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Ökonomische Kompetenz

Ökonomische Kompetenz

Der Beitrag beschreibt ökonomische Kompetenz als Bestandteil demokratischer Bildung. Ausgehend von der Kritik an kapitalistischen Markt- und Machtstrukturen wird gezeigt, dass wirtschaftliche Prozesse gesellschaftlich gestaltet und politisch beeinflusst werden können. Im Zentrum stehen die Verbindung von politischer und ökonomischer Bildung sowie die Fähigkeit, Alternativen zur marktzentrierten Ökonomie zu denken.

Literatur – Der deutsche Weg in den Kapitalismus

Literatur – Der deutsche Weg in den Kapitalismus

Literaturverzeichnis  Beckert, Sven. Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution. Hamburg: Rowohlt, 2025. Borchardt, Knut. Wachstum, Krisen, Handlungsspielräume der Wirtschaftspolitik. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1982. Bückmann, Hans Heinrich, Detlef Endeward, Hubert Heinelt und Winfried Krull. Die Überwindung traditionaler Produktionsverhältnisse und die Herausbildung der...

Literatur – Formierung des Proletariats

Literatur – Formierung des Proletariats

Brockhaus, Eckhard (1975): Zusammensetzung und Neustrukturierung der Arbeiterklasse vor dem Ersten Weltkrieg. Zur Krise der professionellen Arbeiterbewegung. Trikont, München 1975 Grebing, H. (2007). Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Vorwärts. Groh, Dieter (1994): Negative Integration und revolutionärer Attentismus. Die deutsche Sozialdemokratie am...

Hegemonie und Gegenmacht

Hegemonie und Gegenmacht

Vorläufige Textskizze (5/2026) In dieser Konstellation entsteht ein klassisches Spannungsverhältnis zwischen: kapitalistischer Organisationsmacht (Industrie, Banken, Staat) proletarischer Gegenmacht (Organisation, Streik, Partei, Kultur) Die Arbeiterbewegung ist dabei nicht bloß reaktiv, sondern beeinflusst die Strukturentwicklung selbst: durch Arbeitskämpfe (Lohnniveau, Arbeitszeitverkürzung) durch politische...

Konfliktfeld Staat: Repression, Integration, Regulation

Konfliktfeld Staat: Repression, Integration, Regulation

Vorläufige Textskizze (05/2026) Der Staat reagiert auf diese neue Klassenformation nicht einheitlich, sondern in einer Spannung von Zwang und Integration: a) Repression (Sozialistengesetz 1878–1890)Unter Bismarck wird die sozialistische Arbeiterbewegung zunächst als staatsgefährdend behandelt. Das Sozialistengesetz verbietet Organisationen, Presse und Versammlungen...

Von der sozialen Lage zur Klassenformation

Von der sozialen Lage zur Klassenformation

Vorläufige Textskizze (05/20262) Im marxistischen Sinn ist das Proletariat zunächst eine „Klasse an sich“: eine durch gleiche Lebenslage (Lohnarbeit, Eigentumslosigkeit, Abhängigkeit vom Arbeitsmarkt) definierte Struktur. Erst im Verlauf der Industrialisierung, insbesondere in den Zentren von Bergbau, Stahlindustrie und Maschinenbau, wird...

Der Staat als Klassenstaat

Der Staat als Klassenstaat

Textskizze (05/2026) Verfassung und Staat Das Kaiserreich war formal ein Bundesstaat, tatsächlich aber ein von Preußen dominierter Obrigkeitsstaat. Der Reichstag wurde zwar gewählt, besaß aber nur begrenzte Kompetenzen. Die eigentliche Macht lag bei Kaiser, Reichskanzler und Militär. Im Staat wurden...

Globalisierung und die Einbindung des Kaiserreichs in die Weltwirtschaft

Globalisierung und die Einbindung des Kaiserreichs in die Weltwirtschaft

Textskizze (05/2026) Die industrielle Expansion Deutschlands vollzog sich nicht im nationalen Vakuum, sondern war eng mit den Prozessen der ökonomischen Globalisierung verknüpft. Zwischen 1870 und 1914 intensivierten sich weltweit Handels-, Kapital- und Migrationsströme – eine Entwicklung, die Jürgen Osterhammel als...

Kontinuität im Agrarsektor

Kontinuität im Agrarsektor

Junkertum und politische Macht (Textskizze 05/2026) Trotz des industriellen Aufstiegs blieb die Landwirtschaft im Kaiserreich ökonomisch und politisch bedeutsam, vor allem in den ostelbischen Regionen. Der ostelbische Großgrundbesitz, dominiert vom preußischen Junkertum, konnte seine Macht durch gezielte politische Maßnahmen sichern....

Die zweite industrielle Revolution und die Durchsetzung des Industriekapitalismus

Die industrielle Entwicklung im Deutschen Kaiserreich zwischen 1870 und 1914 stellt keinen linearen Modernisierungsprozess dar, sondern eine hochverdichtete Phase kapitalistischer Transformation, in der wirtschaftliches Wachstum, staatliche Strukturpolitik und soziale Umbrüche eng miteinander verschränkt waren. In der Forschung wird diese Phase häufig als „Hochindustrialisierung“ bezeichnet und als Schlüsselperiode für die Herausbildung des modernen Industriekapitalismus in Deutschland analysiert