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Philosophische Kompetenz

Philosophische Kompetenz

Werturteilsbildung und Reflexionsfähigkeit Philosophische Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit, grundlegende Fragen des Denkens, Erkennens, Handelns und Zusammenlebens kritisch, reflektiert und methodisch zu bearbeiten. Sie umfasst die Fähigkeit, Begriffe zu klären, Argumente zu analysieren, Voraussetzungen offenzulegen, Wertmaßstäbe zu prüfen und eigene Urteile...

Kapitalismuskritik in einen pluralen Kompetenzrahmen oder als konstitutiver Kern ökonomischer Kompetenz

Kapitalismuskritik in einen pluralen Kompetenzrahmen oder als konstitutiver Kern ökonomischer Kompetenz

Christine Zeuner und Endeward verstehen ökonomische Kompetenz als kritische Analyse gesellschaftlicher Wirtschaftsprozesse. Während Zeuner den Kapitalismus als wichtigen Gegenstand innerhalb eines pluralen Kompetenzrahmens behandelt, macht Endeward die Analyse kapitalistischer Macht- und Eigentumsverhältnisse zum Kern ökonomischer Kompetenz.

Ökonomische Kompetenz im Zeitalter finanzialisierter Öffentlichkeit

Die dominante Darstellung von Börsenkursen in Medien spiegelt die zentrale Rolle des Finanzsystems im Kapitalismus, wirkt aber zugleich entpolitisierend: Sie naturalisiert Marktbewegungen und verdeckt Macht- und Eigentumsverhältnisse. Ökonomische Kompetenz muss daher über reines Finanzwissen hinausgehen und die Fähigkeit einschließen, solche Darstellungen kritisch zu deuten, institutionelle Strukturen zu analysieren und Perspektivenpluralität (z. B. keynesianisch, politökonomisch) einzubeziehen.

Klassenallianzen, Massenmobilisierung und der Weg zur faschistischen Diktatur

Klassenallianzen, Massenmobilisierung und der Weg zur faschistischen Diktatur

Die NSDAP als Vermittlerin zwischen kapitalistischen Kriseninteressen Die Funktion der NSDAP innerhalb der nationalsozialistischen Krisenlösung war von einem grundlegenden Widerspruch geprägt. Einerseits stützte sich die Partei in erheblichem Maße auf kleinbürgerliche, bäuerliche und deklassierte soziale Gruppen, deren politische Erwartungen häufig...

Ökonomische Kompetenz

Ökonomische Kompetenz

Der Beitrag beschreibt ökonomische Kompetenz als Bestandteil demokratischer Bildung. Ausgehend von der Kritik an kapitalistischen Markt- und Machtstrukturen wird gezeigt, dass wirtschaftliche Prozesse gesellschaftlich gestaltet und politisch beeinflusst werden können. Im Zentrum stehen die Verbindung von politischer und ökonomischer Bildung sowie die Fähigkeit, Alternativen zur marktzentrierten Ökonomie zu denken.

Literatur – Der deutsche Weg in den Kapitalismus

Literatur – Der deutsche Weg in den Kapitalismus

Literaturverzeichnis  Beckert, Sven. Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution. Hamburg: Rowohlt, 2025. Borchardt, Knut. Wachstum, Krisen, Handlungsspielräume der Wirtschaftspolitik. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1982. Bückmann, Hans Heinrich, Detlef Endeward, Hubert Heinelt und Winfried Krull. Die Überwindung traditionaler Produktionsverhältnisse und die Herausbildung der...

Literatur – Formierung des Proletariats

Literatur – Formierung des Proletariats

Brockhaus, Eckhard (1975): Zusammensetzung und Neustrukturierung der Arbeiterklasse vor dem Ersten Weltkrieg. Zur Krise der professionellen Arbeiterbewegung. Trikont, München 1975 Grebing, H. (2007). Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Vorwärts. Groh, Dieter (1994): Negative Integration und revolutionärer Attentismus. Die deutsche Sozialdemokratie am...

Hegemonie und Gegenmacht

Hegemonie und Gegenmacht

Vorläufige Textskizze (5/2026) In dieser Konstellation entsteht ein klassisches Spannungsverhältnis zwischen: kapitalistischer Organisationsmacht (Industrie, Banken, Staat) proletarischer Gegenmacht (Organisation, Streik, Partei, Kultur) Die Arbeiterbewegung ist dabei nicht bloß reaktiv, sondern beeinflusst die Strukturentwicklung selbst: durch Arbeitskämpfe (Lohnniveau, Arbeitszeitverkürzung) durch politische...

Konfliktfeld Staat: Repression, Integration, Regulation

Konfliktfeld Staat: Repression, Integration, Regulation

Vorläufige Textskizze (05/2026) Der Staat reagiert auf diese neue Klassenformation nicht einheitlich, sondern in einer Spannung von Zwang und Integration: a) Repression (Sozialistengesetz 1878–1890)Unter Bismarck wird die sozialistische Arbeiterbewegung zunächst als staatsgefährdend behandelt. Das Sozialistengesetz verbietet Organisationen, Presse und Versammlungen...