wirkungsrealität von Filmen auseinanderzusetzen.