Schlagwörter: Krieg

Kriegsberichterstattung

Obwohl der Golfkrieg geographisch weit entfernt von Deutschland stattfand und deutsche Soldaten in Kampfhandlungen nicht verwickelt waren, hat dieser Krieg in der deutschen Öffentlichkeit große Betroffenheit ausgelöst. „Die Deutschen haben so getan, als ob der Krieg bei ihnen stattfinden würde“, sagte der ZDF-Journalist Christoph Bertram in einer Sondersendung. Seit 1945 war im Bewusstsein der Deutschen kein Krieg mehr so bedrohlich und so nah wie der Golfkrieg.

Krieg – Live im Wohnzimmer

„’Krieg und Medien’ – ein Thema, das gerade nach dem Ende des ‚Kalten Krieges’ auf erschreckende Weise an Aktualität gewonnen hat“ hieß es 1994 im Vorwort zur Broschüre. Das Erschrecken hat seitdem kein Ende genommen.

Eine Welt voller Kriege

Die Berichterstattung zu weltweiten Krisen und Konflikten und vor allem die Kriegsberichterstattung in den deutschen Leitmedien, nicht nur zum Ukraine-Krieg, wird z.T. massiv kritisiert. Mit diese aktuellen Auseinandersetzung um politische Deutungshoheit und kommunikatinskultur wollen wir uns hier nicht direkt auseinandersetzen. Indem wir uns mit Beispielen der Berichterstattung aus zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts befassen, nehmen wir aber natürlich auch stellung zur aktuellen Diskussion.

Bedingungen und Ursachen des Ersten Weltkriegs

Der Erste Weltkrieg erwuchs aus den inneren Widersprüchen des Imperialismus und war die Folge der seit der Jahrhundertwende betriebenen zielstrebigen Vorbereitungen der Imperialisten aller Länder, ihre Expansionsinteressen mit Hilfe eines Krieges durchzusetzen. Er war kein Verteidigungskrieg, sondern allseitig ein „kapitalistischer Angriffs- und Eroberungskrieg“

Der Krieg: Schicksal und menschliches Leid

Der Krieg: Schicksal und menschliches Leid

Der Krieg in Filmen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit Detlef  Endeward (05/2024 – erweitert 12/2025) Die wenigen deutschen Filme der unmittelbaren Nachkriegszeit, die sich mit dem Zweiten Weltkrieg befassen, verzichten auffällig auf Kampfszenen. Dieser Verzicht ist nicht allein technischen oder materiellen...

Der Arzt von Stalingrad (1958)

Der Arzt von Stalingrad ist ein 1957 entstandener Spielfilm, eine Mischung aus Kriegsgefangenen- und Liebesdrama. Der Erlebnisbericht eines deutschen Arztes aus dem Kriegsgefangenenlager von Stalingrad. Die Selbstlosigkeit des Mediziners bewirkt Respekt und Achtung bei Freund und Feind.

Herrenmenschen für den Kaiser

Während der Erste Weltkrieg uns mit seinen Kämpfen an der Westfront vor Augen steht, ist der zeitgleiche Krieg im Osten heute weitgehend vergessen. Dabei entstand im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen ein eigentümliches staatenähnliches Gebilde, eine deutsche Kolonie im Osten Europas: das sogenannte Land Ober-Ost. Der weitere Verlauf der deutschen Geschichte bis hin zum Zweiten Weltkrieg ist jedoch ohne diese Episode kaum zu verstehen, denn Ober-Ost bereitet gewissermaßen den Boden für die mörderischen Eroberungs- und Umvolkungspläne des Nationalsozialismus.

(Nach)Kriegsgeschichten und ihre Verfilmungen im Literaturunterricht

Die Kurzgeschichten „Auf der Flucht“ von Wolfdietrich Schnurre sowie „Das Brot“ ,Nachts schlafen die Ratten doch“ und „Jesus macht nicht mehr mit“ von Wolfgang Borchert gehören zu den wichtigen literarischen Verarbeitung von Alltagserfahrungen im Krieg. Die beschriebenen Extremsituationen sind jedoch nicht nur auf Kriegszeiten beschränkt, viele Menschen haben zum Beispiel in der Nachkriegszeit ähnliche Erfahrungen durchmachen müssen.

Filme zum Thema ‚Krieg‘ in der Endphase der Weimarer Republik

Abenteuerfilme mit militärischem Akzent (2 Filme) Titel Regie Jahr Beschreibung Der weiße Teufel  Alexander Wolkoff 1930 Freiheitskampf im Kaukasus Der Rebell Kurt Bernhardt & Luis Trenker 1932 Freiheitskampf in Tirol 1809 Liebe und Militär (12 Filme) Titel Regie Jahr Beschreibung Das Wolgamädchen...