Kategorie: Nachkriegsjahre
Vertraute Bilder: Frauen räumen Schutt beiseite, bilden lange Ketten, um die Trümmerberge des Zweiten Weltkriegs wegzuräumen. Die Trümmerfrau als Heldin des Wiederaufbaus ist fester Bestandteil nahezu jeder historischen Darstellung der Jahre nach 1945. Die Dokumentation unternimmt eine kritische Würdigung dieser Gründungslegende. (ARD)
Die Fernsehdokumentation beinhaltet vier Interviews mit Berliner Trümmerfrauen und zeitgenössisches Bild- und Dokumentarfilmmaterial, das die Lebensbedingungen und die Aufbauarbeit in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1951 veranschaulicht.
Zwei Berliner Trümmerfrauen berichten über das Kriegsende, die Lebensbedingungen und die Aufbauarbeiten in Berlin bis 1948. Ihre subjektiven Erfahrungen werden mit zeitgeschichtlichem Bild- und Dokumentarfilmmaterial verbunden.
Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges prägten zwei sich feindlich gegenüberstehende Lager die neue Weltordnung. Die unterschiedlichen Ziele und Interessen der USA und der UdSSR beim Kampf um Einflusszonen in Europa beeinflussten die politische und wirtschaftliche Neugestaltung Deutschlands wesentlich.
Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland 1945 – Eine „Stunde Null“ in den Köpfen?: Zur geistigen Situation in Deutschland nach der Befreiung vom Faschismus (Zwischen Revolution und Kapitulation: Forum Perspektiven der Geschichte) Hrsg. von Rainer Holze und Marga Voigt, edition bodoni 2016 Endeward, Detlef/Mauss,...
Die I.G. Farben, die 1925 aus einem Kartell von Chemiegiganten entstand (u.a. aus BASF, Bayer,
Hoechst) verdiente sowohl an der Kriegsführung Deutschlands als auch – über internationale
Tochtergesellschaften – an derjenigen Amerikas.
Determinanten der westdeutschen Restauration 1945 bis 1949 So lautete der Titel eines Buches zur politisch-ökonomischen Entwicklung in den westlichen Besatzungszonen, das damals (Anfang der 70er Jahre) viel beachtet´wurde und heute fast vergessen ist. Die Autoren äußerten sich damals zu den Grundlagen...
Auf allen Gebieten gibt es unter dem Vorwand, daß jeder das Recht auf eine eigene Meinung habe, eine Art Gentlemen’s Agreement, dem zufolge jeder das Recht auf Unwissenheit besitzt – und dahinter verbirgt sich die stillschweigende Annahme, daß es auf Meinungen nun wirklich nicht ankomme
Die Filme dokumentieren so zwei sehr unterschiedliche Varianten der Anknüpfung an die deutsche Filmgeschichte. Geht man allerdings näher auf die inhaltlichen Gesichtspunkte ein, unterscheiden sie sich zwar auf der intentionalen Ebene, den sog. „Botschaften“ voneinander, nähern sich in den dargestellten Motiven teilweise aber bis zur Übereinstimmung einander an.
In den 50er Jahren des Jahrhunderts lösten die Entwicklungen im Medienbereich eine heftige „Schmutz- und Schundkampagne“ aus. Dass man mit Recht von einer „heftigen Kampagne“ sprechen kann, zeigt sich
schon alleine daran, dass es – noch keine zehn Jahre nach Ende des Dritten Reichs – zu öffentlichen Verbrennungsaktionen von sogenannter Schundliteratur kam.
Am November 1948 fand etwas statt, was aus dem kollektiven Gedächtnis der Bundesrepublik fast völlig verschwunden ist: ein Generalstreik, der keiner sein durfte. Und obwohl er für die gegenwärtig doch so betonte Erinnerungskultur kaum existiert, hatte dieser Generalstreik für die Vorgeschichte der Bundesrepublik in doppelter Hinsicht Bedeutung.
Ausgewählte Literatur Abich, Hans (1990): Zeigen, wie es sein soll. Ein Gepräch mit Hans Abich, aufgezeichnet am 5.12.1990 in Hannover.: In: Lichtspielträume. Kino in Hannover 1896-1991. Hrsg. v. d. Gesellschaft für Filmstudien e.V. Hannover 1991, S. 57-85 Arnold, Sonja (2013):...