Kategorie: Filmgeschichte

Filmzensur

Filmzensur

„Bei den gefährlichen Auswirkungen des Films hat der Staat die Pflicht, regulierend einzugreifen.“ Neben der personellen Zwangsorganisation zur Überwachung aller im Bereich Film Arbeitenden wurden auch die Filminhalte kontrolliert bzw. zensiert.

Kino und Politik

Kino und Politik

Unterhaltung und Propaganda in Hannover 1933-1945 Bettina Korsch/Christian Siegert/Alexander Dahl (1991) Regelmäßig wurden in den Kinos, nach vorhergehender Ankündigung in der Presse, wichtige Hitlerreden, z. B. Reichstags- oder „Wahl“reden und Staatsakte per Lautsprecher übertragen. Die Kinobetreiber wurden angewiesen, ihrem Publikum...

Kino unterm Hakenkreuz

Kino unterm Hakenkreuz

Mit der Errichtung des Reichministeriums für Volksaufklärung und Propaganda am 13. März 1933 unter Joseph Goebbels wurde ein Organ geschaffen, dessen Aufgabe es war, die Umsetzung der faschistischen Ideologie in reale Politik durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Zu diesem Zweck war ein institutioneller Rahmen notwendig, der die Kontrolle und Wahrung der von nun an allein gültigen nationalsozialistischen Weltanschauung und deren Verbreitung garantierte. Hinsichtlich des Films wurde am 14. Juli 1933 das nur sieben Paragraphen umfassende Gesetz über die Errichtung einer vorläufigen Filmkammer erlassen.

Hannoversche Kinoanfänge

Hannovers Film- und Kinogeschichte begann am 18. August 1896 in der Georgstraße 34. Eine Anzeige vom gleichen Tag im Hannoverschen Tageblatt kündigte als absolute Neuheit „die Photographie in vollster Lebenstätigkeit“ an. Auf dem Programm standen acht Titel: „Im Seebad. Spanische Lanzenreiter. Die einstürzende Mauer. Kartenspiele. Unkraut vergeht. Die Fischer. Französische Kürassiere. Königlich ungarisches Gefolge.“

Wochenschauen der 70er Jahre

Wochenschauen der 70er Jahre

Deutschlandspiegel Nr. 225 (1973) 3. Sujet: Industriemesse in HannoverLänge: 1 Min. 53 Sek. (Farbe) Das Sujet beginnt mit einer Luftaufnahme des Messegeländes. In Begleitung von Pressevertretern macht Bundeswirtschaftsminister Hans Friederichs einen gemeinsamen Rundgang mit einer chinesischen Delegation. Verschiedene technische Neuheiten...

Wochenschauen der 60er Jahre

Wochenschauen der 60er Jahre

Beiträge über Ereignisse in Hannover UFA-Wochenschau 196/1960 vom 26.04.1960 6. Sujet: Hannover: FlugschauLänge: 0 Min. 35 Sek.Stichwort: Schweizer Sportflugzeug. Segelflugzeug. Kunstflug. Flug des Starfighters F 104. Unter den Besuchern General Galland. General Kamhuber schüttelt Pilot die Hand, Spezialhubschrauber zur Ausbildung...

Wochenschauen 1919 bis 1933

Sujet „Speed … Speed … More Speed!“ aus dem Bestand der British Pathe (1931) Speed … Speed … More Speed! (1931)Länge: 1 Min 50 SekDas mit O-Ton unterlegte Sujet zeigt die Einfahrt eines futurisch aussehenden Schnellzuges in den Hannoverschen Hauptbahnhof.Zwischentitel:...

Geschichten von Hoffnungen und Wünschen

Geschichten von Hoffnungen und Wünschen

Niederlage, Befreiung, Zusammenbruch, „Stunde Null“, Neuanfang und/oder Wiederaufbau sind Begriffe mit denen das Kriegsende und die Jahre nach dem Ende der faschistischen Diktatur und des Zweiten Weltkrieges benannt und beschrieben werden. Wie haben die Menschen in jenen Jahren die Zeit...

Der Anti-Kriegsfilm der 50er Jahre: Anklagen gegen den Krieg

Der Antikriegsfilm DIE BRÜCKE wurde  international beachtet und anerkannt, musste sich zugleich der Kritik aussetzen, er sei „politisch ambivalent“  (Kaes). Im gleichen Zeitraum Ende des Jahrzehnts entstehen mit UNRUHIGE NACHT und KIRMES zwei weitere Filme, die sich deutlich von der Kriegsfilmwelle abheben und Stellung gegen den Krieg einnehmen.