Luna-Lichtspiele
Bereits 1920 eröffnet als Vaterlands-Lichtspiele, nennt sich das Kino in der List ab 1937 Luna Filmpalast. 1943 wird das Filmtheater zerstört, erst 1953 wird es an alter Stelle neu errichtet.
Lernwerkstatt Film und Geschichte
Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts im Film
Bereits 1920 eröffnet als Vaterlands-Lichtspiele, nennt sich das Kino in der List ab 1937 Luna Filmpalast. 1943 wird das Filmtheater zerstört, erst 1953 wird es an alter Stelle neu errichtet.
Viele Jahre hatte die Landesbühne in dem kleinen Gemeindesaal der St. Ägidenkirche ihre Heimat, bevor er 1950 zum Kino umgewandelt wurde
In Kleefeld, dem einzigen Stadtteil Hannovers ohne Lichtspieltheater, eröffnete Frau M. Taupadel am 4.7. die Kleefelder Lichtspiele. Das neue Theater, das unter der Bauleitung des Architekten BDA Dipl.-Ing. A. Falke, Hannover, entstand, weicht schon mit seiner geschmackvollen Außenfassade von den üblichen Standard-Theatern ab
Im Planetarium unter der Kuppel des Anzeiger-Hochhauses wird im Dezember 1928 die Kulturfilmbühne eröffnet. Eine große »Welte-Kino-Konzert-Orgel« sorgt dort bis zur Einführung des Tonfilms für akustische Spezialeffekte. Man zeigt anfangs wissenschaftliche, völkerkundliche und kulturgeschichtliche Dokumentarfilme, ein halbes Jahr später folgen die ersten Spielfilme.
Da das Kino in einer ehemaligen Kegelbahn eingerichtet wird, hat der Kinosaal lediglich eine Höhe von 7,30 Meter und liegt etwa 1,5 Meter unter dem Straßenniveau. Architekt Brockmann »ist bei der Gestaltung eigenwillige, neue Wege gegangen.
1914 wird anstelle des um 1910 eröffneten Kinos Walhalla das Goethehaus errichtet. Das im Zweiten Weltkrieg beschädigte Kino lässt Heinz Bohle bis 1949 wiederherstellen.
Aus dem Tanz- und Gaststättensaal des Saalbau Konzert-Etablissements geht 1909 der Rollschuh-Palast hervor, 1929/30 zieht dort das Luna-Imperator-Lichtspieltheater ein. Am 27.3.1937 eröffnet Robert Billerbeck mit AVE MARIA hier den ersten Gloria-Palast.
1951 bis 1953 entsteht nach Plänen von Dieter Oesterlen der Neubau eines Hotels, in dessen Untergeschoss das Filmstudio am Thielenplatz eingerichtet wird, das »Schmuckkästchen unter den Theatern der Landeshauptstadt.
Der Betreiber der Astoria-Lichtspiele in Ricklingen, Jo Hammes, baut 1949 den Tanzsaal der Gaststätte Germania Garten in Kirchrode zu einem Vorstadtkino um. Ein zunächst geplanter Neubau wird nicht mehr verwirklicht. 1955 wird das Kino renoviert, der in bräunlichen Tönen gehaltene Zuschauerraum erhält moderne Wandleuchten.
Bereits 1912 eröffnen an dieser Stelle die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Victoria-Lichtspiele, die erst 1955 durch den Filmpalast ersetzt werden.
Der von den Architekten Jürgens und Mencke entworfene Europa-Palast wird bereits 1928 als eines der großen Vorkriegskinos eröffnet und übersteht den Zweiten Weltkrieg unbeschadet. Im Oktober 1945 wird das Filmtheater für die deutsche Bevölkerung geöffnet, allerdings bleibt die Abendvorstellung den Briten vorbehalten. Erst Weihnachten 1953 wird der Europa-Palast vollständig von den Briten freigegeben:
Das „Esplanade“, ein neues Lichtspiel-Theater in Hannover-Süd, wurde 1953 von seinem Besitzer Karl Wulfmeier eröffnet.