Kategorie: Filmgattungen

Der große Mandarin (1948/49)

Der große Mandarin (1949) Inhalte und Materialien Filmografische Angaben Filmografische Angaben: Der große Mandarin (1949) FilmdatenProduktion und VerleihKünstlerische LeitungTechnische GestaltungDarsteller/innenDrehorte Filmdaten Titel Der große Mandarin Produktionsjahr 1949 Produktionsland Deutschland Originalsprache Deutsch Länge 2841 m · 104 Min. (abweichende Angabe: 105...

Liebe 47 (1948/1949)

Der Film „Liebe 47“ (1949) von Wolfgang Liebeneiner basiert auf Wolfgang Borcherts Stück Draußen vor der Tür. Kriegsheimkehrer Beckmann und die Witwe Anna begegnen sich in ihrer Verzweiflung. Ihre Gespräche über Verlust und Hoffnung führen zu einem zarten Neuanfang. Ein – nicht für viele Zuschauer – bewegendes Nachkriegsdrama.

Der Rat der Götter – wer macht Geschichte?

Der Lernweg zu Der Rat der Götter (Kurt Maetzig, 1950) erschließt den Film schrittweise als historische Quelle und Deutungsangebot. Ausgangspunkt ist nicht eine vorgegebene Einordnung als DEFA- oder DDR-Film, sondern die Filmrealität selbst. Über Filmanalyse und historische Recherche führt der Weg von der erzählten Geschichte und ihrer Bezugsrealität zur Frage nach den gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Entstehung und ihrer unterschiedlichen Wahrnehmung. Im Zentrum stehen wirtschaftliche Macht, IG Farben, Krieg und Aufrüstung sowie individuelles Handeln und Verantwortung. Der Lernweg folgt dem Modell Filmrealität – Bezugsrealität – Bedingungsrealität – Wirkungsrealität und führt am Ende mit verändertem Blick zum Film zurück.

Zum Stellenwert von Zeitzeugen-Aussagen im historischen Unterrichtsfilm

Zum Stellenwert von Zeitzeugen-Aussagen im historischen Unterrichtsfilm

Der 1993 entstandene Beitrag von Irmgard Wilharm fragt nach dem Erkenntniswert von Zeitzeugenaussagen im historischen Unterrichtsfilm. An drei Filmbeispielen unterscheidet sie unterschiedliche Funktionen und wendet sich gegen ein filmisches „So war es“. Bemerkenswert ist aus heutiger Sicht, wie früh damit Fragen formuliert werden, die für die Kritik filmischer Zeitzeugenschaft weiterhin zentral sind.

Du sollst dich nie vor einem lebenden Menschen bücken! – Willi Bleicher (1978)

Der Dokumentarfilm porträtiert den Gewerkschafter Willi Bleicher (1907–1981) als antifaschistischen Widerstandskämpfer und prägenden Vertreter der Arbeiterbewegung. In persönlichen Erinnerungen und Redenausschnitten verbindet er seine Lebensgeschichte mit zentralen Erfahrungen deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Der Werbefilm im Kaiserreich

Bade zu Hause und genieße die Suppe Der Werbefilm ist so alt wie die Anfänge des Films, als scharfe Trennungen zwischen Dokumentar-, Spiel-, Kultur- oder Werbefilm noch nicht existierten. Von den frühen Filmpionieren Georges Méliès und Oskar Messter sind „Reklamefilme“...

Alexandra Schatz Filmproduktion

Alexandra Schatz ist seit 1986 als Regisseurin und Produzentin tätig, spezialisiert auf künstlerische Animationsfilme für Kinder. Ihre vielfach ausgezeichneten Werke, u. a. für „Luzie taucht unter“, entstehen oft in Handarbeit und spiegeln ihre kreative Handschrift wider.

„Oscar“-Gewinner aus Hildesheim

Die Website porträtiert die Zwillingsbrüder Christoph und Wolfgang Lauenstein aus Hildesheim, die mit ihrem Kurzfilm Balance (1990) einen Oscar gewannen. Sie zeigt ihren Werdegang vom Kellerstudio bis zur internationalen Anerkennung und beleuchtet die Entstehung ihres preisgekrönten Animationsfilms.

anigraf – Filmproduktion Gockell & Winter GbR

Die Website dokumentiert die Arbeit des Animationsfilmstudios von Gerd Gockell und Kirsten Winter. Seit 1990 entstanden dort künstlerische Trickfilme, Festivaltrailer und Printmedien – geprägt von experimentellen Techniken und individueller Handschrift.

Professor Mamlock (1961)

Professor Mamlock (1961) ist ein DEFA-Film von Konrad Wolf, basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Friedrich Wolf. Er erzählt die Geschichte eines jüdischen Chirurgen, der an die Stabilität der Weimarer Republik glaubt, aber nach Hitlers Machtübernahme seine Arbeit verliert. Sein Schicksal zeigt die Gefahren politischer Passivität.