Autor: GFS-Admin_2021

Filmgenres der Weimarer Filmproduktion

Die Weimarer Republik brachte vielfältige Filmgenres hervor: Expressionismus prägte frühe Werke wie Das Cabinet des Dr. Caligari, während Kammerspielfilme intime Dramen zeigten. Straßenfilme thematisierten soziale Realitäten, die Neue Sachlichkeit betonte nüchterne Darstellung. Gesellschaftskritische Filme reflektierten politische Spannungen

Hungerwinter – Überleben nach dem Krieg (2014)

Das Dokudrama „Hungerwinter – Überleben nach dem Krieg“ (2009) zeigt die Not der Bevölkerung im extrem kalten Winter 1946/47. Sechs Zeitzeugen schildern Hunger, Kälte und Überlebenskampf in zerstörten Städten und Dörfern. Ein bewegender Film über menschliche Stärke und Solidarität.

Nachkriegszeit – Wolfszeit

Harald Jähner formuliert in seinem Buch „Wolfszeit“ in den Zwischenüberschriften jeweils den Extrakt seiner folgenden Ausführungen. Eine „Erzählung“ entlang dieser Überschriften korrespondiert auffällig mit den zentralen Motiven in den deutschen Nachkriegsspielfilme.

Karl Liebknecht und die Internationale der Rüstungsindustrie

Die Analyse zeigt Karl Liebknechts scharfe Kritik an der internationalen Rüstungsindustrie vor dem Ersten Weltkrieg. Anhand seiner Reichstagsrede und Schriften wird deutlich, wie eng Militär, Politik und Kapital verflochten waren. Liebknecht entlarvt Krieg als profitgetriebenes System und ruft zur internationalen Solidarität der Arbeiterklasse auf.

Literatur zum Thema

Literatur zum Thema

Moeller, Rober G. (2005): Kämpfen für den Frieden: 08/15 und westdeutsche Erinnerungenan den Zweiten Weltkrieg. In: Militärgeschichtliche Zeitschrift 64 (2005), Hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Potsdam, S. 359-389 (pdf) Wolfgang Schmidt (2005): »Wehrzersetzung« oder »Förderung der Wehrbereitschaft«? Die Bundeswehr und der...

Der „Kalter Krieg“ im Fernsehen der Bundesrepublik in den 60er Jahren

Der Beitrag zeigt, wie die Serie Die fünfte Kolonne den Kalten Krieg ins deutsche Fernsehen brachte: Spionagefälle, reale Vorlagen und westliche Gegenspionage prägten die Dramaturgie. Sie verband Unterhaltung mit politischem Gehalt und spiegelte Zeitgeist sowie ideologische Frontstellungen.

Der Kahn der fröhlichen Leute (1950)

Kahn der fröhlichen Leute ist ein DEFA-Film aus dem Jahr 1950. Die Geschichte spielt auf einem Lastkahn, der die Elbe entlangfährt, und erzählt vom Leben und den Beziehungen der Menschen an Bord. Im Mittelpunkt steht die Gemeinschaft, die trotz kleinerer Konflikte und Herausforderungen zusammenhält.

Aktionszerfall der Arbeiterbewegung: Aufstieg des Faschismus

Der Beitrag analysiert den Zerfall der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik und zeigt, wie die politische Schwäche von Bürgertum und Proletariat den Aufstieg des Faschismus begünstigte. Er betont die verheerende Fixierung auf parlamentarische Formen, das Scheitern der Einheitsfront und die daraus resultierende Kapitulation vor der NSDAP.