Kategorie: Autoren

Geteilte Geschichte – geteilte Perspektiven im Film

Geteilte Geschichte – geteilte Perspektiven im Film

Verknüpfung individueller Lebensgeschichten mit politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen Detlef Endeward (01/2026) Filmische Erzählungen, die den Alltag von Menschen über einen Zeitraum von mehr als fünfzig Jahren verfolgen, ermöglichen eine besondere Form der historischen Reflexion. Indem sie individuelle Lebensgeschichten mit politischen...

Gründungsmythen der Bundesrepublik und ihre identitätsstiftende Funktion bis in die Gegenwart

Der Text zeigt, wie politische Mythen nach 1945 halfen, Legitimität, Identität und Abgrenzung der jungen Bundesrepublik zu formen. Narrative wie Währungsreform, Luftbrücke, Marshallplan oder Antikommunismus stabilisierten Ordnung, verschleierten Kontinuitäten und wirken bis heute diskursprägend.

Sicherheit gegen Freiheit – Demokratie als Kollateralschaden

Der Beitrag zeigt, wie Sicherheitsrhetorik zur schrittweisen Aushöhlung demokratischer Praxis führt. Kritik wird delegitimiert, Freiheit zugunsten bestehender Machtverhältnisse beschnitten. Demokratie bleibt als leere Form zurück, offen für autoritäre Umdeutung.

Was ökonomische Kompetenz verschweigt, wenn sie den Kapitalismus verschweigt

Warum ökonomische Bildung Macht-, Eigentums- und Herrschaftsverhältnisse thematisieren muss Detlef Endeward (01/2026) Ökonomische Kompetenz bedeutet mehr als das Beherrschen von Fachbegriffen oder das Rechnen mit Modellen. Sie umfasst die Fähigkeit, wirtschaftliche Prozesse zu verstehen, zu bewerten und in ihren gesellschaftlichen...

Kapitalismus und Utopie

Der Beitrag analysiert das Spannungsverhältnis von Kapitalismus und Utopie. Er zeigt, wie der Kapitalismus zugleich Anti‑Utopie und utopische Vision (Wachstum, Technikgläubigkeit) verkörpert. Utopische Energie wird in Konsum und Tech‑Fantasien umgeleitet. Fazit: soziale Utopie muss gegen Kapitalismus gedacht werden.

Utopiefähigkeit, Zeitbewusstsein und Zukunftsgestaltung

Der Beitrag zeigt, wie historische Kompetenz und Utopiefähigkeit bei Oskar Negt zusammenwirken: Geschichte wird als offener Möglichkeitsraum verstanden, Utopien als kritische Energiequelle. Erst ihr Zusammenspiel ermöglicht Zukunftsgestaltung jenseits von Determinismus – kreativ, solidarisch und demokratisch.

Ökonomische Kompetenz und Wirtschaftsberichterstattung in Film und Fernsehen

Der Beitrag betont, wie ökonomische Kompetenz hilft, die ideologischen Mythen der Wirtschaftsberichterstattung zu durchschauen. Wirtschaft muss als gesellschaftlich umkämpftes Feld sichtbar gemacht werden – nicht als naturgesetzlicher Sachzwang, wie es Medien oft inszenieren.

Frauen in den TV-Krimis der 90er Jahre – Bella Block und andere

Der Beitrag analysiert die Darstellung von Frauen in TV-Krimis der 1990er-Jahre und zeigt, wie weibliche Ermittlerinnen zwischen Emanzipation und Klischees inszeniert wurden. Er lädt zur kritischen Reflexion über Geschlechterrollen, Medienbilder und gesellschaftliche Machtverhältnisse ein.