Autor: GFS-Admin_2021

Der Film entsteht im Kopf des Zuschauers

Der Beitrag „Der Film entsteht im Kopf des Zuschauers“ von Karin Strobl-Zöchbauer betont, dass Filmwahrnehmung subjektiv ist. Selektion und Interpretation dienen als psychologische Entlastung, um die Reizüberflutung zu bewältigen und individuelle Bedeutungen zu schaffen.

Professor Mamlock (1961)

Professor Mamlock (1961) ist ein DEFA-Film von Konrad Wolf, basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Friedrich Wolf. Er erzählt die Geschichte eines jüdischen Chirurgen, der an die Stabilität der Weimarer Republik glaubt, aber nach Hitlers Machtübernahme seine Arbeit verliert. Sein Schicksal zeigt die Gefahren politischer Passivität.

Filme über die EXPO 2000 in Hannover

Im Februar 2025 hat das Filminstitut Hannover an der Fakultät III 25 Jahre nach der Expo 2000 den Filmbestand über die Weltausstellung in Hannover übernommen.

Das Archiv umfasst etwa 100 Regalmeter Betacam SP und Digital und wurde vom Exposeeum Hannover übernommen. Wir dokumentieren in der nächsten Zeit ausgewählte Filmdokumente aus dem Archiv

Politisch-ökonomische Rahmenbedingungen

Industrialisierung, Agrarstruktur und globale Verflechtung Die wilhelminische Gesellschaft am Vorabend des Ersten Weltkriegs war ökonomisch von tiefgreifenden Wandlungsprozessen geprägt. In wenigen Jahrzehnten entwickelte sich das Deutsche Kaiserreich von einem Agrarstaat zu einer der führenden Industriemächte der Welt. Dieser Modernisierungsschub blieb...

Widersprüche und Dynamik der Klassenverhältnisse

Der Beitrag beleuchtet die widersprüchliche Klassenstruktur im Deutschen Kaiserreich: Industrialisierung traf auf feudale Machtverhältnisse, Bourgeoisie und Proletariat standen sich antagonistisch gegenüber. Politische Reformen blieben oberflächlich – soziale Spannungen führten zur revolutionären Krise

Geständnis unter vier Augen (1954)

Der Kriminalfilm „Geständnis unter vier Augen“ (BRD 1954) in der Regie von Werner Klinger erzählt von Schuld, Liebe und moralischer Entscheidung im Nachkriegsdeutschland. Eine Journalistin entdeckt die dunkle Vergangenheit ihres Geliebten. Stilistisch zurückhaltend, thematisiert der Film Verdrängung und persönliche Verantwortung.

Der Anfang: Antifaschistischer Konsens 1945?

Der Anfang: Antifaschistischer Konsens 1945?

Ein kurzer Moment der Einigkeit: Nie wieder Faschismus Der Begriff „antifaschistischer Konsens 1945“ beschreibt die politische und gesellschaftliche Ausgangslage in Deutschland unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Er steht für die breite Ablehnung des Nationalsozialismus und die Hoffnung auf...

Kontinuität in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 wurde lange Zeit als demokratischer Neuanfang gefeiert – als Abkehr vom Faschismus und Beginn einer freiheitlichen Ordnung. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die junge Republik in vielerlei Hinsicht auf alten Fundamenten errichtet wurde.

Medien und Gesellschaft im Wandel

Der Beitrag bietet eine analytische Skizze der Wechselwirkungen zwischen Medienentwicklung, gesellschaftlichem Wandel und historisch-politischer Bildung. Sie betont die Bedeutung von Medienkompetenz, kritischer Technologiefolgenabschätzung und Filmbildung für ein reflektiertes Medialitätsbewusstsein. Film wird als kulturelles Leitmedium und Lerninstrument historischer Prozesse hervorgehoben.