Kategorie: Epochen

Das Mädchen Rosemarie (1958)

„Skandalfilm“ der Wirtschaftswunderzeit: Rosemarie Nitribitt, ein aus ärmlichen Verhältnissen stammendes Mädchen, kommt nach Frankfurt, um das große Geld zu machen. Aufgrund ihres blendenden Aussehens und ihres außergewöhnlichen Ehrgeizes wird sie schnell die Geliebte des eleganten Geschäftsmanns Konrad Hartog.
Sie lernt den französischen Industriespion Alfons Fribert kennen, der sie ins Umfeld der großen Wirtschaftsbosse einführt und sie dazu benutzt, deren Geheimnisse auszuspionieren. Als ihr Wissen und ihr Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung zu groß werden, wird sie in ihrer Wohnung ermordet.
(filmportal.de)

Wege im Zwielicht (1947/1948)

Der Film „Wege im Zwielicht“ (1948) von Gustav Fröhlich zeigt drei junge Männer, die nach einem Mordverdacht aus Hannover in die Lüneburger Heide fliehen. Bürgermeister Lukas hilft ihnen, trotz Konflikten und persönlicher Opfer, einen Neuanfang zu wagen. Ein Drama über Schuld, Hoffnung und Aufbau.

Das Haus in der Karpfengasse (1963/64)

Als die Deutschen am 15. März 1939 die Tschoslowakei besetzen, ändert sich für die Mieter des Hauses Karpfengasse 115 im Judenviertel von Prag das Leben. Der Film greift die Schicksale der Bewohner vor und nach dem Einmarsch auf und folgt jüdischen Familien wie tschechischen Widerstandskämpfern auf ihren Schicksalwegen. Das friedliche Chaos der elf Mietparteien wird durch die Gewalt- und Terrorherrschaft zerstört.

Nachtwache (1949)

Der Film „Nachtwache“ (1949) von Harald Braun erzählt die Geschichte des evangelischen Pfarrers Johannes Heger, der nach dem Verlust seiner Tochter seinen Glauben hinterfragt. Im Krankenhaus trifft er die skeptische Ärztin Cornelie Badenhausen. Gemeinsam mit einem Kaplan findet Heger zurück zu Gott und seiner Aufgabe.

Diskussion zum Umgang mit den Vorbehaltsfilmen

Diskussion zum Umgang mit den Vorbehaltsfilmen

In der wissenschaftlichen, pädagogischen und politischen Öffentlichkeit gibt es immer wieder einmal Diskussionen über den Umgang mit den ausgewiesenen NS-Propagandafilmen, wobei nicht immer differenziert wird zwischen den Vorbehaltsfilmen und NS-Propagandafilmen generell. Auch gegenwärtig wird diskutiert, wie man – fast 75...

Vorbehaltsfilme der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Die Alliierten klassifizierten einen Teil der deutschen Filme, die zur Zeit des Nationalsozialismus entstanden waren, 1945 als Verbotsfilme. Von den mehr als 1000 produzierten abendfüllenden Spielfilmen wurden zunächst über 300 verboten. Dazu zählen Filme, die eine deutlich rassistische, antisemitische, volksverhetzende und/oder kriegsverherrlichende Botschaft beinhalten.

Pädagogische Arbeit mit NS-Propagandafilmen

Ziel der Arbeit muss sein, Schülerinnen und Schüler über die Propaganda des Naziregimes aufzuklären und für Werte einer demokratischen Gesellschaft wie Toleranz und Menschenrechte zu sensibilisieren. Der Fokus liegt auf der Analyse der Machart und den Intentionen der jeweils rassistischen, volksverhetzenden und kriegsverherrlichenden NS-Filme.

Urlaub – Ausflüge – Sommerfrische

Regelmäßige Urlaubsreisen, manchmal auch ins Ausland, und die Benutzung von Hotels und Pensionen in deutschen See- und Kurorten blieben den wohlhabenden bürgerlichen Schichten vorbehalten. Die breite Masse der Arbeiterschaft musste sich mit Ausflügen in die Umgebung begnügen.