Kategorie: Filmgeschichte

Zug des Lebens (1998)

Inhalt In einem kleinen jüdischen Schtetl, irgendwo im Osteuropa des Jahres 1941: Der Dorfnarr Schlomo kehrt mit der erschreckenden Nachricht heim, dass die deutsche Armee auf ihrem Vormarsch alle jüdischen Dörfer vernichtet und die Einwohner getötet oder deportiert werden. Dem...

Shoah (F 1974-1985)

Inhalt Der neuneinhalbstündige Film „Shoah“ berichtet unter völligem Verzicht auf Archiv-Material von der Vernichtung der europäischen Juden. In langen Interviewsequenzen befragt Claude Lanzmann Überlebende, Zeugen und Täter, während seine Kamera die Orte der Vernichtung aufsucht und Gedenkstätten oder die Spuren...

Cato – Der Widerstand der Cato Bontjes van Beek (2009)

Der Dokumentarfilm zeigt das kurze Leben der Cato Bontjes van Beek (1920-1943), die in Niedersachsen aufwuchs und ihre konsequente Vorstellung von Humanität mit dem Leben bezahlte. Weil sie in Berlin Hilfe für Kriegsgefangene organisierte und Flugblätter verfasste, wurde sie 1943 im Alter von 22 Jahren wegen „Beihilfe zur Vorbereitung des Hochverrats“ hingerichtet.

Spielfilmproduktionen in den Atelierbetrieben Bendestorf von 1947 bis 2000

Das Ateliergelände gehört nicht zur Konkursmasse der Junge Film-Union. Schon im Sommer 1952 pachtet es die Firma Fink-Film. Horst Reinhold Fink erweitert seinen Aufgabenbereich.  Seine „Atelierbetriebe Bendesdorf GmbH“ vermietet die Ateliers und die „Studio-Film GmbH“ stellt eigene Produktionen für das Fernsehen und später auch Spielfilme her.

Der Bergfilm

Spielfilme, zumal Abenteuerfilme, die vor der Landschaftskulisse eindrucksvoller Bergwelten spielen, hat es seit der Stummfilmzeit gegeben. Doch Mitte der 1920er Jahren kristallisierte sich im deutschen Sprachraum ein Genre heraus, das vor allem mit den 20er und 30er Jahren und den Namen Fanck, Trenker und Riefenstahl in Verbindung gebracht wird. Nach 1945 geriet das Genre vor allem deswegen in Misskredit, weil seine prominenten Vertreter in die nationalsozialistische Filmpropaganda verstrickt waren.

Nacht und Nebel (1956)

Die halbstündige Dokumentation „Nacht und Nebel“ des französischen Nouvelle Vague-Regisseurs Alain Resnais gilt als eine der gelungensten KZ-Dokumentationen überhaupt. Sie veranschaulicht anhand von Archiv-, Foto- und –Filmmaterial die Entstehung der Konzentrationslager, den Lageralltag, die gezielte Vernichtung der Lagerinsassen, ihre Überlebensstrategien und schließlich die Befreiung durch die Alliierten.

Ausgewählte Kinos in Hannover

Die folgende Zusammenstellung vereint  Miniaturen hannoverscher Nachkriegskinos nach einem einheitlichen Schema, soweit sich die Angaben nach Vorlagen ohne größeren Aufwand recherchieren ließen. Neben Daten und Zahlen zum Werdegang der Kinos charakterisieren zeitgenössische Fotos und  Rezensionen die Filmtheater in kurzen Passagen,...

Premierenhauptstadt Hannover

Welturaufführungsstadt und Lichtspielmekka Peter Struck (2023) Die Grundlage für den schnellen Wiederaufbau der Kinolandschaft bilden die filmpolitischen Maßnahmen der britischen Besatzungsmacht, die im Medium Film das wichtigste Instrument zur demokratischen Erziehung der Deutschen sieht. Gleichzeitig soll das Kino die deutsche...