Kategorie: Epochen

Neuaufbau der Polizei

Die britische Militärregierung war allerdings daran interessiert, die deutsche Polizei schnell wieder funktionsfähig zu machen. Zunächst wurde lediglich eine Hilfspolizei ohne Uniform und ohne Waffen aufgestellt. Im September 1945 wurden verbindliche Richtlinien für die Reorganisation der Polizei erlassen. Diese sollte danach ausschließlich eine Vollzugseinrichtung sein.

Filmzensur in der Weimarer Republik

Die Weimarer Verfassung garantierte zwar Pressefreiheit, doch das Lichtspielgesetz von 1920 führte eine Filmzensur ein. Zwei Prüfstellen in Berlin und München kontrollierten Filme, Titel und Werbematerial1. Ursprünglich gegen „Schmutz- und Schundfilme“ gedacht, wurde die Zensur zunehmend politisch genutzt

Nach Kriegsende: Nicht Wiederaufbau, sondern Neuaufbau

Der Krieg hatte das Gesicht der Stadt gründlich verwüstet, und nach seinem Ende 1945 hatten die neu gewählten Stadtverwaltungen Probleme zu bewältigen, wie sie weder vor ihren Vorgängern noch ihren Nachfolgern je gestanden hatten. Trümmerbeseitigung und -verwertung, die Instandsetzung der Wasser-, Strom- und Gasversorgung und der Wohnungsbau waren die vornehmlichsten Aufgaben der ersten Nachkriegsjahre.

Die Zeit des Nationalsozialismus (1939 – 1945)

Auch in Hannover wurden die Straßen, besonders in der Innenstadt zu Schauplätzen großer Demonstrationen und gewalttätiger Konfrontationen. Die breite, repräsentative Georgstraße und die ständig große Publikumsfrequenz, die hier stattfand, bot sich geradezu für politische Demonstrationen und Agitationen an.

Die Zwanziger Jahre

Die neue City verfügte über Attraktionen, die in keinem anderen Stadtteil zu finden waren. Neben Warenhaus und Einkaufspassage prägten beliebte Vergnügungs- und Gastronomiebetriebe, wie das Cafe Kröpck“ oder das Mellini-Theater das Bild der Innenstadt.

Gestaltung der City (1880 – 1914/18)

Eine geschlossene Bebauung der Georgstraße wurde erst um 1880 erreicht, denn die Grundstücke waren zunächst für private Bauherren nicht sehr attraktiv. Die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandenen öffentlichen Bauten wurden später wieder abgebrochen und durch wirtschaftlich zu nutzende Neubauten ersetzt. Die Georgstraße entwickelte sich ab 1880/90 nun zum Geschäfts-, Banken- und Bürozentrum.

Materialien zur City-Bildung in Hannover

Obwohl die City-Bildung jede größere Stadt betraf,  waren Tempo und Intensität des Prozesses verschieden. Außerdem gab es stets stadteigene Spezifika, welche die Entwicklung prägten. In Hannover bildete sich das Zentrum am Rande der Altstadt heraus.

Faschismus – eine klassenübergreifende Sammlungsbewegung?

Ihr Massencharakter und die grundsätzlich antimarxistische Einstellung (das heißt gegen die Arbeiterorganisation gerichtet)
ließ die Organisation Bedeutung erlangen für eine Krisenlösung, die in erster Linie gegen die organisierte Arbeiterklasse durchzusetzen war. Zugleich machte dieser Massencharakter aber auch die eigentümliche „Autonomie“ der NSDAP im Rahmen der Krisenlösung aus.