Kategorie: Epochen

Volksbildung

Volksbildung

  Im Zuge der Demokratisierungstendenzen im Bildungsbereich nach 1918 wurden in zahlreichen Städten Volkshochschulen gegründet. Auch in Hannover engagierte sich ein Verein für diese Idee. Freie Volkshochschule Hannover-Linden So kam es am 10. Februar 1919 zur Gründung einer „Volksbildungs-Kommission“, die...

Tiere, Exotik, Sensationen

Nach dem Ersten Weltkrieg fehlte es an Geld, die Tiere mussten verkauft werden. Der Zoo wurrde geschlossen und sollte zeitweise sogar für andere Zwecke genutzt werden.
Nach öffentlichen Protesten entstand er ,,wie ein Phönix aus der Asche“ mit veränderter Anlage 1924 neu.

Motorradbegeisterung

Von 1924 – 1939, jeweils im Frühjahr, fand im hannoverschen Stadtwald das Eilenriede Motorradrennen statt. Bereits in den Zwanziger Jahren erreichte die Veranstaltung einen internationalen Bekanntheitsgrad. Jedes Jahr säumten zigtausende von Besucher die Rennstrecke.

Flugschautage und spektakuläre Sensationen

Seitdem der Flugpionier und Stadtinspektor Karl Jatho 1913 mit seiner einmotorigen „Stahltaube“ den ersten Rundflug über Hannover gemacht hatte, war die Vahrenwalder Heide regelmäßig Schauplatz für sensationelle Flugveranstaltungen. Immer waren riesige Zuschauermassen zugegen, die die Himmelsmaschinen bestaunten, den Nervenkitzel der Vorführungen genossen und die waghalsigen Luftakrobaten bewunderten.

Hinaus in die Natur

Der Ruf nach Licht, Luft und Sonne, Natur und Wandern als Antwort auf die enge und stickige Atmosphäre von Elternahus, Schule und Stadt, von industriellem Produktionsprozess und beegten Wohnverhältnissen erfasste die junge Generation. Gleichzeitig entfaltete sich ein neues Körpergefühl.

Die Entnazifizierung

Die Entnazifizierung war ein historisch notwendiges, aber in seiner Umsetzung widersprüchliches und letztlich unvollständiges Projekt. Während sie kurzfristig zur Delegitimierung des Nationalsozialismus beitrug, verfehlte sie ihr langfristiges Ziel einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformation. Ihre Geschichte verweist damit auf die strukturellen Grenzen von von außen initiierten Demokratisierungs- und Vergangenheitsbewältigungsprozessen.

Gründung politischer Parteien

Die Bemühungen um eine Wieder- bzw. Neugründung von Parteien setzte in den einzelnen Orten bereits unmittelbar nach dem Einmarsch der alliierten Truppen ein. Vor allem ehemalige Mitglieder der Parteien aus der Weimarer Zeit wurden wieder tätig. Die Alliierten duldeten zwar die Entstehung von lokalen Parteigruppen, erlaubten jedoch keine öffentliche politische Betätigung. Vor allem waren keine überlokalen Organisationsversuche gestattet.

Reorganisation des Bildungswesens

Bei der Wiederaufnahme des Schulunterrichts ist in den Westzonen inhaltlich und strukturell ziemlich bruchlos an die Traditionen aus der Weimarer Zeit angeknüpft worden, ohne den Versuch zu machen, ein neues Bildungssystem aufzubauen. Nur wenige führende Politiker sahen die Notwendigkeit für eine tiefgreifende Reform.