Kategorie: Bildung

Medialitätsbewusstsein

Die Vermittlung von Medialitätsbewusstsein zielt somit auf die Einsicht, dass Medien nie Wirklichkeit, sondern nur jeweils medienspezifisch konstruierte und inszenierte Wirklichkeitsausschnitte liefern und dass es keine „Botschaften“ bzw. keinen „Sinn“ unabhängig von einer medialen Form gibt.

Webquest. Ein didaktisches Konzept für konstruktives Lernen

WebQuest“ steht (…) für ein didaktisches Konzept, bei dem es um problemorientiertes, selbstständiges und kooperatives Lernen geht. Zentral für WebQuests, die diesen Anforderungen entsprechen, sind möglichst authentische Ausgangssituationen, aus denen sich Fragestellungen ergeben, die aus unterschiedlichen Perspektiven bearbeitet werden müssen.

DER RAT DER GÖTTER – ein Propagandafilm?

Die zeitgenössische westdeutsche Pressekritik bezeichnet den Film überwiegend als Propagandafilm. Aber auch heute noch werden dem Film Propagandaabsichten attestiert. In dieser UE soll in der Auseinandersetzung mit dem Film und seiner Rezeption sowie der Geschichte der IG Farben Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, zu überprüfen, ob diese Bewertung zutrifft und eine eigene Position zu entwickeln.

Workshops bei den Tagen der Medienkompetenz und Schulmedientagen Niedersachsen

In diesem Workshop werden die Ziele und Inhalte der Lernwerkstatt präsentiert und zur Diskussion gestellt. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur praktischen Arbeit mit den dort angebotenen Filmen, historischen Kontextmaterialien, interaktiven Unterrichtsmaterialien und digitalen Lernwerkzeugen, wie z.B. dem Filmanalyse-Tool ‚Lichtblick‘.

Kuhle Wampe – ein „staatsgefährdender“ Film?

Filmzensur als Mittel der politischen Auseinandersetzung „Das Ganze ist eine Machtfrage. Wer Macht will auf Grund von geistiger Unfreiheit, läßt es sich durch Gründe nicht ausreden, und er besteht auf der Zensur.Heinrich Mann Die Handhabung der Vorgaben aus dem Lichtspielgesetz...

Nebel im August (2016)

Der Film „Nebel im August“ erzählt die letzten Monate im Leben des 14-jährigen Ernst Lossa. Er wurde 1944 in einer „Heilanstalt“ ermordet – als eines der über 200.000 Opfer nationalsozialistischer „Euthanasieprogramme“. Grundlage dieses historischen Spielfilms ist der gleichnamige Jugendroman von Robert Domes, in dem die ganze Lebensgeschichte dieses Rebellen, des Außenseiters Ernst, erzählt wird. Er hätte „unser Leben reicher, bunter und menschlicher“ (R. Domes) machen können, wenn die Nazis ihn gelassen hätten.

Das Brot oder der Himmel – Unterrichtseinheit

Die Filme dokumentieren so zwei sehr unterschiedliche Varianten der Anknüpfung an die deutsche Filmgeschichte. Geht man allerdings näher auf die inhaltlichen Gesichtspunkte ein, unterscheiden sie sich zwar auf der intentionalen Ebene, den sog. „Botschaften“ voneinander, nähern sich in den dargestellten Motiven teilweise aber bis zur Übereinstimmung einander an.

„Schöne alte Zeit“ oder Bilder von Klassengegensätzen?

Zahlreiche Dokumentarfilme, die sich mit dem Deutschland um die Jahrhundertwende 1900 befassen  vermitteln nicht selten mit Hilfe ihrer Bilder den Eindruck einer – leider untergegangenen – „schönen alten Zeit“ und befriedigen damit beim Publikum  vor allem „nostalgische Gefühle“.

Erzwungene Trennung – UE Sek II (8/10 Stunden)

Eine interessante Parallele ergibt sich zwischen den beiden Filmen in der Thematisierung der erzwungenen Trennung von Ehemann und Ehefrau. Im Film WESTFRONT 1918 schildert Georg Wilhelm Pabst aus männlicher Perspektive, wie der Soldat Karl auf Heimaturlaub seine Frau in flagranti mit einem Fleischergesellen ertappt. Der Film HEIMKEHR behandelt die Problematik der zurückgelassenen Ehefrau mit einem stärkeren Fokus auf die weiblichen Perspektive

Veranstaltungen im Medienhaus Hannover

Langfristig geplante Kooperation zwischen der Gesellschaft für Filmstudien, dem Filminstitut Hannover und dem Medienhaus Hannover. Monatlich wird es Film- und Diskussionsabende zu verschieden Teemenfelder geben. Den Anfang macht eine bis ins nächste Jahr hinein geplante Filmreihe zu „100 Jahre Hannover im Film“