Autor: GFS-Admin_2021

(K)eine Geschichte der Lernwerkstatt

(K)eine Geschichte der Lernwerkstatt

Die Lernwerkstatt 2021 – eine Momentaufnahme ihrer Entwicklung Detlef Endeward/Peter Stettner (01/2021) Die Lernwerkstatt Film und Geschichte ist eine überarbeitete und erweiterte Version dieser vorherigen Website: Die Website vor der Neugestaltung und Umstrukturierung 2020 Die Anfänge der Lernwerkstatt gehen auf...

Das Projekt ‚Lernwerkstatt Film und Geschichte‘

Das Projekt ‚Lernwerkstatt Film und Geschichte‘

Nachdenken über die Lernwerkstatt Aus der Arbeit in und mit der Lernwerkstatt entsteht das Nachdenken über die Lernwerkstatt selbst. Wir beginnen mit Gegenüberstellungen, mit den Anfängen von „(K)einer Geschichte der Lernwerkstatt“ und mit der Dokumentation von Quellen zu ihrer Geschichte....

Was ist die Lernwerkstatt nicht?

Was ist die Lernwerkstatt nicht?

Neben der Frage „Was ist die Lernwerkstatt?“ steht ihre Gegenfrage: Was ist sie nicht? Die Antworten ziehen keine endgültigen Grenzen. Sie helfen vielmehr, das eigene Selbstverständnis zu prüfen: zwischen Archiv und Werkstatt, Materialangebot und Bildungsraum, Offenheit und Beliebigkeit. Auch diese Abgrenzungen sind vorläufig – und selbst Gegenstand der Diskussion.

Demoskopisierung der Demokratie

Demoskopisierung der Demokratie

Was mir bei der Berichterstattung zur Kommunalwahl in Niedersachsen alles so aufgefallen ist – über „unsere Demokratie“ und „die Medien“. Natürlich übertrieben und (m)einseitig. Eigentlich wollte ich nur verfolgen, wie über die Kommunalwahlen in Niedersachsen berichtet wird. Dann blieb ich...

Arbeit als Gegenstand im Konzept der Gesellschaftskompetenz

Arbeit als Gegenstand im Konzept der Gesellschaftskompetenz

Ein exemplarischer Zugang zur gesellschaftlichen Bedeutung von Arbeit Annotation: Christine Zeuner zeigt am Beispiel der Arbeit, wie gesellschaftliche Kompetenzen zusammenwirken: Die Bedeutung einer Tätigkeit für den Einzelnen lässt sich nur verstehen, wenn zugleich Geschichte, Eigentum, Technik, Gerechtigkeit und Naturverhältnisse untersucht...

Beobachtungen zwischen den Landtagswahltagen – am Tag „unbedeutender“ Kommunalwahlen

Drei Beobachtungen an einem Kommunalwahlsonntag führen zu einer grundsätzlichen Frage: Wenn Umfragen Wahlen simulieren, wirkliche Wahlen zu „Stimmungstests“ werden und Ergebnisdarstellungen schon vor der Auszählung politische Sichtbarkeit ordnen – welches Verständnis von Journalismus und Demokratie zeigt sich darin? Eine Spurensuche nach Deutungsmacht, Interessen und gesellschaftlicher Gestaltungsmacht.

Der Krieg kehrt zurück

Der Krieg kehrt zurück

Die Bomben auf Hannover haben eine Vorgeschichte. Seit 1936 sammelte die deutsche Luftwaffe Kriegserfahrungen in Spanien, seit 1939 bombardierte sie Städte in ganz Europa. Erst danach kehrte der Luftkrieg mit wachsender Zerstörungskraft nach Deutschland zurück. Eine Spur führt dabei unmittelbar von Wunstorf über Guernica nach Hannover.

Völlig neutral – selbstverständlich!

Kann Unterricht neutral und voraussetzungslos sein? Die Glosse treibt den Anspruch auf Paradigmenfreiheit bis zum erkenntnistheoretischen Perpetuum mobile. Denn schon Fragen, Begriffe, Auswahl und Gewichtung setzen Perspektiven voraus. Nicht Perspektivlosigkeit ist deshalb das Ziel, sondern die Fähigkeit, eigene Voraussetzungen offenzulegen, andere Sichtweisen einzubeziehen und begründet zu urteilen.

6. September 2026: In Sachsen-Anhalt wurde gewählt

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist Anlass für eine fortlaufende Analyse, die über Wahlergebnisse und Parteien hinausfragt. Im Mittelpunkt stehen gesellschaftliche Erfahrungen, politische und mediale Deutungen sowie die Frage, ob sich in den Wahlergebnissen Risse einer bisherigen kulturellen Hegemonie zeigen – und welche neuen Erzählungen an ihre Stelle treten könnten.

Die Wahl ist vorbei – die Erklärungen waren schon vorher da

Noch bevor das Wahlergebnis vollständig verarbeitet ist, stehen die Erklärungen bereit. Politiker, Tagesschau und alternative Medien ordnen die Wahl jeweils in ihre eigenen Deutungsmuster ein. Der Kommentar fragt deshalb nicht zuerst, warum Menschen AfD gewählt haben, sondern nach dem Zusammenhang von gesellschaftlicher Erfahrung, politischer Deutung und Wahlentscheidung – und macht dabei auch das eigene Paradigma zum Gegenstand der Kritik.

Wenn die alte Erzählung nicht mehr trägt

Die Wahl in Sachsen-Anhalt wird als Moment einer Entwicklung betrachtet, die weit über das Land hinausweist. Wenn die bisher hegemoniale Erzählung von Wachstum, Wettbewerb, Eigenverantwortung und politischen Sachzwängen immer weniger mit gesellschaftlichen Erfahrungen übereinstimmt, entstehen Risse. Mit Negt und Freire fragt der Beitrag, warum davon gegenwärtig eher autoritäre Versprechen von Sicherheit und Ordnung profitieren als emanzipatorische Zukunftsentwürfe.

Wahlabend in Sachsen-Anhalt

Noch ist der Wahlabend nicht vorbei, das endgültige Ergebnis steht nicht fest. Trotzdem werden bereits Ursachen benannt, Wähler erklärt und politische Konsequenzen verkündet. Dieser Beitrag verweigert sich der vorschnellen Gewissheit. Er hält inne, formuliert Fragen und erste Hypothesen. Die eigentliche Analyse folgt, wenn es etwas zu analysieren gibt.