Kategorie: Nachkriegsjahre

Grube Morgenrot (1948)

Der DEFA-Film „Grube Morgenrot“ (1948) von Erich Freund und Wolfgang Schleif thematisiert den Kampf von Bergarbeitern um den Erhalt ihrer Kohlegrube während der Weltwirtschaftskrise. Trotz Rückschlägen und Opfern zeigt der Film Solidarität und den Wunsch nach einem Neuanfang in der Nachkriegszeit.

Film im Faschismus – Film im Nachkriegsdeutschland

Film im Faschismus – Film im Nachkriegsdeutschland

Brüche und Kontinuitäten Wolfgang Staudte versucht 1946 in seinem Film DIE MÖRDER SIND UNTER UNS sich in der Anlehnung an den expressionistischen Filmstil der Filmästhetik des Faschismus zu verweigern – es gibt Ausnahmen: vor allem über die Rolle und Inszenierung von Susanne Wallner: „Es...

Revolution wird nicht geduldet

Die in den „Antifas“ formulierten politischen Vorstellungen trafen auf wenig Gegenliebe bei den westalliierten Besatzungsmächten, insbesondere der USA. Die „Antifas“ scheiterten von daher schnell an den Besatzungsmächten. Ähnlich  wie den „Antifas“ erging es den Gewerkschaften und auch den Parteien, deren lokale Gründungen erst ab August/September lizensiert wurden.

Die Währungsreform 1948

Die Währungsreform war einerseits Glied in der Reorganisation alter Wirtschaftsstrukturen, verlieh einem wirtschaftlichen Aufschwung andererseits zusätzliche Schubkraft. Sie war notwendig geworden, weil die nationalsozialistische Wirtschafts- und Finanzpolitik die deutsche Währung zugrunde gerichtet hatten.

Der Marshall-Plan

Ein europäisches Wiederaufbauprogramm? Das „Europäischen Wiederaufbauprogramms“ (ERP), der Marshall-Plan, war sicher ein Unterstützungsprogramm zum Wiederaufbau der europäischen Wirtschaft, dessen Leistungen und Wirkungen jedorch sehr unterschiedlich beurteilt werden. Vor allem aber war es eine multimediale Werbekampagne, mit der die Segnungen der...

Ökonomische Entwicklung im Nachkriegsdeutschland

Im Zweiten Weltkrieg war die deutsche Wirtschaft, trotz aller Schäden, nicht in ihrer Substanz vernichtet worden. Weniger die Industriebetriebe als vielmehr das Transport- und Verkehrsnetz sowie vor allem die Wohngebiete in den großen Städten waren getroffen. Der Anlagepark der deutschen...

Politischer Neubeginn nach 1945

Unmittelbar nach Kriegsende waren nach den Erfahrungen mit dem Faschismus, zunächst sozialistische Ideen der Wirtschaftsplanung und -lenkung – bis in die bürgerlichen Parteien hinein – bedeutsam. Der politische Neuanfang wurde aber mit Zuspitzung des Kalten Krieges schnell von kräftigen Tendenzen der Restauration, d. h. der Wiederherstellung alter Strukturen, der Wiedereinsetzung alten Personals und der Entstehung alter und noch verschärfter Konflikte, überlagert.

1×1 DER EHE (1949)

Rudolf Jugerts Komödie „1×1 der Ehe“ (1949) konfrontiert konservative Ehevorstellungen mit modernen Partnerschaftsmodellen. Ein starrsinniger Anwalt wird in einer Radiosendung durch Partnertausch und Liebeswirren zum Umdenken gebracht. Heiter, ein wenig „zeitkritisch“ und ein Spiegel der Nachkriegsgesellschaft.

Hallo, Fräulein! (1949)

Hallo Fräulein! (1949) ist eine Musikkomödie von Rudolf Jugert, die in der Nachkriegszeit spielt. Eine Musikstudentin organisiert eine Show zur Völkerverständigung, doch entscheidet sich am Ende für einen deutschen Ingenieur statt eines amerikanischen Soldaten.

Um eine Nasenlänge (1949)

Der glücklose Zeitungsfahrer Felix gerät in ein Verwechslungsspiel, als Anni ihn für den Radstar Lohmeyer hält. Um die Lüge zu decken, taucht er beim Sechstagerennen unter, übernimmt nach einem Unfall sogar Willys Rolle – und gewinnt „um eine Nasenlänge“. Am Ende fliegt alles auf, doch es gibt ein Happy End.