Straßenfilme
Der Straßenfilm war ein bedeutendes Subgenre des deutschen Stummfilms in der Weimarer Republik. Thematisch konzentrierte er sich auf die Verlockungen und Gefahren des großstädtischen Lebens, dargestellt durch das Motiv der Straße.
Lernwerkstatt Film und Geschichte
Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts im Film
Film in der Weimarer Republik / Filmgenres / Filmgeschichte
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Mai 5, 2025 · Last modified Juli 2, 2025
Der Straßenfilm war ein bedeutendes Subgenre des deutschen Stummfilms in der Weimarer Republik. Thematisch konzentrierte er sich auf die Verlockungen und Gefahren des großstädtischen Lebens, dargestellt durch das Motiv der Straße.
Autoren / Endeward, Detlef / Film in der Weimarer Republik / Filmgeschichte / Filmproduktion
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Mai 5, 2025 · Last modified Oktober 31, 2025
Zwischen 1919 und 1933 entwickelte sich die deutsche Filmindustrie zur zweitgrößten weltweit. Die jährliche Produktion schwankte stark, von 1.240 Filmen 1919 bis zu einem Höchststand von 2.209 Filmen 1930. Die Universum-Film AG (Ufa) dominierte den Markt, während wirtschaftliche und politische Umbrüche die Branche prägten
In der Weimarer Republik erlebten Kinos einen Boom: Die Anzahl stieg von 2.300 (1918) auf 5.000 (1930). Große Filmpaläste prägten Städte, während Wanderkinos ländliche Gebiete erreichten. Die Besucherzahlen stiegen trotz Wirtschaftskrise von 276 Mio. (1925) auf 350 Mio. Anfang der 30er Jahre
Filme der Weimarer Republik behandelten vielfältige Themen: Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg, Großstadt und Moderne, das veränderte Frauenbild sowie Sozial- und Gesellschaftskritik. Gesellschaftsbilder und -mentalitäten spielten ebenfalls eine zentrale Rolle
Die hier ausgewählten Filme, geordnet nach Jahr der Uraufführung, umfassen natürlich nur einen kleinen Teil der Filmproduktion. Unserer Auswahl liegen Überlegungen zur historisch-politischen Bildung zugrunde. Die Filme sollen einerseits den Charakter des kulturellen Wandels in der Weimarer Republik zum Ausdruck...
Themenfelder und zentrale Motive im Nachkriegsfilm Zentre Motive im Nachkriegsfilm Auseinandersetzung mit der unmittelbaren Vergangenheit Probleme der Zeit: Heimkehrergeschichten, Flüchtlingsschicksale, Orientierungsversuche Filmparodien und Filmlustspiele Filmsatiren/Filmparodien (Beziehungs)Komödien „vor dem dunklen Hintergrund der Zeit“ Liebesdramen/Gesellschaftsdramen Kindheit und Jugend im Nachkriegsdeutschland Kriminalgeschichten Historienfilme/Literaturverfilmungen...
Wir beabsichtigen, in der Lernwerkstatt alle 26 Defa- Filmproduktionnen, die bis Ende 1949 uraufgeführt wurden für die Bildungsarbeit aufzubereiten. Hinzu kommen die 10 Filme, die erst 1950 den Weg in die Kinos fanden, weil sie für die Nachkriegsfilmproduktion bedeutsam sind....
Film im Nachkriegsdeutschland / Filmgeschichte
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Mai 3, 2025 · Last modified März 19, 2026
Film im Nachkriegsdeutschland 1945 bis 1950 Filmauswahl für die Lernwerkstatt Nachkriegsfilmproduktion und -rezeption Zeitgenössische Dokumente zum Nachkriegsfilmrazz Bedingungen der Filmproduktion in den Nachkriegsjahren Film im Faschismus – Film im Nachkriegsdeutschland: Brüche und Kontinuitäten Themenfelder und zentrale Motive im Nachkriegsfilm Zentrale...
Themenfelder im Nachkriegsfilm
Film im Nachkriegsdeutschland / Filmgeschichte / NS-Zeit
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Mai 3, 2025 · Last modified März 19, 2026
Nachkriegsfilme als Spiegel gesellschaftlicher Erinnerung Detlef Endeward (06/2025) Gilt die Aussage: „Was vergangen ist, muss vorbei sein!“? für die deutsche Filmproduktion in der unmittelbaren Nachkriegszeit? Aus historischer Perspektive ist die Frage von Bedeutung, ob und wie der Spielfilm genutzt wurde,...
Film in der Weimarer Republik / Filmgeschichte
von GFS-Admin_2021
von GFS-Admin_2021 · Published Mai 2, 2025 · Last modified Mai 6, 2025
Die deutsche Filmindustrie entwickelt sich in den Weimarer Jahren zur zweitgrößten nach den USA. Die Entwertung der Mark führte zunächst dazu, dass deutsche Filme im Ausland konkurrenzlos günstig angeboten werden konnten, während ausländische Firmen weniger nach Deutschland exportierten. Dieser Prozess ging einher mit horizontalen und vertikalen Konzentrationsprozessen, vergleichbar mit denen im Presse- und Rundfunkbereich. Träger der Filmproduktion waren vor allem die bereits während des Krieges gegründete Universum-Film AG (Ufa) und die Deulig Film AG sowie die Anfang der 20er Jahre gegründeten Terra AG, Dekla-Bisoskop, National-Film AG und der Emelka-Konzern.