Kategorie: Filmproduktion

Für die Lernwerkstatt ausgewählte Filme 1950 bis Mitte der 60er Jahre

Für die Lernwerkstatt ausgewählte Filme 1950 bis Mitte der 60er Jahre

Vielfalt der Genres und Erzählformen Die von uns getroffene Filmauswahl nimmt diese filmgeschichtliche Diskussion auf und enthält dementsprechend auch Beispiele für die häufig genannten dominierenden Trends der Filmproduktion, z.B. Heimatfilm, Kriegsfilm oder Familienfilm.Darüber hinaus dokumentieren wir auch die häufig vergessenen...

Hanns Lothar – ein Schauspieler der Zwischenzeit

Um seine Filmkarriere braucht man nicht bange zu sein Gerhard Ehlerding (1991) Um seine Filmkarriere braucht man nicht bange zu sein; die BUDDENBROOKS werden zeigen, welchen Gewinn er für die Leinwand darstellt. Er wird kein Star werden, gottseidank – der...

Eberhard Itzenplitz erinnert sich an seine Göttinger Zeit

Learning by doing oder von einem, der auszog… Wir lagen buchstäblich vor seinen Füßen, im dunklen, leeren Zuschauerraum des Theaters von Göttingen. Der, dessen Arbeit wir zusahen, hieß Heinz Hilpert, einer der ganz großen Regisseure, der sein Deutsches Theater aus...

Gefängnisse in Vechta und Wolfenbüttel

Gefängnisse in Vechta und Wolfenbüttel

Hinter Gittern Nicht nur die Städte und Landschaften Niedersachsens, auch seine Gefängnisse dienen zuweilen als Filmkulisse. Der Emdener Wolfgang Petersen dreht 1977 in der Justizvollzugsanstalt Vechta DIE KONSEQUENZ, eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern. Der inhaftierte Schauspieler Martin Kunrath (Jürgen Prochnow)...

Hannover

Hannover

DIE SCHULD DES DR. HOMMA (1951, Arbeitstitel: Schuld ohne Sühne) wird im Filmatelier Göttingen gedreht; die Außenaufnahmen entstehen in Hannover. Am 25. Juni steht auf dem Drehplan „eine boulevardartige Straße“ sowie „einen Blumenstand, Hannover-Stadt“. Laut Tagesbericht der Produktionsfirma müssen die...

Celle

Als Location begehrt ist Celle in erster Linie wegen seiner Reitgestüte. Im Celler Landgestüt entstehen unter der Regie von Gerhard Lamprecht beide Teile der Clemens-Laar-Verfilmung MEINES VATERS PFERDE (1953/54). Weitere Drehorte sind Bremen, Verden/Aller, Stade, Hamburg, Schneverdingen und Irland.Erzählt wird...

Wendland

Der FILM OHNE TITEL (1947) ist Rudolf Jugerts Regiedebüt. Zusammen mit Helmut Käutner und Ellen Fechner schreibt er auch das Drehbuch. In „Der Neue Film“ vom 7.9.1947 erinnert er sich an das Unternehmen: „Es fängt nämlich damit an, dass drei...

Lüneburger Heide

Der Erfolg von GRÜN IST DIE HEIDE löst in den fünfziger Jahren einen bisher ungekannten Heimatfilm-Boom aus: „Es wurden Heidefilme gedreht, dass die Heide wackelte. Und nicht nur das! War die Jahreszeit zu weit fortgeschritten, sprühte man das Heidekraut rasch mit grüner Farbe an, bevor die Kamera surrte.“ (Manfred Barthel)

Atelierbetriebe Bendestorf 1948 bis 2000

Anfang 1948 pachtet Rolf Meyer vom Wirt des „Schlangenbaums“ ein Grundstück, auf dem er zwei kleine Atelierhallen sowie mehrere Nebengebäude errichtet. 1950 wird das dritte, fast 1.000 qm große Atelier eingeweiht. Mit seiner Bauhöhe von 10 Metern ist es auch für aufwendigere Produktionen geeignet. Die Junge Film-Union verfügt damit über „die bedeutendste Atelieranlage in Nordwestdeutschland“ und entwickelt sich zur produktionsstärksten Filmgesellschaft in Niedersachsen.

Edgar Wallace und Co.

Mit den 6oer Jahren kommt auch der deutsche Krimi nach Bendestorf. Den Anfang macht die Edgar-Wallace-Adaption DIE BANDE DES SCHRECKENS. Fast so erfolgreich ist die deutsche Jerry-Cotton-Serie. Seinen „Fall Nr. 2“ MORDNACHT IN MAHATTAN löst der beste Mann vom FBI in Bendestorf.