Kategorie: NS-Zeit

Der Holocaust im deutschen Nachkriegsspielfilm

In den ersten Jahren nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind in Deutschland bis 1950 75 Spielfilme produziert worden. Darunter waren auch einige Filme, die sich mit der Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Europa befassten und in diesem Kontext von jüdischer Erfahrung erzählten. Sie taten dies aus sehr unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen Erzählweisen. Die Reaktionen des Kinopublikums waren dagegen selten positiv.

Diskussion zum Umgang mit den Vorbehaltsfilmen

Diskussion zum Umgang mit den Vorbehaltsfilmen

In der wissenschaftlichen, pädagogischen und politischen Öffentlichkeit gibt es immer wieder einmal Diskussionen über den Umgang mit den ausgewiesenen NS-Propagandafilmen, wobei nicht immer differenziert wird zwischen den Vorbehaltsfilmen und NS-Propagandafilmen generell. Auch gegenwärtig wird diskutiert, wie man – fast 75...

Vorbehaltsfilme der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Die Alliierten klassifizierten einen Teil der deutschen Filme, die zur Zeit des Nationalsozialismus entstanden waren, 1945 als Verbotsfilme. Von den mehr als 1000 produzierten abendfüllenden Spielfilmen wurden zunächst über 300 verboten. Dazu zählen Filme, die eine deutlich rassistische, antisemitische, volksverhetzende und/oder kriegsverherrlichende Botschaft beinhalten.

Pädagogische Arbeit mit NS-Propagandafilmen

Ziel der Arbeit muss sein, Schülerinnen und Schüler über die Propaganda des Naziregimes aufzuklären und für Werte einer demokratischen Gesellschaft wie Toleranz und Menschenrechte zu sensibilisieren. Der Fokus liegt auf der Analyse der Machart und den Intentionen der jeweils rassistischen, volksverhetzenden und kriegsverherrlichenden NS-Filme.