Kategorie: Filmgeschichte

Moderne Zeiten – Kultur und Gesellschaft in der Weimarer Republik

Wie keine andere Kunstform spiegelte das Kino den Zeitgeist der Moderne. Mode und Sport, Mobilität und urbanes Leben, Genderfragen und Psychoanalyse prägen die Filme einer Stilepoche, die auf die Filmästhetik der ganzen Welt Einfluss nahm

Die Währungsreform 1948 – Vom Kriegsgeld zur Friedensmark (2008)

Die Währungsreform 1948 – Vom Kriegsgeld zur Friedensmark (2008)

Der Film dokumentiert die Währungsreform 1948 im besetzten Deutschland und zeigt die Folgen auf. Wochenschau-Ausschnitte zeigen, wie der Schwarzmarkt blühte, nachdem die Reichsmark wertlos geworden war. Die Einführung der Deutschen Mark bringt den Wirtschaftsaufschwung. Gleichzeitig wird die wirtschaftliche Teilung Deutschlands offensichtlich: Auch die Ostzone führt eine eigene Währung ein.

Mythos oder Masterplan? Die wahre Geschichte des Marshall-Plans (2018)

Der Marshall-Plan ist die Initialzündung des westdeutschen Wirtschaftswunders – so hat man es in der Schule gelernt. Ob Griechenlandkrise, Nahostkonflikt oder Hunger in Afrika – immer ist schnell die Rede von der Notwendigkeit eines „Marshall-Plans“. 70 Jahre nach seiner Erfindung scheint das legendäre Konjunkturprogramm das Musterbeispiel für effiziente Wirtschaftshilfe. Doch stimmt das wirklich? Der Film zieht eine kritische Bilanz.

Unser täglich Brot (1949)

In den schweren Nachkriegsjahren müssen die Webers um das tägliche Brot kämpfen. Während sich Sohn Ernst auf das „Abenteuer“ Sozialismus einlässt und am Aufbau eines volkseigenen Betriebes mitarbeitet, lassen sich die anderen Familienmitglieder in ihrer Kleinbürgerlichkeit nicht darauf ein.

Die Brücke (1949)

Der DEFA-Film „Die Brücke“ (1949) von Arthur Pohl thematisiert die Integration von Umsiedlern in einer Kleinstadt nach dem Krieg. Misstrauen und Intrigen führen zu Konflikten, doch ein gemeinsamer Brückenbau vereint Alteingesessene und Neuankömmlinge. Ein Drama über Gemeinschaft und Neuanfang.

Unruhige Nacht (1958)

Während des Russlandfeldzuges versucht ein deutscher Soldat dem Grauen des Krieges zu entkommen und mit seiner ukrainischen Geliebten zu fliehen. Doch die Liebenden werden aufgegriffen und der junge Mann wegen Fahnenflucht zum Tode verurteilt. Militärpfarrer Brunner soll dem Soldaten in dessen letzten Stunden Beistand leisten. Beiden steht eine unruhige Nacht bevor …

Berliner Ballade (1948)

Der Film „Berliner Ballade“ (1948) von Robert A. Stemmle ist eine satirische Nachkriegs-Komödie. Otto Normalverbraucher, ein Kriegsheimkehrer, kämpft mit Bürokratie, Hunger und Hoffnung im zerstörten Berlin. Der Film zeigt mit Humor und Melancholie den Alltag und die Träume der Nachkriegszeit.

Und über uns der Himmel (1947)

Der Film „… und über uns der Himmel“ (1947) von Josef von Báky zeigt den Kriegsheimkehrer Hans Richter, der im zerstörten Berlin auf den Schwarzmarkt gerät. Die Liebe zu Edith und die moralische Haltung seines blinden Sohnes führen ihn zurück auf den rechten Weg. Ein Drama über Schuld und Neuanfang.

Wir Wunderkinder (1958)

Satirische Filmchronik (1958) von Kurt Hoffmann nach Hugo Hartung: Zwei Jugendfreunde, der idealistische Hans und der karrierehungrige Bruno, durchqueren vier Jahrzehnte deutscher Geschichte. Kabarettistische Rahmung entlarvt Opportunismus und Selbstbetrug im Wirtschaftswunder‑Westdeutschland.

Das Fräulein und der Vagabund (1949)

Die junge Lehrerin Regine sehnt sich nach Freiheit und Spontaneität. Ein Ausflug mit dem Vagabunden Hannes stellt ihr Leben auf den Kopf. Zwischen Heide, Schulklasse und Liebesverwirrung entfaltet sich ein Nachkriegsfilm über Selbstbestimmung, Rollenbilder und emotionale Reifung.

Menschen in Gottes Hand (1947/48)

Der Film „Menschen in Gottes Hand“ (1948) von Rolf Meyer zeigt Bauer Renken, der nach Kriegsflucht bei seinem Sohn Karl in Niedersachsen neu beginnt. Karl steht zwischen zwei Frauen, Lena und Marianne. Nach tragischen Ereignissen kehrt er zur Familie zurück. Ein Drama über Neuanfang und Moral.
Der Film war die erste Produktion der neugegründeten Junge Union-Film