Kategorie: Epochen

Zukunftsorientiertes Verkehrskonzept

Eine visionäre Antwort auf Anforderungen der Stadtentwicklung „Hannover: Räder können rollen“, so lautete die Überschrift zu verschiedenen Planungsausschnitten, die die wichtigsten Veränderungen in der hannoverschen Verkehrsführung nach dem Zweiten Weltkrieg aufzeigen. Hannover war aufgrund seiner geographischen Lage nicht nur Hauptkreuzungspunkt...

Stadtteil Mittelfeld

Im Rahmen des Wiederaufbaus Hannovers wurde ein städtebauliches Konzept für das Gebiet zwischen Garkenburgstraße und Eichelkampstraße entwickelt. Der neue Stadtteil sollte 10.000 Menschen in 3.000 Wohneinheiten aufnehmen.  Finanziert wurde dieses Bauprojekt aus den Mitteln des Marshall-Plans, mit etwa 2,8 Millionen Mark.

Aus Bombentrümmern zur Vision der „neuen“ Stadt?

Aus Bombentrümmern zur Vision der „neuen“ Stadt?

So – allerdings ohne Fragezeichen – überschreibt der NDR einen Online-Beitrag zur Nachkriegs-Stadtentwicklung in nordeutschen Städten und führt weiter aus: „Schnell gilt es, die Trümmer zu beseitigen und die Städte wieder aufzubauen. Denn Mitte der 40er-Jahre herrscht akute Wohnungsnot, viele...

Das Baugebiet rund um die Kreuzkirche

Der Wohnungsbau wurde als wichtigster Gestaltungsfaktor für den Wiederaufbau betrachtet. Rund 80% aller Bauten waren Wohnungsbauten. Nach den Jahren der Zerstörung sollte mit dem modernen Wohnungsbau ‚genau da‘ begonnen werden, ‚wo das alte Hannover begann‘- im Herzen der Stadt.

Wirtschaftliche Entwicklung in Hannover nach dem Ende des Krieges

Nur allmählich etablierte sich wieder in den Trümmern der ehemaligen City ein improvisiertes ‚Geschäftsleben“ mit hölzernen Verkaufstischen und ähnlichen primitiven Warenständen. Der Schwarzmarkt blühte und hatte sein Zentrum vom Bahnhof bis in die Georgstraße hinein, Tausch- und Kompensationsgeschäfte bestimmten den Alltag, der Warenumtausch fand größtenteils unter freiem Himmel statt, bis die ersten bescheidenen Geschäftsläden entstanden.

Stadtplanung – Planungsvorstellungen 1948 -1951

Stadtplanung – Planungsvorstellungen 1948 -1951

„Wir entscheiden heute stellvertretend für Generationen, übernehmen die Verantwortung für die Neugestaltung der Stadt. Vielleicht wird schon in 10 Jahren sichtbar sein, was hier noch passiert.“Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht (1949) Die starke Zerstörung des Innenstadtbereichs ließ einen rekonstruierenden Wiederaufbau des alten...

DER RAT DER GÖTTER – ein Propagandafilm?

Die zeitgenössische westdeutsche Pressekritik bezeichnet den Film überwiegend als Propagandafilm. Aber auch heute noch werden dem Film Propagandaabsichten attestiert. In dieser UE soll in der Auseinandersetzung mit dem Film und seiner Rezeption sowie der Geschichte der IG Farben Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, zu überprüfen, ob diese Bewertung zutrifft und eine eigene Position zu entwickeln.

Personelle Kontinuitäten in Ministerien, Ämtern, Behörden

Der Beitrag zeigt, wie stark Ministerien, Behörden und der BND nach 1945 von ehemaligen NSDAP-Mitgliedern geprägt blieben. Studien belegen hohe personelle Kontinuitäten, politisch begünstigt durch Kalten Krieg, Antikommunismus und bewusstes Abwarten, bis Aufarbeitung kaum noch möglich war.

Der Arzt von Stalingrad (1958)

Der Arzt von Stalingrad ist ein 1957 entstandener Spielfilm, eine Mischung aus Kriegsgefangenen- und Liebesdrama. Der Erlebnisbericht eines deutschen Arztes aus dem Kriegsgefangenenlager von Stalingrad. Die Selbstlosigkeit des Mediziners bewirkt Respekt und Achtung bei Freund und Feind.