Kategorie: Wirtschaft
Markthalle – der „Bauch von Hannover“
1954 beschloss die Stadt Hannover den Bau einer neuen Markthalle. Nach nur 227 Arbeitstagen öffnete die „Neue Halle“ am 14. Dezember 1955 ihre Tore.
Die Hannover Messe in den „Wirtschaftswunder“-Jahren
In einem nicht vorhersehbaren Tempo entwickelte sich die Messe vor den Toren Hannovers in den 50er Jahren zu einer weltmesse.
Wirtschaftliche Entwicklung in Hannover nach dem Ende des Krieges
Nur allmählich etablierte sich wieder in den Trümmern der ehemaligen City ein improvisiertes ‚Geschäftsleben“ mit hölzernen Verkaufstischen und ähnlichen primitiven Warenständen. Der Schwarzmarkt blühte und hatte sein Zentrum vom Bahnhof bis in die Georgstraße hinein, Tausch- und Kompensationsgeschäfte bestimmten den Alltag, der Warenumtausch fand größtenteils unter freiem Himmel statt, bis die ersten bescheidenen Geschäftsläden entstanden.
Der Marshall-Plan
Ein europäisches Wiederaufbauprogramm? Das „Europäischen Wiederaufbauprogramms“ (ERP), der Marshall-Plan, war sicher ein Unterstützungsprogramm zum Wiederaufbau der europäischen Wirtschaft, dessen Leistungen und Wirkungen jedorch sehr unterschiedlich beurteilt werden. Vor allem aber war es eine multimediale Werbekampagne, mit der die Segnungen der...
Merkmale der System- und Gesellschaftskrise
Not und Elend, Geschäftsaufgaben und Firmenpleiten, SA-Terror und Polizeigewalt, Protest, Streiks und die Notverordnungspolitik der Präsidialkabinetten kennzeichnen die letzten Jahre der Weimarer republik.
Der Charakter der Krise 1929 bis 1933: eine Systemkrise
Die Krise der Jahre 1929 bis 1933 ist nicht ausschließlich als eine Wirtschaftskrise zu begreifen, wenn diese auch die Grundlage darstellte, sondern als eine umfassende Systemkrise. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten drückten sich sofort als soziale und politische Probleme aus.
Zur Interessenlage der (groß)agrarischen Produzenten
Mit der Verschärfung der agrarischen Krise entwickelten die landwirtschaftlichen Interessenvertreter eine „nationalwirtschaftliche Krisenstrategie, die durch Förderung der Landwirtschaft der Verringerung des Exports dank Steigerung der Binnennachfrage
begegnen wollte“.
Zur Interessenlage der (Groß-)Industrie
Kapitalfraktionen in der Krise: Gemeinsamkeiten und Unterschiede Detlef Endeward (06/2025) Die Weltwirtschaftskrise traf die deutsche Industrie nicht als monolithischen Block, sondern als ein Gefüge unterschiedlicher Kapitalfraktionen mit teils divergierenden Interessen. Ausgehend von den beiden Seiten des kapitalistischen Verwertungsprozesses – der...
Zur Interessenlage der verschiedenen Klassen
„Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften ist die Geschichte von Klassenkämpfen“ Karl Marx Klassenbegriff (1) Als „Klassen“ werden hier also Personenvielheiten bezeichnet, die durch den Besitz bzw. Nicht-Besitz an (Verfügungsmacht bzw. Nicht-Verfügungsmacht über) Kapital und daraus folgende gemeinsame bzw. entgegengesetzte Interessen...
Zum Verlauf der Wirtschaftkrise
Im Verlaufe des Jahres 1928 setzte der Abschwung in der deutschen Wirtschaft allgemein ein, der sich 1929 erheblich beschleunigte. Lediglich die für einzelne Industriesektoren günstige Exportlage verlangsamte diesen Prozess noch.
Zum kapitalistischen Krisenzyklus
Die ökonomischen Krisen sind gekennzeichnet durch einen Überschuss an Waren; diese Phasen der Überproduktion im Verhältnis zur vorhandenen Nachfrage stellen sich periodisch immer wieder ein. Ihre Ursachen liegen im Wirtschaftssystem selbst.