Kategorie: Epochen

Aktionszerfall der Arbeiterbewegung: Aufstieg des Faschismus

Der Beitrag analysiert den Zerfall der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik und zeigt, wie die politische Schwäche von Bürgertum und Proletariat den Aufstieg des Faschismus begünstigte. Er betont die verheerende Fixierung auf parlamentarische Formen, das Scheitern der Einheitsfront und die daraus resultierende Kapitulation vor der NSDAP.

Wie modern war das deutsche Kaiserreich? (2022)

Der Dokumentarfilm (Histotainment-Format) behandelt die Entwicklung und Struktur des Deutschen Kaiserreichs von seiner Gründung im Jahr 1871 bis zu seinem Ende 1918. Die Darstellung folgt einer chronologischen und thematischen Gliederung, die zentrale Aspekte der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse beleuchtet.

Literatur – Die NSDAP und ihre politischen Wegbereiter

Literatur – Die NSDAP und ihre politischen Wegbereiter

30. Januar 1933 – 80 Jahre danach. (2012). Hrsg. von der AG Rechtsextremismus/Antifaschismus beim Bundesvorstand der Partei DIE LINKE. Rundbrief 3/4 2012 Bergmann, Jürgen (2006): Im Widerstand gegen den Wandel . Das agrarische Milieu in der Weimarer Republik, in: Themenportal Europäische...

Zentrale Motive im Film der Weimarer Republik

Unserer Auswahl liegen Überlegungen zur historisch-politischen Bildung zugrunde. Die Filme sollen einerseits den Charakter des kulturellen Wandels in der Weimarer Republik zum Ausdruck bringen und damit die Möglichkeit eröffnen, sich der Kulturgeschichte Deutschlands aus cineastischer Perspektive zu nähern. Im Wesentlichen sollen die Filme aber einen Beitrag für die Beschäftigung mit der Sozialgeschichte und den politischen Konfliktlinien in der Weimarer Republik liefern.

Vergleich: Inhaltliche Strukturen von Webdarstellungen zum Ende der Weimarer Republik

Der folgende Vergleich von Web-Darstellungen zum Ende der Weimarer Republik auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung mit denvorliegenden Themenbereichen der Lernwerkstatt soll dazu dienen, die unterschiedliche n inhaltlichen Akzentuierungen zu reflektieren und darüber nachzudenken, was die jeweilige Darstellung für die historisch-politische Bildung bedeutet.

Der Erste Weltkrieg im Dokumentar- und Spielfilm

Es ist bereits wieder 10 Jahre her, da war das Thema „Erster Weltkrieg“ medial in großem Umfang präsent und vier Jahre später erneut. Aber auch unabhängig von „Jubiläumsjahren“ wird der Krieg auch zukünftig immer wieder in den Medien aufgegriffen werden. Die Frage ist nicht, ob das Thema präsent ist, als vielmehr, wie es präsent ist.

Frank Wisbar: Spezialist für Kriegsgeschichten

Frank Wisbar musste 1938 emigrieren. Er ging mit seiner Frau in die USA. Nach seiner Rückkehr Mitte der 50er  Jahre fasste er schnell wieder Fuß im deutschen Filmgeschäft. Den Schwerpunkt seines filmischen Schaffens legte er zunächst auf Kriegsthemen. Innerhalb von drei Jahren von 1957 bis 1960 führte er bei vier Kriegsfilmen die Regie.

Filme zur Geschichte der IG Farben von den 20er Jahren bis in die Nachkriegszeit

Es gibt aber nur wenige Filme, die sich mit der Geschichte der IG Farben befassen und noch weniger Filme, die die Rolle der IG Farben beim Aufstieg des Faschismus in Deutschland und bei der Kriegsvorbereitung- und Durchführungen im Faschismus  beleuchten. Dazu müsste man sich auch mit dem Zusammenhang von Politik und Ökonomie befassen. Ein Themenkomplex, der generell eher ausgeblendet wird.

Ganz normale Männer. Der „vergessene Holocaust“ (2022)

Während des Zweiten Weltkrieges wurden sechs Millionen Juden ermordet. Drei Millionen starben in den Vernichtungslagern, zwei Millionen Menschen wurden bei systematischen Massenerschießungen getötet. Ein Umstand, der heute kaum bekannt ist. Die Täter standen ihren Opfern von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Sie schossen auf Männer, Frauen, Kinder – Tag für Tag, gehorsam und beflissen, als sei es normale Arbeit.

Kontinentalimperialismus

Vorstellung und Pläne für eine europäische Großraumwirtschaft unter deutsche Führung gab es schon im Zusammenhang mit der Konstituierung des Deutschen Zollvereins (1834). Ziel war es, die Länder Ost- und Südosteuropas  zu Agrar- und Rohstofflieferanten des Deutschen Reiches zu machen.