Schlagwörter: Alltagskultur
Zu zentralen Problemen bundesrepublikanischer Kulturentwicklung werden Persönlichkeiten befragt, die den Werdegang dieses Staates schöpferisch und analysierend begleitet haben und als Zeitzeugen persönliche Erfahrungen mit einbringen. Stellvertretend für die verschiedenen Kultur- und Wissenschaftsbereiche kommen unter anderem zu Wort: Margarete Mitscherlich, Sebastian Haffner, Marcel Reich-Ranicki, August Everding und Günter Grass.
Ein neuartiger Kulturbereich entstand, auf dem damals ein wildes Gerangel um Einfluß und Macht – allerdings bei ungleicher Verteilung der Gewinnchancen – vonstatten ging.
Welturaufführungsstadt und Lichtspielmekka Peter Struck (2023) Die Grundlage für den schnellen Wiederaufbau der Kinolandschaft bilden die filmpolitischen Maßnahmen der britischen Besatzungsmacht, die im Medium Film das wichtigste Instrument zur demokratischen Erziehung der Deutschen sieht. Gleichzeitig soll das Kino die deutsche...
Hannovers Film- und Kinogeschichte begann am 18. August 1896 in der Georgstraße 34. Eine Anzeige vom gleichen Tag im Hannoverschen Tageblatt kündigte als absolute Neuheit „die Photographie in vollster Lebenstätigkeit“ an. Auf dem Programm standen acht Titel: „Im Seebad. Spanische Lanzenreiter. Die einstürzende Mauer. Kartenspiele. Unkraut vergeht. Die Fischer. Französische Kürassiere. Königlich ungarisches Gefolge.“
Niederlage, Befreiung, Zusammenbruch, „Stunde Null“, Neuanfang und/oder Wiederaufbau sind Begriffe mit denen das Kriegsende und die Jahre nach dem Ende der faschistischen Diktatur und des Zweiten Weltkrieges benannt und beschrieben werden. Wie haben die Menschen in jenen Jahren die Zeit...
Wie keine andere Kunstform spiegelte das Kino den Zeitgeist der Moderne. Mode und Sport, Mobilität und urbanes Leben, Genderfragen und Psychoanalyse prägen die Filme einer Stilepoche, die auf die Filmästhetik der ganzen Welt Einfluss nahm
Der mit dem Prädikat „wertvoll“ ausgezeichnete Film dokumentiert eine von workshop hannover ins Leben gerufene Malaktion im Kinderkrankenhaus Cecilienstift.
Der Film dokumentiert auf unterhaltsame Weise den Beginn des hannoverschen Straßenkunstprogramms. Interviews mit dem damaligen Oberstadtdirektor Martin Neuffer, mit beteiligten Künstlern und mit Passanten vermitteln Hintergründe, Einblicke in die Intentionen der Künstler und die Reaktion der Hannoveraner. Zeitkolorit, insbesondere die Aufbruchstimmung der frühen siebziger Jahre wird deutlich, wenn die Künstler bei der Arbeit und das Publikum bei der „Aneignung“ der Kunstwerke gezeigt werden.
Flohmarkt (1968/69) ist ein privat gedrehter Kurzfilm von Thomas Garzke im 8mm-Format, der Szenen vom Altstadt-Flohmarkt am Leineufer festhält.
Dieser Dokumentarfilm stellt den traditionsreichen Zoo Hannover vor. In den 50er- und 60er-Jahren wurde der Zoo weitgehend um- und ausgebaut. Charakteristisch für die modernen Anlagen ist die Mischhaltung, bei der verschiedene Tierarten gemeinsam ein Gehege bewohnen. Gezeigt wird die bedeutende Antilopensammlung, die neue Robbenanlage, das Pinguin-Becken und vieles mehr.
Ein ausführliches Porträt des hannoverschen Zoos Mitte der 1960er Jahre, das auch Einblicke in die Ausbildung und Tätigkeit der Tierpfleger einschließt, eine Reihe von Tierarten in ihren Gehegen und Besuchervorführungen zeigt und am Ende das „freudige Ereignis“ der Geburt eines Elefantenbabys dokumentiert.
Im Vorfeld des 23. Bundesschießens in Hannover im Jahre 1965 porträtiert „Lustige Hannoveraner“ kurz die Stadt Hannover allgemein, um dann das größte Schützenfest der Welt und seine verschiedenen Elemente vorzustellen.