Kategorie: Filmgeschichte

Die Anfänge in Bendestorf

Rolf Meyer, der im April 1945 nach Bendestorf gekommen war, gewann das Vertrauen britischer Besatzungsoffiziere, rückte an die Stelle des politisch belasteten Bürgermeisters des Ortes und arbeitete ab 1946 wieder im Filmgeschäft. (2) Am 1. April 1947 erhielt er die britische Lizenz für eine eigene Filmproduktion die ,,Junge Film- Union Rolf Meyer“ (JFU) war geboren.

„Lebende Photographien“ – Aus dem Wintergartenprogramm der Gebrüder Skladanowsky, Berlin 1895/96

Originalprogramm der ersten öffentlichen deutschen Filmvorführung, aufgenommen mit ca. 16 B/s. Brothers Milton – Der Jongleur – Das boxende Känguruh – Kamarinskaia, getanzt von den drei Tscherpanoffs – Die Gymnastikerfamilie Grunato – Berlin, Alexanderplatz, 1896 – Unter den Linden (vom Café Bauer aus gesehen) – Alarm der Berliner Feuerwehr – Einfahrt eines Eisenbahnzuges – Die Wache zieht auf.

Der Hauptmann von Köpenick in Hannover (1906)

Solch ein Stoff reizte zur Verfilmung, vielleicht nicht zufällig in Hannover, wo der Spott über preußischen Gehorsam nicht schwerfiel. Der erste hannoversche Kinematographenhersteller und Filmemacher, der Civil-Ingenieur Carl Buderus, nahm sich der Geschichte an.

Harter Konkurrenzkampf zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Eine Rivalität, die in einem Inserate-Kampf ausgetragen wurde. Irmgard Wilharm (1991) Um 1906/07 änderte sich die Kinolandschaft in allen größeren deutschen Städten, auch in Hannover. Es entstanden etwa zehn neue Kinos, Varieté-Mischformen und Wandervorführer nicht gerechnet. Unter den Theatern, die...

Bericht vom Ersten Deutschen Film-Autoren-Kongress vom 6. bis 9. Juni 1947 in Berlin

Fragen – Forderungen – Aussichten Vom 6. bis 9. Juni 1947 fand in Berlin auf Einladung der DEFA der Erste Deutsch Filmautoren.Kongress statt. Die Tagung, deren Vorsitz der damalige Chefredakteur der kulturpolitischen Monatsschrift Aufbau, Klaus Gysi führte, wurde mit einer ersten...

Die Kuckucks (1949)

Die Kuckucks (1949) ist ein DEFA-Film von Hans Deppe über fünf Waisenkinder, die sich gegen Behörden und Wohnungsnot behaupten. Sie finden eine verfallene Villa, renovieren sie und kämpfen um ihr neues Zuhause. Der Film verbindet humorvolle Leichtigkeit mit ernsten Nachkriegsthemen und zeigt Optimismus.

Gesellschaftsbilder und Nachkriegsmentalitäten in den Filmen

Die Analsyse der Nachkriegsspielfilme gewährt „Innenansichten“ der Nachkriegsgesellschaft, deckt typische Strukturen in der Wahrnehmung und Verarbeitung von vergangener und damals aktueller Wirklichkeit auf und offenabrt konkrete Zukunftsentwürfe der Menschen.