Kategorie: Niedersachsen

City-Theater

Im Neubau des Hauses Nolle gegenüber dem Hauptbahnhof in Hannover entstand 1955 das 600 Besucher fassende „City“-Theater. Das unter dem Straßenniveau liegende Theater ist durch eine Passage zu erreichen.

Central am Steintor

Central am Steintor

Scholvinstraße 5Betreiber: Heinz Bohle; Heinz RiechArchitekt: Arnold Leißler, Innengestaltung: Otto SteinEröffnet am 21.12.1956 mit GANGSTER, RAUSCHGIFT UND BLONDINENSitzplätze: 500Geschlossen nach 1972, heute Erotik-Center und Spielhalle In unmittelbarer Nähe seines Goethehauses und seines Rex am Steintor eröffnet Heinz Bohle 1956 als...

Capitol-Lichtspiele

Eröffnet werden die Capitol-Lichtspiele im Hochhaus an der Ihmebrücke am 3.11.1930, der Architekt des Komplexes ist Friedrich Wilhelm Hartjenstein. Bereits 1938 wird das Kino erneuert:

Apollo-Lichtspiele – Studio für Filmkunst

Das älteste noch bespielte Kino Norddeutschlands wird 1908 von der erst 23-jährigen Wilhelmine Kaufmann im ehemaligen Tanzsaal Sander eröffnet. Ein Bombentreffer im Nachbarhaus zerstört am 26.11.1944 den Vorraum und die Kasse, aber nicht den Saal des Kinos, und so kann es als eines der ersten hannoverschen Filmtheater bereits im Juli 1945 wiedereröffnen. Ab 1972 heißt das Apollo studio für filmkunst und wird zu einem der ersten Programmkinos der Republik.

Aki Aktualitäten Kino

Als dritte Stadt in Deutschland bekommt Hannover im Hauptbahnhof ein »Aktualitätenkino«. Unter dem Slogan »In 50 Minuten um die Welt« zeigt das Aki vom frühen Morgen bis zum späten Abend anstelle von Spielfilmen Nachrichten aus aller Welt, Neuigkeiten aus dem aktuellen Kultur- und Sportgeschehen und kurzweilige Unterhaltung.

Adler-Lichtspiele

Schon 1923 wird das Kino in einem Gasthaussaal eingerichtet. In den Tanzsaal mit einfachen Gartenstühlen und frei hängender Leinwand zieht 1945 ein zeitgemäßes Kino mit 500 Plätzen ein. Bereits ein Jahr nach der Wiedereröffnung beginnt die neue Betreiberin Lilly Rodewald mit Umbauarbeiten bei laufendem Betrieb.

Einfach nur da sein (1981)

Zwei Straßensozialarbeiter der Drogenberatungsstelle „Drobs“, in Hannover (Anna und Alfred) werden bei ihrer täglichen Arbeit begleitet. Der Dokumentarfilm zeigt Beratungsgespräche, das regelmäßige Aufsuchen der Drogenkonsumenten in Kneipen, Discotheken und an anderen Treffpunkten, die Zusammenarbeit mit Ärzten, Rechtsanwälten und Selbsthilfegruppen sowie die Teamarbeit in der Beratungsstelle.

Der Hauptmann von Köpenick in Hannover (1906)

Solch ein Stoff reizte zur Verfilmung, vielleicht nicht zufällig in Hannover, wo der Spott über preußischen Gehorsam nicht schwerfiel. Der erste hannoversche Kinematographenhersteller und Filmemacher, der Civil-Ingenieur Carl Buderus, nahm sich der Geschichte an.