Soviel Anfang war nie. Kultur aus Trümmern

Inhalt

Zu zentralen Problemen bundesrepublikanischer Kulturentwicklung werden Persönlichkeiten befragt, die den Werdegang dieses Staates schöpferisch und analysierend begleitet haben und als Zeitzeugen persönliche Erfahrungen mit einbringen. Stellvertretend für die verschiedenen Kultur- und Wissenschaftsbereiche kommen unter anderem zu Wort: Margarete Mitscherlich, Sebastian Haffner, Marcel Reich-Ranicki, August Everding und Günter Grass.

Die Darstellung nimmt immer Bezug auf entsprechende historische Entwicklungsschritte. Kultur manifestiert sich auch im Alltagsleben der Menschen, wie sie wohnen, womit sie ihre Freizeit verbringen, welche Musik sie hören. So beginnt jeder neue Abschnitt des Films mit einer Fotomontage, unterlegt mit Musikstücken, die repräsentativ für einen jeweiligen Zeitabschnitt sind.


Die Gliederung des Films:
  • Bilder zerstörter Städte – Wolfgang Borchert Generation ohne Abschied
  • Unterwegs
    Millionen Kriegsheimkehrer, Flüchtlinge, Evakuierte alliierte Besatzungstruppen waren unterwegs; unterwegs war man auch in einem geistigen Sinn, auf der Suche nach einem neuen Anfang – Thomas Mann, Hermann Hesse.
  • Normalverbraucher
    Schwarzmarkt – Vor und nach der Währungsreform – Einfluß des Züricher Schauspielhauses – Brecht in Berlin – Gruppe 47 – Urbanität und Hoffnung auf Amerikanisierung des Lebens.
  • Geburt der Republik
    Verabschiedung des Grundgesetzes und Konsolidierung des politischen Lebens – Adenauer, Schumacher, Heuss, Ludwig Erhard.
  • Medienzauber
    Wiederinbetriebnahme der Rundfunkanstalten – Bedeutung des Hörspiels – Publikumszeitschriften – Gründung der Bildzeitung – Einführung des Fernsehens.

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