Kategorie: Nationalsozialismus

Schuld, Opfer und Verantwortung

Schuld, Opfer und Verantwortung

Die Zusammenfassung bündelt die Deutungsmuster früher Nachkriegsfilme: Die Jahre vor dem Krieg bleiben weitgehend ausgespart, Täter treten selten hervor und Verantwortung wird häufig auf Hitler konzentriert. Zugleich erscheinen Deutsche überwiegend als Opfer von Krieg und NS-Herrschaft. Nur wenige Filme durchbrechen diese Perspektive und fragen nach eigener Verstrickung und Schuld.

Die Schuld: Täter und Opfer

Die Schuld: Täter und Opfer

Der Beitrag untersucht, wie frühe Nachkriegsfilme Schuld, Täterschaft und Opferrollen ordnen. Häufig wird Verantwortung auf Hitler oder wenige Täter konzentriert, während Deutsche vor allem als Leidende erscheinen. Ehe im Schatten durchbricht dieses Muster teilweise, Die Söhne des Herrn Gaspary zeigt dagegen Mechanismen der Schuldabwehr und moralischen Selbstaufwertung.

Überzeugungstäter im Irrtum

Überzeugungstäter im Irrtum

Der Beitrag untersucht, wie frühe Nachkriegsfilme überzeugte Nationalsozialisten und die „Verführung“ der Jugend darstellen. Am Beispiel von Und finden dereinst wir uns wieder zeigt sich eine eigentümliche Verschiebung: Kritisiert werden weniger die NS-Ideale selbst als Verrat, Charakterschwäche und mangelnde Konsequenz ihrer einstigen Verfechter.

Die NSDAP und die faschistische Bewegung

Im Rahmen einer sozial-ökonomisch orientierten Auseinandersetzung mit dem Faschismus und eines vergleichenden Faschismusmodells muss zwischen Bewegungs-, System- und Kriegsphase des Faschismus unterschieden werden. (1) Folglich behandeln wir auf diesen Seiten auch nur die Organisation der Partei im Kontext der faschistischen Bewegung in der Weimarer Republik.

Vergleich: Inhaltliche Strukturen von Webdarstellungen zum Ende der Weimarer Republik

Der folgende Vergleich von Web-Darstellungen zum Ende der Weimarer Republik auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung mit denvorliegenden Themenbereichen der Lernwerkstatt soll dazu dienen, die unterschiedliche n inhaltlichen Akzentuierungen zu reflektieren und darüber nachzudenken, was die jeweilige Darstellung für die historisch-politische Bildung bedeutet.

Einschätzung der politisch-ökonomischen Lage 1932/33 durch die Arbeiterorganisationen

Trotz früh vorhandener Einsichten über den Charakter des Faschismus ist es den Organisationen der Arbeiterbewegung nicht gelungen, eine gemeinsame politische Praxis gegen den aufkommenden Faschismus zu entwickeln. Man bekämpfte sich einerseits viel zu sehr gegenseitig und andererseits erfolgten die strategischen Konsequenzen von SPD, Gewerkschaften und KPD aus zwar unterschiedlichen aber gleichwohl katastrophalen realpolitischen Fehleinschätzungen der politisch-ökonomischen Lage in der Wirtschaftskrise.