Kategorie: Filmgeschichte

Palast-Theater (1948-2003)

Das Palast-Theater wurde Anfang der zwanziger Jahre unter dem Namen Palast-Lichtspiele gegründet. Nachdem es im 2. Weltkrieg zerstört worden war, wurde das Kino vom Unternehmer Friedrich Mehmel wieder aufgebaut und am 21.2.1948 mit dem Jugert-Film Film ohne Titel wiedereröffnet.

Grün ist die Heide (1951)

Der Heimatfilm „Grün ist die Heide“ (1951) von Hans Deppe erzählt die Geschichte eines heimatvertriebenen Wilderers, Lüder Lüdersen, und seiner Tochter Helga in der Lüneburger Heide. Konflikte, Liebe und die Sehnsucht nach Harmonie prägen die Handlung, die gesellschaftliche Themen der Nachkriegszeit aufgreift.

Kolp (1984)

Eine Gruppe von Schülern machen Geschäfte mit gestohlenem Material der US-Armee. Als ihr Anführer geschnappt wird, begeht er Selbstmord.

Die Ehe der Maria Braun (1978)

Rainer Werner Fassbinder entwirft in diesem Film ein Porträt der Nachkriegsjahre. Die Menschen müssen die Zukunft und das Leben auf ein Ungewisses Morgen verschieben, da das Jetzt mit Aufbau und Aufstieg ausgefüllt ist. Die Protagonistin paßt sich dieser gefühllosen Welt an, verzichtet auf Emotionalität zugun­sten materieller Werte.

Der Ruf (1949)

Der Film von Josef v. Baky nach einer Idee und dem Drehbuch von Fritz Kortner thematisiert die Schwierigkeiten der Remigration im Nachkriegsdeutschland. Der jüdische Professor Mauthner kehrt aus dem US-Exil nach Deutschland zurück, um an seine alte Universität zurückzukehren. Dort stößt er auf Ablehnung, Antisemitismus und alte Feindbilder. 

Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde – US Konzerne verdienten am Krieg

Der Film beschäftigt sich mit der Rolle US-amerikanischer Konzerne wie GM, Ford, IBM und Standard Oil in der deutschen Rüstungswirtschaft vor und während des Zweiten Weltkriegs. Die Autoren beschreiben, wie die deutschen Töchter dieser Unternehmen Opel, Ford Werke AG und DEHOMAG in die Kriegsvorbereitungen des Dritten Reichs integriert waren.