Kategorie: Nachkriegsjahre

Mythos Trümmerfrau (2016)

Vertraute Bilder: Frauen räumen Schutt beiseite, bilden lange Ketten, um die Trümmerberge des Zweiten Weltkriegs wegzuräumen. Die Trümmerfrau als Heldin des Wiederaufbaus ist fester Bestandteil nahezu jeder historischen Darstellung der Jahre nach 1945. Die Dokumentation unternimmt eine kritische Würdigung dieser Gründungslegende. (ARD)

Aspekte der politisch-ökonomischen Nachkriegsentwicklung in Deutschland

Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges prägten zwei sich feindlich gegenüberstehende Lager die neue Weltordnung. Die unterschiedlichen Ziele und Interessen der USA und der UdSSR beim Kampf um Einflusszonen in Europa beeinflussten die politische und wirtschaftliche Neugestaltung Deutschlands wesentlich.

Literatur zur Nachkriegsgeschichte Deutschlands

Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland 1945 – Eine „Stunde Null“ in den Köpfen?: Zur geistigen Situation in Deutschland nach der Befreiung vom Faschismus (Zwischen Revolution und Kapitulation: Forum Perspektiven der Geschichte) Hrsg. von Rainer Holze und Marga Voigt, edition bodoni 2016 Endeward, Detlef/Mauss,...

Determinanten der westdeutschen Restauration 1945 bis 1949

Determinanten der westdeutschen Restauration 1945 bis 1949 So lautete der Titel eines Buches zur politisch-ökonomischen Entwicklung in den westlichen Besatzungszonen, das damals (Anfang der 70er Jahre) viel beachtet´wurde und heute fast vergessen ist. Die Autoren äußerten sich damals zu den Grundlagen...

Das Brot oder der Himmel – Unterrichtseinheit

Die Filme dokumentieren so zwei sehr unterschiedliche Varianten der Anknüpfung an die deutsche Filmgeschichte. Geht man allerdings näher auf die inhaltlichen Gesichtspunkte ein, unterscheiden sie sich zwar auf der intentionalen Ebene, den sog. „Botschaften“ voneinander, nähern sich in den dargestellten Motiven teilweise aber bis zur Übereinstimmung einander an.

Schmutz- und Schundkampagne der 1950er Jahre

In den 50er Jahren des Jahrhunderts lösten die Entwicklungen im Medienbereich eine heftige „Schmutz- und Schundkampagne“ aus. Dass man mit Recht von einer „heftigen Kampagne“ sprechen kann, zeigt sich
schon alleine daran, dass es – noch keine zehn Jahre nach Ende des Dritten Reichs – zu öffentlichen Verbrennungsaktionen von sogenannter Schundliteratur kam.

Ein Generalstreik, der keiner sein durfte

Am November 1948 fand etwas statt, was aus dem kollektiven Gedächtnis der Bundesrepublik fast völlig verschwunden ist: ein Generalstreik, der keiner sein durfte. Und obwohl er für die gegenwärtig doch so betonte Erinnerungskultur kaum existiert, hatte dieser Generalstreik für die Vorgeschichte der Bundesrepublik in doppelter Hinsicht Bedeutung.