Für die Lernwerkstatt ausgewählte Filme 1950 bis Mitte der 60er Jahre

Vielfalt der Genres und Erzählformen

Die von uns getroffene Filmauswahl nimmt diese filmgeschichtliche Diskussion auf und enthält dementsprechend auch Beispiele für die häufig genannten dominierenden Trends der Filmproduktion, z.B. Heimatfilm, Kriegsfilm oder Familienfilm.Darüber hinaus dokumentieren wir auch die häufig vergessenen bzw. übersehenen Filme abseits des Mainstreams.

Grundsätzlich orientieren wir uns auch in diesem Bereich daran, welche Gesellschaftsbilder die Filme transportieren und wie sich kollektive Mentalitäten in ihnen ausdrücken. Zentrale Fragen sind darüber hinaus:

  • Was tragen die Filme bei zur Auseinandersetzung mit der Geschichte  bei?
  • Was erzählen sie uns über die Menschen in jener Zeit und was erfahren wir durch sie über Politik und Gesellschaft jener Jahre.

Filmproduktionen und Kinokultur in Niedersachsen

Die Filmstudios in Göttingen und Bendesdorf gehörten auch in den 50er Jahren noch zu den führenden Produktionsstätten für den deutschen Spielfilm. Und: Hannover war in diesem Jahrzehnt die Premierenhauptstadt der Bundesrepublik.
Die in Niedersachsen produzierten und die in Hannover uraufgeführten Filme wollen wir hier zukünftig alle dokumentieren.

SCHWARZWALDMÄDEL (Deppe, 1950, bis 1959 19 Millionen Zuschauer), GRÜN IST DIE HEIDE (Deppe, 1951), WENN DIE ABENDGLOCKEN LÄUTEN (A. Braun, 1951), DER FÖRSTER VOM SILBERWALD (Deppe,1954 – 22 Millionen bis 1958), DIE TRAPP-FAMILIE (Liebeneiner, 1956) 

DER MÜDER THEODOR (1957)

WITWER MIT FÜNF TÖCHTERN (1957)

NATÜRLICH DIE AUTOFAHRER (1959)

OHNE KRIMI GEHT DIE MIMI NIE INS BETT (1962)

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