Kategorie: Filmgeschichte
Der DEFA-Film „Razzia“ (1947) von Werner Klingler spielt im Nachkriegsberlin und thematisiert den Schwarzmarkt. Kriminalkommissar Naumann kämpft gegen Schmuggler, wird jedoch ermordet. Sein Nachfolger Lorenz deckt Verrat auf und stellt die Täter. Ein realistischer Kriminalfilm über Moral und Not.
„Razzia“ war der fünfte Film der DEFA und zugleich ihr erster Kriminalfilm.
Der DEFA-Film „Freies Land“ (1946) von Milo Harbich thematisiert das Schicksal von Flüchtlingen in einem brandenburgischen Dorf nach dem Krieg. Sie erhalten Land der geflohenen Junker und bilden eine solidarische Gemeinschaft. Der Film zeigt Hoffnung und Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten.
Vertraute Bilder: Frauen räumen Schutt beiseite, bilden lange Ketten, um die Trümmerberge des Zweiten Weltkriegs wegzuräumen. Die Trümmerfrau als Heldin des Wiederaufbaus ist fester Bestandteil nahezu jeder historischen Darstellung der Jahre nach 1945. Die Dokumentation unternimmt eine kritische Würdigung dieser Gründungslegende. (ARD)
Die Fernsehdokumentation beinhaltet vier Interviews mit Berliner Trümmerfrauen und zeitgenössisches Bild- und Dokumentarfilmmaterial, das die Lebensbedingungen und die Aufbauarbeit in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1951 veranschaulicht.
Zwei Berliner Trümmerfrauen berichten über das Kriegsende, die Lebensbedingungen und die Aufbauarbeiten in Berlin bis 1948. Ihre subjektiven Erfahrungen werden mit zeitgeschichtlichem Bild- und Dokumentarfilmmaterial verbunden.
Die vierteilige Reihe verfolgt die Rolle der Frau im Verlauf des 20. Jahrhunderts und zeigt, wie sie sich durch zwei Weltkriege, die Weltwirtschaftskrise, aber auch durch erhöhte Chancen und Gleichberechtigung verändert hat.
Filmzensur als Mittel der politischen Auseinandersetzung „Das Ganze ist eine Machtfrage. Wer Macht will auf Grund von geistiger Unfreiheit, läßt es sich durch Gründe nicht ausreden, und er besteht auf der Zensur.Heinrich Mann Die Handhabung der Vorgaben aus dem Lichtspielgesetz...
Opulente Operettenverfilmung der frühen BRD, die mit Stars, Musik und nostalgischer Ausstattung eskapistische Unterhaltung bietet. Der Film markiert die Hinwendung der Junge Film‑Union zu großformatigen, unpolitischen Publikumsstoffen der Adenauerzeit.
Der Film „Nebel im August“ erzählt die letzten Monate im Leben des 14-jährigen Ernst Lossa. Er wurde 1944 in einer „Heilanstalt“ ermordet – als eines der über 200.000 Opfer nationalsozialistischer „Euthanasieprogramme“. Grundlage dieses historischen Spielfilms ist der gleichnamige Jugendroman von Robert Domes, in dem die ganze Lebensgeschichte dieses Rebellen, des Außenseiters Ernst, erzählt wird. Er hätte „unser Leben reicher, bunter und menschlicher“ (R. Domes) machen können, wenn die Nazis ihn gelassen hätten.
Übersicht über die von der Landesbildstelle/Landesmedienstelle für Geschichte und Kultur des Landes bedeutsamen Filme.
Die Bildstellen-/Medienstelle-Organisation in Niedersachsen hat eine 100jährige Geschichte. Die Anfänge der Medienstelle liegen in der Schulfilmbewegung und in reformpädagogische Bemühungen, Filme für Schule und Unterricht zu nutzen, begründet.
Im Jahre 1954 wurde die Gemeinde „Leybuchtpolder“ in der Scheune des Schmiedemeisters Künze
gegründet, im Jahre 2004 feierte das jüngste Dorf Deutschlands seinen 50. Geburtstag. Die vorliegende Dokumentation arbeitet diese vergangenen 50 Jahre auf…