Kategorie: Filmgeschichte

Literatur zur Filmgeschichte in der Weimarer  Republik

Beiträge im Internet Andreas Busche: Der Erste Weltkrieg im Film: Die Inszenierung des Krieges zwischen Dokumentarbild und Fiktion (2015)   [zuletzt abgerufen: 16.05.2024] Uli Jung: Der Erste Weltkrieg in Filmen der Weimarer Republik   [zuletzt abgerufen: 16.05.2024] Peter Stettner: Rezension von...

Mutter Krausens Fahrt ins Glück (1929)

Als „Mutter Krausens Fahrt ins Glück“ 1929 ins Kino kam, wurde das sozial-realistische Werk gefeiert. Der Film über eine Arbeiterwitwe, die aus Verzweiflung über die aussichtslose finanzielle Notlage Selbstmord begeht, kombiniert erstmals eine fiktive Spielfilmhandlung mit den Mitteln des dokumentarischen Films.

Erobert den Film – Der Proletarische Film in der Weimarer Republik

Die proletarische Filmpraxis ging darüber hinaus. Ihre Ziele waren die Darstellung gesellschaftlicher Realität, die Aufdeckung gesellschaftlicher Zusammenhänge und das Aufzeigen von Alternativen für die Arbeiterklasse. Damit stand der proletarische Film in einem direkten Bezug zur politischen Praxis der Organisationen der Arbeiterbewegung.

Filmzensur in der Weimarer Republik

Die Weimarer Verfassung garantierte zwar Pressefreiheit, doch das Lichtspielgesetz von 1920 führte eine Filmzensur ein. Zwei Prüfstellen in Berlin und München kontrollierten Filme, Titel und Werbematerial1. Ursprünglich gegen „Schmutz- und Schundfilme“ gedacht, wurde die Zensur zunehmend politisch genutzt

Der Holocaust im deutschen Nachkriegsspielfilm

In den ersten Jahren nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind in Deutschland bis 1950 75 Spielfilme produziert worden. Darunter waren auch einige Filme, die sich mit der Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Europa befassten und in diesem Kontext von jüdischer Erfahrung erzählten. Sie taten dies aus sehr unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen Erzählweisen. Die Reaktionen des Kinopublikums waren dagegen selten positiv.

Der Bagnosträfling (1949)

Mit Der Bagnosträfling wagt sich die Junge Film-Union 1949 an einen aufwendigen historischen Abenteuerfilm. Paris, Unterwelt, Giftmord, Verfolgungsjagden und die Qualen des Bagno verbinden sich mit Familien- und Liebesdrama. Der Film markiert zugleich den Weg der JFU von den zeitnahen Stoffen der ersten Nachkriegsjahre zum publikumsorientierten Unterhaltungsfilm.