Autor: GFS-Admin_2021

Rüstungsindustrie, Weltraum und ein aktuelles Beispiel für die Grenzen medialer Kritik

Rüstungsindustrie, Weltraum und ein aktuelles Beispiel für die Grenzen medialer Kritik

Wenn Kritik erst innerhalb des gesetzten Rahmens beginnt Rüstungsindustrie, Weltraum und ein aktuelles Beispiel für die Grenzen medialer Kritik Der Tagesschau-Beitrag vom 29. September 2026 über die Zusammenarbeit von Bundeswehr und Rüstungsindustrie im Weltraum ist aufschlussreich – gerade weil er...

Wenn alle das Gleiche denken, wird nicht viel nachgedacht

Der Beitrag untersucht am Beispiel des Ukrainekrieges, wie Moralisierung, Expertenauswahl und journalistische Routinen den Raum legitimer politischer Kontroversen strukturieren und verengen können. Empirische Studien zur Medienberichterstattung und zur Auswahl von Talkshowgästen werden mit Hallins Modell der „Sphären“ öffentlicher Kommunikation verbunden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich der diskursive Status von Positionen verändert – und was geschieht, wenn zur Moralisierung die Doppelmoral tritt.

Wenn sich Wirtschaftsredaktionen und Experten gegenseitig bestätigen

Wenn sich Wirtschaftsredaktionen und Experten gegenseitig bestätigen

Wiederkehrende Deutungsmuster in der Berichterstattung über Rente, Gesundheit und Industrie Wer wirtschafts- und finanzpolitische Berichterstattung über längere Zeit verfolgt, begegnet vertrauten Fragen: Ist die Rente noch finanzierbar? Wie lassen sich die Kosten des Gesundheitssystems begrenzen? Welche Einschnitte muss ein Unternehmen...

Wirtschaft anders denken: Websites und Blogs

Die Auswahl verbindet plurale ökonomische Forschung, gewerkschaftsnahe Analysen, marxistisch orientierte politische Ökonomie und Entwürfe solidarischen Wirtschaftens. Die Kurzannotationen zeigen, wofür sich die Angebote bei der Recherche und für Materialien der Lernwerkstatt eignen. Wir machen uns ihre Positionen nicht pauschal zu eigen. Die Auseinandersetzung mit ihnen hilft uns, die eigene Position zu schärfen und das Spektrum politisch-ökonomischer Bildung über den wirtschaftspolitischen Mainstream hinaus zu öffnen.

„Unsere Demokratie“

„Unsere Demokratie“

Warum das alles so bleiben muss, weil es sonst anders wäre Nun kann man es mit der Kritik natürlich auch übertreiben. Wer bezahlt Wahlumfragen? Wer stellt die Fragen? Warum wird eine Kommunalwahl zum Stimmungstest? Warum interessieren sich Journalisten für Gewinner...

Politische Interventionen

Der Titel „Politische Interventionen“ ist von Oskar Negt übernommen. Unter diesem Dach versammeln sich die Rubriken „Politik heute“ und „Wirtschaft heute“. Ihre Beiträge greifen aktuelle Debatten auf, verdichten komplexe Zusammenhänge und beziehen begründet Stellung. Sie verstehen sich als Teil einer Gesellschaftskompetenz, die Machtverhältnisse sichtbar macht und Möglichkeiten gesellschaftlicher Veränderung zur Diskussion stellt.

Zwei Wege durch die Rentenberichterstattung der tagesschau

Zwei Wege durch die Rentenberichterstattung der tagesschau

Auch ‚Links‘ erzählen Geschichten Beitrag von Detlef Endeward (27.09.2026) Die folgende Übersicht macht die von Ihnen recherchierten Verknüpfungen lesbar. Ebene 1 bezeichnet Beiträge, die Sie vom jeweiligen Ausgangsbeitrag aus erfasst haben; Ebene 2 die von dort aus erreichten Beiträge. Wo...

Was konnten wir uns damals leisten – und warum heute nicht mehr?

Was konnten wir uns damals leisten – und warum heute nicht mehr?

Nach 1945 musste Hannover Wohnraum und öffentliche Infrastruktur unter schwierigsten Bedingungen wiederherstellen. Zeitgenössische Medien erzählten den Wiederaufbau als gesellschaftliche Leistung und Zukunftsaufgabe. Heute dominieren in der Berichterstattung über kommunale Investitionen häufig Haushaltsdefizite, Sanierungsstau und Sparzwänge. Der Vergleich fragt, wie sich die öffentliche Wahrnehmung gesellschaftlicher Notwendigkeiten verändert hat – und welche Interessen dabei sichtbar werden.

Die Vergesellschaftung als Problem

Nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 wird intensiv über die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen gestritten. Im Mittelpunkt vieler Medienberichte stehen rechtliche Unsicherheiten, Entschädigungskosten und Investitionsrisiken. Doch welche wirtschaftspolitischen Vorstellungen bestimmen diese Debatte? Eine Untersuchung der Berichterstattung zeigt, wie die Eigentumsfrage zunehmend zur Kosten- und Investitionsfrage wird – und welche Alternativen dabei aus dem Blick geraten.

Beispiele aus der Medienberichterstattung nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl vom 20. September 2026

Die ausgewählten Medienberichte nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl vom 20. September 2026 zeigen auffällige Übereinstimmungen in Themenwahl, Begriffen und Problemdeutungen. Sie sind Indizien für eine kampagnenartige Verdichtung der Berichterstattung, kein Beweis für eine koordinierte Kampagne. Untersucht wird, wie sich der öffentliche Deutungskampf verschiebt: weg von den gesellschaftlichen Problemen und politischen Vorschlägen, hin zur Frage, welche Positionen als legitim, realistisch oder bedrohlich erscheinen.

Hannover nach 1945 – als „wir“ uns den Wiederaufbau noch leisten konnten

Hannover nach 1945 – als „wir“ uns den Wiederaufbau noch leisten konnten

Ein historischer Vergleich, der eigentlich keiner sein dürfte Detlef Endeward (25.09.2026) Ein unpassender historischer Vergleich? Gewiss. Die Ausgangsbedingungen könnten unterschiedlicher kaum sein. Und gerade deshalb ist er so aufschlussreich. 1945 lag Hannover in Trümmern. Wohnhäuser, Straßen, Brücken, Schulen, Krankenhäuser und...

Die Berliner Wahl und die Grenzen des politisch Vorstellbaren

Der Wahlsieg der Berliner Linken hat eine Auseinandersetzung ausgelöst, die weit über die Regierungsbildung hinausreicht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gesellschaftliche Eigentumsverhältnisse öffentlich verhandelt werden. Eine exemplarische Analyse der Medienberichterstattung zeigt, wie politische Legitimität, rechtliche Unsicherheit und wirtschaftliche Sachzwänge zu konkurrierenden Deutungsrahmen werden.
Stand: 25. September 2026