Autor: GFS-Admin_2021

Determinanten der westdeutschen Restauration 1945 bis 1949

Determinanten der westdeutschen Restauration 1945 bis 1949 So lautete der Titel eines Buches zur politisch-ökonomischen Entwicklung in den westlichen Besatzungszonen, das damals (Anfang der 70er Jahre) viel beachtet´wurde und heute fast vergessen ist. Die Autoren äußerten sich damals zu den Grundlagen...

Geschichte im Film

Der Beitrag von Irmgard Wilharm (1986) untersucht, wie historische Filme das öffentliche Geschichtsbewusstsein prägen. Sie zeigt, dass Spielfilme nicht nur historische Ereignisse darstellen, sondern auch zeitgenössische Mentalitäten und gesellschaftliche Perspektiven widerspiegeln. Der Film wird als Quelle seiner Entstehungszeit betrachtet und als Medium zur Vermittlung kollektiver Einstellungen analysiert. Kritische Filmanalyse wird als zentral für historisches Lernen betont.

Workshops bei den Tagen der Medienkompetenz und Schulmedientagen Niedersachsen

In diesem Workshop werden die Ziele und Inhalte der Lernwerkstatt präsentiert und zur Diskussion gestellt. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur praktischen Arbeit mit den dort angebotenen Filmen, historischen Kontextmaterialien, interaktiven Unterrichtsmaterialien und digitalen Lernwerkzeugen, wie z.B. dem Filmanalyse-Tool ‚Lichtblick‘.

Bourgeoisie (im Sinne von Wirtschaftsbürgertum) und Proletariat.

Als „Klassen“ werden Personenvielheiten bezeichnet, die durch den Besitz bzw. Nicht-Besitz an (Verfügungsmacht bzw. Nicht-Verfügungsmacht über) Kapital und daraus folgende gemeinsame bzw. entgegengesetzte Interessen definiert sind, die sich der Tendenz nach aufgrund dieser Merkmale als zusammengehörig bzw. einander entgegengesetzt begreifen und die sich – wieder der Tendenz nach – auf dieser Grundlage zu gemeinsamen bzw. entgegengesetzten Aktionen zusammenschließen und organisieren.

Propagandafilm

Propagandafilm ist die Bezeichnung für einen Dokumentar-, Kurz- oder Spielfilm, der versucht, den Zuschauer durch das Hervorrufen von Emotionen und Ressentiments gezielt zu manipulieren. Ein Propagandafilm steht oft im direkten Bezug zu den Maßnahmen einer Regierung, einer politischen Gruppierung oder einer Institution, die die Produktion veranlasst oder fördert. (…)

Kuhle Wampe – ein „staatsgefährdender“ Film?

Filmzensur als Mittel der politischen Auseinandersetzung „Das Ganze ist eine Machtfrage. Wer Macht will auf Grund von geistiger Unfreiheit, läßt es sich durch Gründe nicht ausreden, und er besteht auf der Zensur.Heinrich Mann Die Handhabung der Vorgaben aus dem Lichtspielgesetz...

Veranstaltungen im Kino im Künstlerhaus Hannover

Die GFS setzt die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kino im Künstlerhaus in Hannover fort und präsentiert regelmäßig neue Filmprogramme. Zusätzlich zu den traditionellen Angeboten mit Hannover-Filmen finden auch Filmabende mit Filmen zur Nachkriegsgeschichte Niedersachsens sowie mit Spielfilmen zur deutschen Zeitgeschichte statt.

Die Csardasfürstin (1951)

Opulente Operettenverfilmung der frühen BRD, die mit Stars, Musik und nostalgischer Ausstattung eskapistische Unterhaltung bietet. Der Film markiert die Hinwendung der Junge Film‑Union zu großformatigen, unpolitischen Publikumsstoffen der Adenauerzeit.

NS-System: gegenrevolutionäre Totalität

Der 30. Januar 1933 erschien nur in den Augen weniger Zeitgenossen als fundamentale Wende, und das reine Datum bedeutete dies auch nicht. Die Weimarer Demokratie war bereits seit 1930, mit den halbdiktatorischen Präsidialkabinetten, begraben worden – und sie sollte dies auch. Spätestens 1932, mit der widerstandslosen (verfassungswidrigen) Absetzung der preußischen, sozialdemokratisch geleiteten Regierung, war das Ende der ungefähr ein dutzend Jahre dauernden ersten deutschen Republik besiegelt.

Nebel im August (2016)

Der Film „Nebel im August“ erzählt die letzten Monate im Leben des 14-jährigen Ernst Lossa. Er wurde 1944 in einer „Heilanstalt“ ermordet – als eines der über 200.000 Opfer nationalsozialistischer „Euthanasieprogramme“. Grundlage dieses historischen Spielfilms ist der gleichnamige Jugendroman von Robert Domes, in dem die ganze Lebensgeschichte dieses Rebellen, des Außenseiters Ernst, erzählt wird. Er hätte „unser Leben reicher, bunter und menschlicher“ (R. Domes) machen können, wenn die Nazis ihn gelassen hätten.