Schlagwörter: Faschismus

Der Kampf um den „Remarque-Film“ (UE Sek I/II)

Die Auseinandersetzung um den Film, die Zensurmaßnahmen und politischen Ausschreitungen verweisen dann auf das „gesellschaftliche Klima“ jener Jahre. Die Argumentationsmuster für und gegen den Film erlauben Einblicke in das Demokratieverständnis und die politischen Wertvorstellungen vor allem der Menschen, die in Militär und Zensurbehörden, aber auch in den Parteien maßgeblich gewesen sind.

Der Charakter der faschistischen Krisenlösung

Die Herstellung der faschistischen Diktatur stellte sich als ein widersprüchlicher Prozess dar, in dem die Lösung „sich auf den kleinsten für alle Fraktionen akzeptablen wirtschaftspolitischen Nenner konzentrierte“. Die Annäherung vormals konkurrierender Konzeptionen erfolgte vor dem Hintergrund der sich verändernden politischen und vor allem ökonomischen Bedingungen in der Krise.

Hitlers Eliten nach 1945 (2002)

„Hitlers Eliten nach 1945“ ist eine 6-teilige Dokumentationsreihe über ehemalige Nationalsozialisten, welche auch nach dem Krieg noch bzw. wieder in führenden Positionen vertreten waren.
Es geht um Juristen, Ärzte, Journalisten, Offiziere und Unternehmer

Zwangsarbeit

Der Zwangsarbeit in der Zeit des Faschismus wurden im nationalsozialistischen Deutschen Reich und in den von der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg besetzten Gebieten mehr als zwanzig Millionen Menschen unterworfen.

Dienstbereit. Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA (2013)

Während des Kalten Krieges rekrutierte die CIA zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Das offiziell verschwundene Gold des „Dritten Reiches“ finanzierte einen Teil ihrer Arbeit. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert der Dokumentarfilmzum ersten Mal ein perfides, weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der Bundesrepublik reichte.

Literatur zu Politik und Ökonomie am Ende der Weimarer Republik

Ausgewählte Autoren/innen: Elmar Altvater, Alfred Sohn-Rethel, Karl-Dietrich Bracher, Dirk Stegmann, John Kenneth Galbraith, Kurt Gossweiler, GeorgeW.F. Hallgarten, Joachim Radkau, Eike Henning, Harold Kames, Niels Kadritzke, Jürgen Kuczynski, Reinhard Kühnl, Dieter Petzina, Kart´sten Heinz Schönbach. Bernd Weisbrod u.a.

DER RAT DER GÖTTER – ein Propagandafilm?

Die zeitgenössische westdeutsche Pressekritik bezeichnet den Film überwiegend als Propagandafilm. Aber auch heute noch werden dem Film Propagandaabsichten attestiert. In dieser UE soll in der Auseinandersetzung mit dem Film und seiner Rezeption sowie der Geschichte der IG Farben Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, zu überprüfen, ob diese Bewertung zutrifft und eine eigene Position zu entwickeln.

Personelle Kontinuitäten in Ministerien, Ämtern, Behörden

Der Beitrag zeigt, wie stark Ministerien, Behörden und der BND nach 1945 von ehemaligen NSDAP-Mitgliedern geprägt blieben. Studien belegen hohe personelle Kontinuitäten, politisch begünstigt durch Kalten Krieg, Antikommunismus und bewusstes Abwarten, bis Aufarbeitung kaum noch möglich war.

Film im Faschismus – Film im Nachkriegsdeutschland

Film im Faschismus – Film im Nachkriegsdeutschland

Brüche und Kontinuitäten Wolfgang Staudte versucht 1946 in seinem Film DIE MÖRDER SIND UNTER UNS sich in der Anlehnung an den expressionistischen Filmstil der Filmästhetik des Faschismus zu verweigern – es gibt Ausnahmen: vor allem über die Rolle und Inszenierung von Susanne Wallner: „Es...

Staatsstreich in Preußen 1932

Mit dem „Preußenschlag“ (auch als Staatsstreich in Preußen bezeichnet) wurde am 20. Juli 1932 durch eine erste Notverordnung des Reichspräsidenten die geschäftsführende und legale Regierung des Freistaates Preußen durch den Reichskanzler Franz von Papen als Reichskommissar ersetzt.