Kategorie: Endeward, Detlef
Der aktiven Medienarbeit wird unbestritten ein hoher Stellenwert für die Ausbildung von Medienkompetenz eingeräumt. Leben in der modernen Gesellschaft heißt zu einem großen Teil Leben mit Medien. Ohne die adäquate Nutzung der vorhandenen, sich ständig weiterentwickelnden Medien ist verantwortliches Handeln unmöglich. Schule muss ihren Beitrag dazu leisten, die für solches Handeln notwendige Medienkompetenz zu entwickeln.
Wollen wir die durch unsere organische Ausstattung gesetzten Grenzen überschreiten, sind wir auf Medien angewiesen. Damit wird Medialität als Voraussetzung von Weltwahrnehmung und Weltaneignung zu einer anthropologischen Grundannahme.
Medien sind Fenster zur Welt, erweitern den Erfahrungshorizont. In ihrer Eigenschaft als Dolmetscher und Mittler zwischen verschiedenen Lebenswelten erweisen sich Medien als wertvolle Hilfe. Zugleich erweitern sie unseren Erfahrungshorizont. An die Stelle exotischer Vorstellungen treten optisch und akustisch vermittelte Eindrücke. „Fremdes“ wird nicht nur abstrakt aufgenommen, sondern „sinnlich“ erlebt. Dabei eröffnet das Filmbild die Möglichkeit, auch Nebensächlichkeiten, die vom Gewohnten abweichen, neu zu erkunden. Filme können also zum Entdecken einladen.
IM WESTEN NICHTS NEUES – das klassische Antikriegsbuch und der gleichnamige klassische Antikriegsfilm erlebten kurz nacheinander einen furiosen Start, wie es nachher wohl kaum einem literarischen Werk und seiner Verfilmung beschieden war. Buch und Film riefen heftige Reaktionen in allen politischen und kulturellen Lagern hervor.Buch und Film riefen heftige Reaktionen in allen politischen und kulturellen Lagern hervor.
Der Erste Weltkrieg erwuchs aus den inneren Widersprüchen des Imperialismus und war die Folge der seit der Jahrhundertwende betriebenen zielstrebigen Vorbereitungen der Imperialisten aller Länder, ihre Expansionsinteressen mit Hilfe eines Krieges durchzusetzen. Er war kein Verteidigungskrieg, sondern allseitig ein „kapitalistischer Angriffs- und Eroberungskrieg“
Der Krieg in Filmen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit Detlef Endeward (05/2024 – erweitert 12/2025) Die wenigen deutschen Filme der unmittelbaren Nachkriegszeit, die sich mit dem Zweiten Weltkrieg befassen, verzichten auffällig auf Kampfszenen. Dieser Verzicht ist nicht allein technischen oder materiellen...
Vergleich der Filme UND ÜBER UNS DER HIMMEL und UNSER TÄGLICH BROT. Zwei Filme aus dem Nachkriegsdeutschland, die direkte Parallelen in den Motiven aufweisen in denen bereits angelegt ist, was später in den jeweiligen Gesellschaften dominant wird.
Der Beitrag zeigt, wie stark Ministerien, Behörden und der BND nach 1945 von ehemaligen NSDAP-Mitgliedern geprägt blieben. Studien belegen hohe personelle Kontinuitäten, politisch begünstigt durch Kalten Krieg, Antikommunismus und bewusstes Abwarten, bis Aufarbeitung kaum noch möglich war.
Annahmen über die Wirkung politischer Propaganda Detlef Endeward (07/2021) In den Diskussionen um den Umgang mit den Vorbehaltsfilmen werden auch unterschiedliche Vorstellungen bzw. Einschätzungen zur Wirkung von Propaganda deutlich. „Propaganda ist eine besondere Form der systematisch geplanten Massenkommunikation, die nicht...
Bei der Beschäftigung mit Dokumentarfilmen ist es unausweichlich, sich mit dem „Mythos von der Authentizität dokumentarischen Materials, der ungebrochenen Verlängerung der uns umgebenden Wirklichkeit ins filmische Medium“ (Bueb) und dem Problemkreis von Subjektivität und Objektivität zu beschäftigen.
Wer sozialgeschichtlich orientierte Bildungsarbeit betreibt, der ist im Bereich der Zeitgeschichte auf Spielfilme geradezu angewiesen, denn geschichtliches Lernen ist zu einem großen Teil Lernen anhand und mit Quellen – auch mit Filmen.